Dürfen Beschäftigte heimlich per Videokamera überwacht werden?

Je mehr Beschäftigte in einem Unternehmen arbeiten, umso schwieriger ist es für den Arbeitgeber, Kontrolle über die gesamten Vorgänge auf dem Betriebsgelände zu behalten. Um überprüfen zu können, was ihre Angestellten während der Arbeit so treiben, greifen Chefs daher zu verschiedenen Mitteln, z. B. Keyloggern, der Überwachung von Telefonaten oder E-Mails. Auch werden Mitarbeiter immer wieder heimlich gefilmt. Doch ist das rechtlich wirklich zulässig? Der Verwaltungsangestellten eines Unternehmens wurde nach einer Anhörung fristlos, hilfsweise ordentlich, gekündigt. Als Grund nannte der Arbeitgeber Diebstahl. So soll die Beschäftigte ein Büro, das Kunden nicht zugänglich ist, betreten und dort 500 Euro aus einem Tresor entnommen und eingesteckt haben. Als Beweis dafür legte der Arbeitgeber ein Video vor. Er erklärte, das betreffende Büro beziehungsweise den Tresor regelmäßig zu filmen, weshalb ihm die Aufnahme gelungen sei, welche die Angestellte beim Betreten de
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5 Tipps fürs Gespräch mit dem Chef: So gelingt’s (noch) besser!

Wo geht die Reise hin? Wo sieht mich mein Chef? Was muss ich tun, um die nächsten Schritte zu nehmen? Das sind Fragen, auf die du eine Antwort parat haben solltest. Christopher Rosenthal und Dr. Niklas Friedrich verraten uns ein paar Tipps aus ihrem Berater-Alltag… Zugleich sollten Sie betonen: Wo sehen Sie sich? In welche Richtung wollen Sie sich entwickeln? Wo passen Ihre Vorstellungen mit denen Ihres Vorgesetzten? Neben einem wertschätzenden Ton sollte das Gespräch mit einer konkreten Richtung und konkreten Entwicklungshinweisen laufen Übrigens: Vor allem jüngere Angestellte erwarten vor allem konkretes und nutzenorientiertes Feedback, insbesondere um die eigene Karriere zu planen und voranzubringen (Wang et al. 2015). Gleichwohl macht der Ton die Musik und negatives Feedback sollte keinesfalls abschätzig gegeben werden, da dies im Zweifel die Leistungsfähigkeit zukünftig einschätzen kann (Cainci et al. 2010). Denn gerade negative Rückmeldungen sind aber besonders w
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Knigge-Kur: „Jeder fünfte checkt Mails auf dem Klo“

Mensch, benimm dich! Knigge eben. Gutes Benehmen, dass gilt für viele als Erfolgsfaktor im Job. 80% der Deutschen vertreten sogar die Auffassung, dass geschliffene Umgangsformen wichtiger sind denn je. So steht’s im aktuellen Knigge-Report, eine repräsentative Studie vom Meinungsforschungsinstitut Gapfish unter 500 Deutschen für das Buch „Die Knigge-Kur“ durchgeführt hat. Knigge? Für viele ist das lediglich ein Mittel zum Zweck. „Knigge ist zurechtgestutzt worden zu einem Werkzeug im Selbstoptimierungsbaukasten. Im Mittelpunkt stehen nicht die Werte, sondern die Erfolgsaussichten“, kritisiert Kai Oppel, Autor der Buches. Hier unser Gespräch mit ihm. Karriere-Einsichten: Wir checken unsere Mails morgens direkt beim Aufstehen, im Bett. Was spricht dagegen, wann wäre ein besserer Zeitpunkt? Kai Oppel: Es geht nicht um den besseren oder schlechteren Zeitpunkt. Es geht auch nicht darum, die Technik zu verteufeln. Es geht aus Kniggesicht vielmehr um die
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Emotional Leadership (5/5): Argumente gegen Lampenfieber und andere Ängste

Menschen, die übertriebene Schuldgefühle haben, sind permanent in Sorge, die Rechte eines anderen verletzt zu haben. Und Menschen, die frustrierter, trauriger und hoffnungsloser sind, als es ihrer Lage entspricht, und die die Stärken und Fähigkeiten in sich tragen, um Probleme zu lösen, können diese einfach nicht erkennen. Es gibt aber auch Menschen, die sich weniger freuen, als sie könnten, und die weniger stolz sind, als sie es sein könnten. Diejenigen, die stolzer oder mutiger sind, als sie eigentlich sein sollten, sehen wir als Coaches in der Regel nicht in der Beratung. Bei ihnen läuft ja alles bestens. Ihnen geht es erst einmal gut. All dies wird durch ein weiteres sehr gut untersuchtes psychologisches Phänomen unterstutzt: das emotionale Argumentieren. Dieses verstärkt in hohem Maße die im Sechs-Kreise-Modell geschilderten Effekte und ist, neben unseren manchmal verqueren Sichtweisen, der zweite Grund, warum Sie nicht alles glauben sollten, was Sie fühlen. Was hat
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Emotional Leadership (4/5): Frust, Lust und ein Dilemma

Ich bin halber Südfranzose und zwanzig Kilometer von der spanischen Grenze entfernt aufgewachsen. Dort ist es ein wichtiger Wert (ein Wort, das nicht mit wertvoll gleichgesetzt werden sollte), seinen Ärger auch möglichst intensiv zu zeigen, indem man laut flucht und wild gestikuliert, während man ein solches Verhalten in Norwegen oder in asiatischen Ländern wohl nur milde belächeln würde. Dort würde ich mit einer solchen Reaktion gegebenenfalls sogar mein Gesicht verlieren. Daran zeigt sich, dass die Beurteilung, ob eine emotionale Reaktion nun akkurat oder inakkurat ist, sofern man diese Entscheidung treffen möchte, auch immer auf der Basis der gesellschaftlichen und kulturellen Normen vorgenommen werden muss. Trotzdem gibt es aus meiner Sicht zwei Wege, dieses kleine Dilemma zumindest ein wenig zu lösen. Eine Möglichkeit ist, die Person selbst urteilen zu lassen. Jeder muss am Ende des Tages selbst entscheiden, ob er sich emotional reif oder eher unreif in einer Situation
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