66 Impulse, die Ihr Leben verändern

Muss Veränderung immer radikal, groß und einschneidend sein? So mancher sagt: Ja, Veränderungen gehen nur ganz oder gar nicht. Wenn man sich schon zu diesem Schritt entscheidet, kann man es auch wirklich richtig machen und die Sache von Anfang bis Ende durchziehen. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das zwar, doch auf den zweiten Blick zeigt sich, dass große Veränderung meist aus vielen kleinen Änderungen und Schritten besteht. Alles auf einmal zu wollen, geht meist schief. Wer hingegen nach und nach Kleinigkeiten ändert, kann sich enorm entwickeln. Daher haben wir heute 66 Impulse für Sie, die Ihr Leben verändern können… Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt – diese Weisheit, auch wenn sie ein wenig wie eine Binse klingt, wird unter anderem dem Dalai Lama zugeschrieben. Der Kerngedanke eignet sich als Basis für die Veränderungen, die Sie in Ihrem Leben anstreben und damit auch als Grundstein für die folgenden Impulse. Jeder einzelne von ihnen mag klein
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Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression

Die Übersetzung „ausgebrannt“ verdeutlicht, worum es geht. Man fühlt sich leer. Bestimmte Berufsgruppen sind besonders häufig betroffen, Lehrer zum Beispiel. Der amerikanische Psychoanalytiker Herbert Freudenberger bezeichnete 1974 den „Energieverschleiß“, der durch innere und äußere Überforderung entsteht, als Burnout. Freudenberger sieht eine Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität als auslösenden Faktor für Burnout. Damit beschrieb er das Phänomen, welches Auftritt, wenn die Betroffenen im Laufe der Zeit nicht mehr in der Lage sind, ihre Probleme zu bewältigen, wenn ihnen die innere Kraft fehlt und sie ausgelaugt sind. Es kommt zu einer Minderung des Wohlbefindens, der sozialen Funktionsfähigkeit sowie der Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Typischerweise verläuft eine Burnout-Entwicklung in fünf Phasen ab. Auf den Enthusiasmus, alles läuft bestens, folgt die Stagnation. Hier kommt die Leistungsfähigkeit an ihre Grenzen, darauf folgt al
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Management-Forum: Agenten des Wandels?

Champagner gefällig? Die Band spielt Blues auf der Bühne, am Eingang werden erste Häppchen verteilt. Die Meetings des Tages sind gelaufen. Formulierte Meilensteine ruhen ein paar Stunden, im Posteingang des Blackberry. Morgen werden die Mitarbeiter wieder „gebrieft“. Nun, beim abendlichen Dinner werden Ergebnisse besprochen. Marktanalysen und so manche Zukunftsprognose, für die Zeit nach der Krise. Probleme mit Kunden oder Mitarbeitern werden, die eher beiläufig diskutiert. Draußen. Beim Rauchen einer Villiger-Zigarre in der linken Hand. Mit der rechten klopfen sich die Manager auf die Schulter: „Wird schon werden“, sagen sie. Einen Schluck teuren Whiskey hinterher. Ganz woanders, auf einer Rucksack-Tour durch Südafrika kam Jacobus im Herbst auf die Idee, sich zu bewerben. Ein Freund sagte ihm: „Mensch, mach doch mal“. Die Chance, an dem renommierten Wettbewerb teilzunehmen, wollte er sich nicht entgehen lassen. Er bewarb sich für das jä
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Blick über den Tellerrand: Buddhismus und Management

Dass dies Skepsis hervorruft, ist verständlich. Wie bitte, sollte sich ein System, das sich per se durch stetiges Wachstum, durch knallharten Wettbewerb und kurzfristiges Denken definiert zu solchem Verhalten durchdringen? Bedroht dieser Wunsch doch bisherige Maximen. Wir brauchen dieses Wirtschaftssystem. Wir wollen unseren Lebensstandard, unsere Lebensqualität, unseren Drang uns selbst zu verwirklichen nicht reduzieren. Was also bewegt Manager dazu, sich der Meditation als einem „Königsweg“ zuzuwenden. Achtsamkeit zu trainiern, die Wahrnehmung zu schulen, um Verantwortung zu übernehmen für das eigen Handeln und die Selbststeuerung, die emotionale Intelligenz zu fördern und somit anders zu führen? Nach meiner Erfahrung ist es schlicht die Sehnsucht nach Sinn: Trotz der Globalisierung hat sich dieser archaische Wunsch, seinem Leben einen Sinn zu geben, nicht erübrigt. Auch Manager wollen sich in ein größeres Ganzes einbinden. Und manch einer ma
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Christliches Management: Die Frage der Spiritualität

Werte schaffen Werte – gutes Wirtschaften leistet einen Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt. Unsere Werte befähigen den Einzelnen, Verantwortung zu übernehmen. Diese Aussage des Vorstandsvorsitzenden eines großen deutschen Medienunternehmens ist nicht nur zur Zeit der Wirtschaftskrise höchst aktuell. Wichtig sind dabei die tatsächliche Umsetzung von Werten und die persönliche Haltung, die Spiritualität der Führungskräfte. „Wenn ich nur so tue, als ob ich werteorientiert führe, darf ich sicher sein, dass mich Kunden und Mitarbeiter rasch enttarnen.“ Menschen bringen ihre Leistung, wenn man sie lässt und wenn man sie wertschätzt. Den Menschen Orientierung und Sinn bzw. das Vertrauen zu geben, steht im Mittelpunkt. Entscheidend ist also eine Spiritualität, eine Grundüberzeugung der handelnden Akteure, die sich auf der Basis reflektierter Werte manifestiert. Eine individuell – hinsichtlich grundlegender christlicher Werte – reflekt
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