Arbeitsfetisch: Bist du (auch) nützlich?

In der schönen neuen Arbeitswelt speist sich auch unser individuelles Selbstwertgefühl unmittelbar aus unserem Job, wir definieren uns zu einem ziemlich großen Teil über die Art und Weise, wie wir unsere Brötchen verdienen. Und weil dieses Schubladendenken auch im Umgang mit unseren Mitmenschen allzu praktisch ist, fragen wir sie immer gleich nach ihrer Arbeit. Auf einer ebensolchen Party erzählte mir mal ein Syrer, der wegen des dortigen Bürgerkriegs als Flüchtling in Deutschland gestrandet war: »Es gibt kein Wort, das ich bei den Deutschen öfter höre als das Wort machen. Ihr macht ständig irgendwas … ihr macht belegte Brote, ihr macht eine Party, ihr macht Musik, ihr macht sogar eine Pause und Urlaub! Ruht ihr euch eigentlich auch mal wirklich aus?« Der Syrer lächelte verschmitzt. Er hatte natürlich recht: Machen, machen, machen. Wir sind pausenlos auf Draht und – machen irgendwas. Lohnarbeit, Gartenarbeit, Beziehungsarbeit, Blowjob – alles ist zur Arbeit geword
Original Artikel ansehen

Good Business oder Good Work?

Erfolgreiche Geschäftsleute werden von den einen geachtet und von den anderen verachtet. Daraus lässt sich schließen, dass man sich Anerkennung ebenso wie Neid erarbeiten muss. Aber ist das wirklich alles? Ich denke nein, denn gutes Business hat mit guter Arbeit nicht unbedingt etwas zu tun. Menschen lieben Erfolgsgeschichten, besonders die eigenen. Und wenn es für die eigenen gerade mal nicht reicht, dann liefern Vorbilder ein ganz gutes Modell ab: Henry Ford, Warren Buffett, Steve Jobs, Mark Zuckerberg. Die Liste ließe sich fortsetzen. Interessant, dass den wenigsten Menschen beim Thema Erfolg auch Namen wie Nelson Mandela, Gandhi oder Rupert Neudeck in den Sinn kommen. Und kennen Sie Jos de Blok? Oder Jimmy Wales? Nicht? Jos de Blok ist Gründer und Chef von Buurtzorg, des mit Abstand erfolgreichsten ambulanten Pflegedienstes in den Niederlanden. Und Jimmy Wales ist der Gründer von Wikipedia. Vielleicht sind uns diese Namen nicht geläufig, weil der Erfolg dieser Menschen nic
Original Artikel ansehen

Was Schulungen wirklich bringen: Karriereturbo durch Weiterbildung mit Top-Rendite

Viele Studien weisen auf eine sehr positive Bildungsrendite hin. Doch Mitarbeiter investieren nicht genug in ihre Weiterbildung und verspielen damit wertvolle Chancen auf Einkommen und Karriere. Lesen Sie, was es bei der Karriere durch Weiterbildung zu beachten gilt. Universitär erworbenes Wissen gilt aufgrund des rasanten technologischen Wandels schnell als veraltet. Um up-to-date zu bleiben, muss Wissen ständig auf aktuellem Stand gehalten werden, was zu einem gewissen Teil durch Berufspraxis geschieht. Doch schleichen sich schnell Betriebsblindheiten ein und es bilden sich Gewohnheiten heraus, die von aktueller Methodenkompetenz sehr weit entfernt sein können. Um dies zu vermeiden, empfehlen sich auf allen Feldern der beruflichen Praxis von Zeit zu Zeit Weiterbildungen oder Schulungen. Deren Mehrwert liegt auf der Hand: Der Teilnehmer wird bei seinen Arbeitsprozessen besser und effizienter, die Motivation steigt und das Arbeiten geht leichter von der Hand. Die Umsetzung neuen Wi
Original Artikel ansehen

Sieben Tipps für mehr Mitarbeiter-Motivation – und was Sie dabei beachten müssen

Motivation ist alles, denn sie macht den Unterschied: Sind die Mitarbeiter eines Unternehmens am Werk, weil sie es wollen und mögen, was sie tun, macht das nicht nur Spaß, sondern es macht sich auch bezahlt. Wir haben die sieben MANAGER INSTITUT Tipps für mehr Mitarbeitermotivation zusammengestellt – und was Sie dabei wissen und beachten müssen. Lassen Sie Ihren Mitarbeitern einen Gestaltungsspielraum Denn wie in anderen Lebensbereichen auch ergibt sich Motivation aus der Möglichkeit zur Selbstbestimmung der eigenen Arbeitsabläufe. Dies schließt ausdrücklich innovative, eigene Ideen der Mitarbeiter ein. Zu hohe Vorschriftendichte oder das Abtun von eigenen Ideen mit den Floskeln wie „das haben wir schon immer so gemacht“ führt schnell zu Kreativitäts- und damit zu Motivationsverlusten. Der Mitarbeiter wird zum Handlanger, dessen Meinung nicht geschätzt wird. Vermeiden Sie nach Möglichkeit Eingriffe in die Aufgabensphären Ihrer Mitarbeiter Greifen Sie ständig in op
Original Artikel ansehen

Stress und Druck: zwei verschiedene Konzepte, die jede Führungskraft kennen muss

Viele Mitarbeiter klagen über Stress, sogar über Burnout, und darüber, dass der arbeitsbedingte Stress so hoch ist, dass er Krank mache. Doch gilt es gerade als Führungskraft, Stress und Druck gründlich zu unterscheiden, denn echter Stress ist in der Arbeitswelt von heute ein seltenes, wenn auch folgenreiches Phänomen geworden. Stress ist zunächst eine biochemisch bedingte Reaktion, die sich auf der Ebene des Unbewussten abspielt und zur erhöhten Ausschüttung von Adrenalin führt. Diese Reaktion auf Überraschendes, Unerwartetes, Bedrohliches ist ein von der Natur eingerichteter Reflex, der von den Vorfahren des Menschen, den Primaten stammt. Es führt zu kurzzeitig herabgesetzten Schmerzempfinden, höchster Konzentration und Wachsamkeit, enorm gesteigerter mentaler und physischer Leistungsfähigkeit und ermöglicht so effektive Gegenwehr oder Flucht im Notfall. Dies ist mit den subjektiven Ängsten, die Mitarbeiter oft angesichts von Überforderung, unstrukturierter Herangeh
Original Artikel ansehen



Liebe Leser, ich hoffe dieser Blogbeitrag hat Ihnen gefallen. Wenn Sie echte innere Begeisterung und persönlichen Erfolg erfahren und erleben wollen, dann klicken Sie hier: