Berufswahl: Volle Selbstverwicklung oder tolle Bezahlung?

Der erste Begriff wabert spätestens seit den Siebzigerjahren durch die Breite der Gesellschaft. Das Wirtschaftswunder hat uns wählerischer werden lassen. Die Arbeit dient uns seitdem nicht mehr allein zur Einkommenserzielung, sie muss auch sinnstiftend sein und zu weit Größerem von Nutzen. Interessanterweise gibt es seit Ende der Neunziger-, Anfang der Nullerjahre eine andere Entwicklung: Viele suchen nun eher nach der sogenannten Work-Life-Balance. Was ähnlich klingt, in Wahrheit aber eine komplett gegensätzliche Sichtweise ist. Nix mehr mit Selbstverwirklichung im Job. Work-Life-Balance suggeriert einen Gegensatz, den es eigentlich gar nicht gibt: Wer arbeitet, der lebt nicht. Deshalb müssen beide Pole ständig ausgeglichen werden. Auch wenn das kurz auf ein Nebengleis führt: Ich halte den Begriff für groben Unfug. Leben und Arbeit können wunderbar symbiotisch miteinander verbunden sein, einander stärken und befruchten. Der allzeit perfekte Ausgleich, die virtuose Balanc
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Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…

Die berufliche Perspektive eines jungen Menschen hängt bereits vom Einstieg ab. Werner Eichhorst, stellvertretender Direktor des Bereichs Arbeitsmarktpolitik am Bonner Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) und Jurymitglied des DEICHMANN-Förderpreises gegen Jugendarbeitslosigkeit, analysiert dies in seiner Studie „Benchmarking Deutschland – Erwerbstätigkeit im Lebenszyklus“. Der Experte warnt: Jugendliche brauchen an der Schwelle von der Schule in das Berufsleben die Unterstützung von engagierten Erwachsenen. Wenn Jugendliche keine Lehrstelle finden, sind sie bereits in jungen Jahren von Niedriglohnarbeit und Arbeitslosigkeit bedroht; eine zukunftsträchtige Berufsperspektive rückt in weite Ferne. Die Vorbereitung auf die berufliche Zukunft beginnt schon in jungen Jahren. Bereits in den unteren Klassenstufen sollte eine umfangreiche Berufsvorbereitung fester Bestandteil des Lehrplans sein. Trotzdem bleiben in jedem Jahr zahlreiche Jugendliche ohn
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Projekt-AG: Rennwagen, Industrie und Hochschule

Die grüne Startfahne flattert leicht im Wind. Zahlreiche Studierende stehen gebannt an der Rennstrecke und starren auf die beiden Rennwagen, in die sie ihre ganze Hoffnung gesetzt haben. Acht Monate lang haben sie bisher an ihnen gebaut. Nun wird sich zeigen, ob sich die mühevolle Arbeit gelohnt hat. Es sind Studierende der Fachrichtungen Fahrzeugtechnologie, Mechatronik, Maschinenbau, Informatik, Elektronik, Nachrichtentechnik und Technische Redaktion der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, die der Testfahrt ihres selbst gebauten Formelrennwagens zusehen. Monate lang haben sie damit verbracht, einen Prototypen zu entwickeln und zu bauen, der zugleich schnell, wendig, zuverlässig, sicher, innovativ und kostengünstig ist. Das Projekt „Highspeed Karlsruhe“ besteht aus rund 55 Studierenden, die im Rahmen ihres Studiums ihr Wissen in die Praxis umsetzen und gleichzeitig Kontakte zu Unternehmen knüpfen für spätere Berufswege. Ihre Aufgabe ist es,
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Nachhaltigkeit: Management made in Switzerland

Offensiv werben einige Handelsunternehmen mit dem Thema Nachhaltigkeit. So findet der Verbraucher in den Werbebroschüren mitunter neben dem Angebot der Woche auch den Hinweis auf die Nominierung für einen Nachhaltigkeitspreis. Der deutsche Rewe-Konzern hat den ehemaligen deutschen Außenminister Joschka Fischer für die Öffentlichkeit wirksam als sogenannten „Nachhaltigkeitsberater“ engagiert. Ob hinter der verstärkten Kommunikation auch tatsächlich ein fundiertes Engagement für Nachhaltigkeit steht, hat die Ratingagentur oekom research im aktuellen Rating der Einzelhandelsbranche ermittelt. Ihr Ergebnis: 130 der weltweit größten Einzelhandelsunternehmen nahmen die Analysten unter die Lupe. 105 Unternehmen zeigten so wenig Engagement oder Transparenz, dass sie sich nicht für eine detaillierte Analyse qualifizieren konnten. 25 Unternehmen können vergleichsweise umfangreiche Maßnahmen vorweisen, elf davon übernehmen eine Vorreiterrolle. Sie erf
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Umzugs-Roulette: Eher Sonne oder Schatten?

Für die meisten Beschäftigten sind sie mit dem Umzug in ein anderes Büro verbunden. Dann geht es darum: Wer wo sitzt – oder besser: sitzen darf, ist nicht nur eine Frage der Funktionalität, sondern auch Ausdruck persönlicher Wertschätzung. Für den Pförtner und die Empfangsdame ist es am leichtesten: Sie sitzen an der Pforte – oder am Empfang, ein Umzug ändert daran wenig. Auch die Versandabteilung eines Unternehmens bleibt Versandabteilung, und so setzt es sich bei grundlegenden Firmenfunktionen fort. Viel kniffliger wird die Sache bei den klassischen Büro-Arbeitsplätzen. Klar, einzelne Abteilungen werden üblicherweise auch in räumlichem Zusammenhang platziert und nicht kreuz und quer über ein Bürogebäude verteilt; doch wer genau an welcher Stelle sitzt – oder sitzen darf – sorgt oft schon während der Umzugsplanung für Aufregung. Und was da alles schief gehen kann, sei an folgendem – realen – Beispiel aufgezeigt. Der Umzug der Firma
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