Nicht nur unsere Zeit ist begrenzt, sondern vor allem unsere Energie. Energiemanagement ist wichtiger als Zeitmanagement. Denn von unserer Lebensenergie hängt ab, ob wir die Zeit überhaupt nutzen können. Beschäftigen Sie sich deshalb immer zuerst mit Ihrer Energie. Danach planen Sie Ihre Zeit entsprechend. Der Mensch ähnelt einer Batterie. Energie aufnehmen, Lebensenergie abgeben, Energie aufnehmen, usw. Da sollte ein Rhythmus mit Ruhepausen bei uns stattfinden. Lassen Sie mich an einem einfachen Beispiel veranschaulichen, warum Energiemanagement wichtiger ist als Zeitmanagement. Als meine Kinder klein waren, haben wir öfters Pfeil und Bogen gebastelt. Dazu brauchten wir eine Haselnussstange und eine starke Schnur. Die Bogen schossen am ersten Tag die Pfeile ganz ordentlich. Aber am zweiten und dritten Tag ging es bei weitem schlechter. Warum? Wir hatten vergessen, den Bogen über Nacht zu entspannen und damit war kaum noch Spannung auf den Bogen. So ähnlich ist es mit unserem Energiehaushalt. Spannung und Entspannung müssen sich abwechseln, damit wir energievoll sind. Das kann man selbst aktiv und selbstbestimmt erarbeiten.

Unmöglich zu möglich machen

Der erste Schritt: Negative Glaubenssätze durch positive ersetzen.

Negative Glaubenssätze durch positive ersetzten. Die Art, wie wir denken, hat großen Einfluss auf unseren Energiehaushalt. Alles im Leben beginnt in Gedanken. Aus Gedanken werden Gefühle, aus Gefühlen Worte, aus Worten Handlungen und aus Handlungen schließlich Ergebnisse. Über diese Ergebnisse machen wir uns Gedanken und setzen so das Rad erneut in Bewegung. Es ist ein Erfolgsrad, wenn es sich vorwärts dreht. Und es ist eine Abwärtsspirale, wenn es sich in die negative Richtung dreht.

Positives Erfolgsrad

Gedanken sind der Anfang von allem. Über Gefühle, Worte und Handlungen werden daraus Ergebnisse. Diese erzeugen neue Gedanken. Sind die Gedanken positiv, so entsteht ein »Erfolgsrad«.

Schreiben Sie sich zuerst Glaubenssätze auf, die Ihr Leben negativ auswirken. Nun ersetzen Sie diese durch positive Glaubenssätze. Es gibt negative, hemmende Glaubenssätze und positive, unterstützende Glaubenssätze. Die Tabelle zeigt einige typische Beispiele:

Typisch negative Glaubenssätze:

  • Geld verdirbt den Charakter.
  • Ich muss für andere da sein.
  • Schuster, bleib bei deinen Leisten.
  • Ich bekomme bestimmt Krebs wie mein/e Vater/Mutter usw.
  • Die Welt ist ungerecht.
  • Das Schicksal ist gegen mich.
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Das tut man nicht.

Typische positive Glaubenssätze:

  • Geld bedeutet Freiheit.
  • Ich verdiene, glücklich zu sein.
  • Alles ist erreichbar.
  • Jede/r ist für seine/ihre Gesundheit selbst verantwortlich.
  • Die Welt steckt voller Möglichkeiten.
  • Das Universum unterstützt mich.
  • Ich bin gut, so wie ich bin.

Es ist egal, was andere denken.

Energieräuber und Energiequellen

Der zweite Schritt: Energieräuber und Energiequellen.

Bauen Sie immer mehr Ihrer Energieräuber ab und Energiequellen in Ihr Leben ein. Energiespender und Energieräuber sind individuell verschieden. Die Tabelle zeigt einige typische Beispiele.

Typische Energiespender:

  • In die Natur gehen
  • Sportliche Betätigung
  • Beziehungen pflegen
  • Beschäftigung mit Tieren
  • Meditation
  • Zukunftsträume
  • Sich an Erfolgserlebnisse erinnern
  • Wasser trinken

Typische Energieräuber

  • Fernsehen oder Internetsurfen
  • Negatives Reden
  • Zu wenig oder zu viel Schlaf
  • Bewegungsmangel
  • Belastende Beziehungen
  • Schweres (ungesundes) Essen
  • Unerledigte Aufgaben
  • Zu viel Alkohol trinken

Zeit für Ihre Energiebilanz!

Fassen Sie zusammen, was Sie über sich heraus gefunden haben.

  • Was gibt mir Energie? Welche Energiequellen habe ich?
  • Was raubt mir Energie? Welche Energieräuber kann ich reduzieren?
  • Welche Glaubenssätze wirken sich negativ auf mich aus?
  • Welche Glaubenssätze wirken sich positiv auf mein Leben aus?

Wir selbst sind dafür verantwortlich, ob wir uns Kraft rauben lassen oder was uns Energie gibt. Ein gezieltes Energiemanagement kann unser Wohlbefinden wesentlich verbessern. Oft braucht es dazu gar keine großen Schritte. Kleine bewusst gesetzte Veränderungen können viel bewirken, damit Sie voll Energie und Begeisterung sind.



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