Eine-Münze-Prinzip: Einmal ist keinmal, oder?

Angenommen, ein Mann hat 10 Münzen. Doch diese reichen nicht, um ihn reich zu machen. Was würde passieren, wenn man ihm eine Münze dazu gibt: Würde das etwas ändern? Wäre er jetzt reich? Gute Frage. Philosophisch wird man am Ende zu dem Schluss kommen, dass kein Mensch reich sein kann, bis diese eine Münze dazu in der Lage ist… Hinter der Frage steckt ein klassisches Paradoxon. Solche Paradoxien gibt es viele. Sie zeigen auf charmante Weise die Endlichkeit des menschlichen Verstandes. Zu meinen Lieblingsparadoxien gehört etwa die Allmacht Gottes: Wenn Gott allmächtig ist, muss er einen Stein erschaffen können, der so schwer ist, dass er ihn selbst nicht mehr heben kann. Im Grunde geht es in diesem Paradoxon gar nicht um Gott. Es geht darum, dass der Begriff der Allmacht schlicht nicht vorstellbar ist und jeder Versuch Gott (oder sonstwen) über solche Begriffe zu definieren, nur zeigt, wie wenig der Mensch davon verstehen kann. Die Eingangsgeschichte von dem Eine-Münze-Pa
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Die Risiken von ETFs – Wie gefährlich sind Indexfonds?

Vermutlich hast du sie auch schon gelesen: Artikel mit Titeln wie „Die unheimliche Macht der ETF-Fonds“ oder „Indexfonds – der Wolf im Schafspelz?“ Die Autoren warnen darin vor unkalkulierbaren Risiken durch ETFs. Diese beträfen nicht nur die Anleger. Nein, gleich das ganze Finanzsystem soll durch den Boom von börsengehandelten Indexfonds (ETFs) auf der Kippe stehen. Klingt ziemlich bedrohlich, oder? Doch wie groß ist das Risiko für ETF-Investoren wirklich? Führen Indexfonds zum Kollaps der Finanzmärkte? Und was passiert, wenn alle nur noch passiv investieren? In diesem Artikel bekommst du Antworten auf diese Fragen. Zuerst beleuchte ich die wesentlichen Risiken, mit denen sich Anleger beim Investment in exchange traded funds (ETFs) konfrontiert sehen. Anschließend sehen wir uns an, wie gefährlich ETFs für das Finanzsystem wirklich sind. Starten wir mit den Risiken für uns Anleger. Wer in ETFs investiert, muss mit einem der beiden folgenden Produktr
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Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager

DNachhaltigkeitsrat würdige solche Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsleistungen in vorbildlicher Weise sichtbar machen und für die öffentliche Diskussion aufbereiten. „Wir unterstützen diese Bereitschaft zur Transparenz gemeinsam mit der Bundesregierung, weil wir glauben, dass Nachhaltigkeit in den Unternehmen weitere Impulse braucht, um zum Normalfall zu werden.“ In der Wettbewerbskategorie Großunternehmen landete BMW auf dem ersten Platz, gefolgt von Siemens und BASF. Bei den kleinen und mittleren Unternehmen gewann die Öko-Brauerei Neumarkter Lammsbräu, auf den Plätzen zwei und drei folgen der Spezialhändler für umweltfreundlichen Bürobedarf memo sowie die Bremer Straßenbahn AG. „Die ausgezeichneten Unternehmen können den Beweis antreten, dass nachhaltiges Wirtschaften auf die Wettbewerbsfähigkeit einzahlt“, so Thieme. Besonders im Jahr des Weltgipfels von Rio, auf dem über Wege in eine Green Economy verhandelt wird, biete sich die g
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Spurwechsel: Fliesenleger, Ofenbauer, Zugchef

19 Kilometer Normalspur gibt es hier. Die restlichen 384 Kilometer Gleise sind nur einen Meter breit. Das Land wirkt im Vorbeifahren wie eine riesige Modelleisenbahnplatte, der Fahrgast wird zur Miniaturfigur oder fühlt sich wie im Kinofilm. Mit 70 Promille Steigung gehört die Albulalinie zu den steilsten Bahnstrecken weltweit. Nur in Frankreich gibt es noch etwas Steileres. Mit 50 Kilometern pro Stunde fährt die Bahn von Chur in Richtung Tirano, von Gletschern zu Palmen, hinter dem Berninapass nach Italien. Nach 3,5 Stunden und 1500 überwundenen Höhenmetern ist man da. Endlich könnte man denken. Doch weit gefehlt. Als „langsamster Schnellzug der Welt“ beschrieben, ist hier der Weg das Ziel… Guido Cortesi ist 43 Jahre alt. 20 Jahre arbeitete er als Ofenbauer und Fliesenleger, dann entschied er sich für einen neuen, dritten Beruf: Zugchef. Der bietet ihm einige Vorteile: weniger körperlich anstrengende Arbeit, mehr Abwechslung als Dienstleis
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Stellenanzeigen: Mehr Glaubwürdigkeit, Personaler!

Stellenanzeigen sind nach wie vor das wichtigste Medium, über das Bewerber und Arbeitgeber mit konkreten Jobangeboten erstmals zueinander finden. Zugleich haben sich die Mediengewohnheiten und –erwartungen von Bewerbern in den vergangenen Jahren durch die steigende Nutzung von Social Media einschneidend verändert. Was denken Kandidaten und Personaler vor diesem Hintergrund über Online-Stellenanzeigen? Dazu hat die Jobbörse stellenanzeigen.de Ende 2011 eine Online-Umfrage durchgeführt. Teilgenommen haben 614 Bewerber und 357 Personaler. Bewerber finden bei einer Online-Stellenanzeige „Auffindbarkeit“ (85 Prozent Nennungen), „Authentizität“ (73 Prozent) und „Textliche Umsetzung“ (54 Prozent) am wichtigsten. Die „grafische Gestaltung“ fiel mit 18 Prozent der Nennungen ebenso ab wie die „Interaktivität“ (10 Prozent). Bei den befragten Personalern ergab sich die gleiche Hierarchie der wichtigsten drei Faktoren: Auffindbarkeit“ (92 Prozent N
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