Edwards-Gesetz: Weniger Zeit, mehr Aufwand

Der Gedanke ist gefährlich: Ach, ist noch Zeit…! Zeit zu haben, ist ein Luxus – ein verführerischer dazu: Er lässt uns – trotz Deadline vor der Brust – faul werden. „Ich leide solange an Motivationsmangel, bis der Zeitmangel kommt“, lautet ein schönes Bonmot. Es beschreibt zugleich ein Phänomen, das auch unter dem Namen Edwards-Gesetz bekannt ist. Dieses besagt, dass der Aufwand, den man in eine Sache investiert, umgekehrt proportional zur verbleibenden Zeit steigt. Klingt noch zu kryptisch? Okay, es geht auch einfacher: Wir legen uns umso mehr ins Zeug, je näher die Deadline rückt. Oder noch kürzer: So richtig produktiv sind wir erst auf den letzten Drücker. Aber warum ist das so? Und muss das so bleiben? Tatsächlich offenbart sich Edwards-Gesetz beziehungsweise der Zusammenhang zwischen Zeit und Aufwand tagtäglich in zahlreichen Bereichen: Vor Klausuren, bei der Vorbereitung von Referaten und Studienarbeiten, bei Projekten und Präsentationen, sogar bei der Jobsuche…
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Was ist neu in Outlook 2016?

Jetzt steht sie vor der Tür, teilweise ist sie schon im Gange: die Umstellung von Office 2010 auf 2016. Nur selten sehe ich im Business-Bereich Office 2013. Allem voran: Es ist keine Eile geboten – soweit man bisher weiß – und: das Handling der Programme unterscheidet sich längst nicht so sehr wie beim Sprung von 2003 auf 2010. In loser Folge berichte ich hier, was sich Neues tut und welche Funktionen Neues für die Zusammenarbeit im Team bereithalten. Für Outlook gilt: Der größte Teil der Veränderungen kam mit der Version 2013.Outlook wechselt die Farbe und erscheint in Lichtblau. Mit der Version 2013 werden die Touch-Funktionen integriert. Das bedeutet, dass die Ansichten unterschiedlich gestaltet werden können. Die gewohnte Aufgabenleiste rechts mit Datumsnavigator, nächsten Terminen und Vorgangsliste ist nicht mehr eingeblendet. Die einzelnen Module, Kalender, Personen (neu für Kontakte) und Aufgaben erscheinen als Pop-Up bei Berührung.Die drei Pünktchen verbergen w
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Woher kommt bloß der Widerstand gegen Change-Projekte?

Das Thema „Widerstand gegen Changes“ steht (wieder einmal) hoch im Kurs. Die Mitarbeiter und ihre mangelnde Veränderungsbereitschaft seien eines der Haupthindernisse, wenn Unternehmen neue agile Arbeitsmethoden einführen wollten. So zum Beispiel der Befund der Zeitschrift „Harvard Business Manager“ /1/, aber auch anderer Experten. Aber wie so oft sagt eine Beobachtung genauso viel über den Beobachter aus wie über die Beobachteten.Ist Widerstand einfach nur „Trägheit“?„Der Widerstand gegen Veränderungen wird oft als Grund für das Versagen von Veränderungsinitiativen angesehen. Wir wissen, dass sich Menschen gegen Veränderungen sträuben“, schreibt sogar Jason Little in seinem ansonsten hervorragenden Buch „Lean Change Management“./2/ Und an anderer Stelle: „Widerstand gegen Veränderung ist eine natürliche Reaktion, wenn die von dem Change betroffenen Menschen nicht in das Design des Changes einbezogen werden.“ /3/Ausdrücke wie „natürliche Reaktion?
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Scrum revolutioniert die Universität

Scrum in der Bildung verhilft Studenten von 18 bis 68 Jahren zu einem erfolgreicheren Studium – das eduScrum Deutschland Team trifft Professor James „Jim“ Hannon, den Erfinder von „ScrumThink“, in Boston.Im August waren wir in Boston und haben die Scrum Inc. besucht. Scrum Inc. ist die Firma von Scrum-Erfinder Jeff Sutherland. Patrick Roach, einer der Product Owner von Scrum Inc., hat uns mit Jim Hannon bekannt gemacht. Jim nutzt Scrum in seinen Kursen mit Schwerpunkt Management und Finanzen am Cambridge College, an der Boston University und an der Northeastern University. Genau wie Willy Wijnands, Erfinder von eduScrum in den Niederlanden, fiel Jim zunehmend auf, dass Lernende nur passiver, konsumierender Teil des frontalen Unterrichtsformats sein konnten. Jim erzählt von seinen Studenten, es sind zum großen Teil Spät- und Quereinsteiger: „Ich hatte einen dreifachen Familienvater mit einem Neugeborenen. Er kam in meinen Unterricht – und schlief einfach ein, jedes Mal. Ich
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Und übrigens: Konflikte sind. Und sie sind gut.

Als kleine Ergänzung zu meinem Post von letzter Woche, hier noch ein wichtiger Hinweis: Konflikte sind. Und sie sind gut. Streitereien empfinden wir oft als ungut, als etwas, das es zu vermeiden gilt: Führungskräfte wie Mitarbeiter fürchten Beurteilungsgespräche gleichermaßen, weil dort Kritik oder Gehaltsverhandlungen anstehen. In Sprechstunden türmen Lehrer wie Eltern meterhohe Rechtfertigungsmauern auf. Und wie um alles in der Welt bringe ich meine WG-Kollegen nur dazu, ihr Geschirr abzuspülen? Die wenigsten Menschen freuen sich über solche Situationen. Eigentlich ist das aber erstaunlich. Denn Menschen sind Meister im Finden von Lösungen. Zu Recht bilden wir uns viel darauf ein: Ohne unsere herausragenden Lösungskompetenzen könnten wir unsere Leben nicht leben. Schon gar nicht erfolgreich. Denn Probleme sind allgegenwärtig und unausweichlich – und damit Konflikte. Wer nicht an dieser unveränderlichen Tatsache des Lebens zerbrechen möchte, akzeptiert sie am beste
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