Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung

Das Kind schreit wie am Spieß. Es will ein zweites Eis essen. Die Eltern schwitzen unter den kritisch-höhnischen Blicken der Zuschauer des Dramas. Sie schämen sich und versuchen, sich als gute Erzieher zu präsentieren. Gute Gründe werden ins Feld geführt. Die Gesundheit, die finanzielle Lage der Familie und die Notwendigkeit von Regeln zur Erhaltung der Menschheit werden ausgiebig ausgebreitet. Das Kind schreit wie am Spieß. Es scheint jetzt, dass das Kind wohl wahrhaft überschnappt und möglicherweise Schaden nimmt. Die Mutter bekommt Angst. Ihr Blick flackert unentschlossen. Der Vater will zuschlagen, was er aber vor den vielen Leuten absolut nicht tun darf. Die Angst der Mutter steigt schnell. Sie weiß, dass sie allein noch rational denken kann. Sie allein wird die Entscheidung treffen, sie wird für dieses eine Mal die heiligen Regeln der Familie brechen, sie wird für dieses eine Mal von allen ehernen Grundsätzen abrücken. Eine Notlage! Eine Ausnahme
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Jobmesse: Tipps für Bewerber und Aussteller

Der Arbeitsmarkt ist eine einfach strukturierte Welt: Unternehmen suchen nach fähigen Mitarbeitern, Bewerber träumen meist von einer unbefristeten Festanstellung. Eigentlich ideale Voraussetzungen für die erfolgreiche Symbiose. Karrieremessen simulieren diesen Markt unter Laborbedingungen. Und weil hier stets der nächste Jobsucher hinter einem in der Schlange lauert und das nächste Traumunternehmen mit seinem Stand nur wenige Meter entfernt ist, versuchen beide Seiten den mutmaßlichen Idealvorstellungen des jeweils anderen in besonderem Maße zu entsprechen. Doch wo sich Herden von Klon-Bewerbern an meterweise ausstellenden Firmen mit den verheißungsvollsten Karriereaussichten vorbeischieben, ist es für beide Seiten nicht immer leicht, das As der eigenen Einzigartigkeit auszuspielen. Dabei besteht die Chance solcher Veranstaltungen doch gerade darin, dass neben Qualifikationen auch menschliche Faktoren eine Rolle spielen. Bei Karriere-Events wie der Nacht de
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Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!

Warum sind auch so viele recht junge Menschen von Burnout betroffen? Wir horchen nach: Schon junge Leute leiden heute unter Burnout. Sie kennen ihre Grenzen noch nicht und bringen einen hundertprozentigen Einsatz, ohne viel zu hinterfragen. Der rebellische Geist der 68er Jugend ist verschwunden, heute bringt man Leistung und wartet auf die Belohnung. Das geht schon im Studium oder in der Schule los. Immer mehr Studenten bringen sich auf Speed mit Betablockern oder Ritalin. Früher hätte das Umfeld das Schlucken solcher Mittel als abwegig und negativ empfunden, heutzutage gilt es als cool, seine eigene Leistungsfähigkeit, gar den Perfektionismus anzuzapfen – bis zur völligen Selbstausbeutung. Die Gesellschaft trägt zu dieser Gesinnung bei, weil sie in allen Lebensbereichen von den Menschen erwartet, dass sie super sind: äußerst leistungsfähig im Beruf, im Privatleben und im Sport. Leider kümmern sich die Menschen in dieser egozentrischen Gesellschaft of
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Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?

Social Media – Aktivitäten werden bei Arbeitgebern wie potenziellen Arbeitnehmern zunehmend in die Prozesse des Suchens und Findens von Mitarbeitern beziehungsweise Jobs integriert, allerdings ohne klassische Wege zu verdrängen. Zugleich gelten Regeln, die Bewerber einhalten sollten. 39 Prozent der deutschen Personalabteilungen haben 2009 Social Media Plattformen für ihre Personalarbeit genutzt. 65 Prozent der deutschen Unternehmen, die 2009 Social Media für die Personalarbeit nutzten, haben direkt oder indirekt über diesen Weg auch Bewerber eingestellt. Das sind Ergebnisse des 2010 veröffentlichten Social Media Reports HR 2010. Autor des Reports ist der Personal-Marketing-Experte Thorsten zur Jacobsmühlen in Zusammenarbeit mit diversen Kooperationspartnern. Es gibt noch weitere interessante Zahlen… Das Unternehmen Kelly Services hat sich 2011 im Rahmen seines Kelly Global Workforce Index mit dem Thema „Social Media/Networking – the evolving workf
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Kloster-Unternehmen: Mit Herz und Hand dabei

So wagten die Schwestern im Kloster Hegne, dem Zentrum der Provinz Baden-Württemberg, zusätzlich zu ihren Bildungs- und Pflegeeinrichtungen 2006 sogar den Schritt ins Unternehmertum. Das Kloster in Hegne ist kein Rückzugsort für Schwestern, die sich der Welt verschließen und ausschließlich dem Gebet widmen. Ganz im Gegenteil. Mit dem Gründer, dem Kapuziner Theodosius Florentini, und der ersten Generaloberin Maria Theresia Scherer prägten zwei charismatische Persönlichkeiten vor mehr als 150 Jahren das Leitbild des Ordens und inspirieren das Leben und Wirken der Schwestern bis heute. „Das Bedürfnis der Zeit erkennen ist der Wille Gottes“ – danach leben und handeln die Schwestern konsequent und mit viel Gottvertrauen, auch wenn dabei ungewöhnliche Wege beschritten werden. Diese Wege führten bereits weit in die Welt hinaus. So unterstützen 3700 Kreuzschwestern hilfsbedürftige Menschen weltweit und leben und wirken in insgesamt 12 Provin
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