Firmen-Philosophie: Konzerne, die neuen Kirchen

Mitarbeiter werden jetzt „werteorientiert“ geführt, als Berater in Führungsfragen stehen Mönche und spirituelle Meister hoch im Kurs. Der Geschäftszweck der Firma ist längst zur „Mission“ verklärt, die mittelfristige Finanzplanung kommt als „Vision“ daher, die Mitarbeiter dürfen sich im „Team“ und als Mitglieder der Firmenfamilie im großen Ganzen aufgehoben wissen. Das Bild von der Firma als „großer Familie“ verkennt, dass ein Unternehmen von seinem Wesen her das genaue Gegenteil einer Familie ist. Seine Fürsorglichkeit ist letztlich an die ökonomische Verwertbarkeit gekoppelt und damit das genaue Gegenteil dessen, was eine Familie auszeichnet: dass man nämlich, einfach nur so, zusammengehört – und zwar auch dann, wenn man krank, gebrechlich oder behindert ist, underperformer aus welchem Grund auch immer. Für die Pseudofamilie Firma gilt das Familienprinzip nur in guten Zeiten; das gütige, motivationserzeugende Gesicht zeigt sich nur denjenigen, di
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Hart, aber unfair im Job: Nicht von Kollegen ins Bockshorn jagen lassen

Seien Sie also ruhig mal aggro im Job! Damit wird eine Lebenseinstellung beschrieben, die eines glasklar stellt: zum Ja-Sager und Schäfchen-Typ, mit dem man im Beruf alles machen kann, eigne ich mich nicht mehr! Vielen Berufstätigen fällt diese Haltung allerdings nicht leicht. Sie arbeiten klag- und manchmal auch lustlos, lassen sich unterbuttern und übervorteilen, werden bei Beförderungen übergangen oder mit ihren Leistungen nicht anerkannt. Hart, aber unfair will damit Schluss machen und hat deswegen 427 Frauen und Männer aus Deutschland, der Schweiz und Österreich zu den Schattenseiten des Berufslebens befragt, die insgesamt 2135 gegeben haben, etwa zu der Frage, welche bissigen oder bösen Taten sie im Job erlebt oder begangen haben? „Teamplaying ist, wenn fünf Füchse und ein Hase über das Abendessen abstimmen. Intelligenz ist, wenn der Hase bei der Abstimmung eine Schrotflinte in der Pfote hält“ Herausgekommen sind ehrliche, entwaffnende, nicht immer politisch kor
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Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter

Zahlreiche Studien und Umfragen haben ergeben, dass die gut ausgebildeten, technikaffinen Mitglieder der sogenannten Generation Y mehr Wert legen auf Flexibilität, Abwechslung und Arbeit in virtuellen Teams. Das verträgt sich nicht mit dem klassischen hierarchischen Aufstieg. Zeit, dass die Personalverantwortlichen das beherzigen! Im Mittelstand gibt es Möglichkeiten zur individuellen Entfaltung. So kann ein Karriereweg horizontal verlaufen: Das passiert, wenn ein Mitarbeiter auf der gleichen Ranghöhe von einem Gebiet in ein anderes wechselt. Ein Beispiel dafür ist ein Mitarbeiter, der als Ingenieur zunächst zwei Jahre in der vorbereitenden Instandhaltung arbeitet, danach für ein oder zwei Jahre in den technischen Einkauf wechselt und dann wiederum eine andere Position ausfüllt. Karriere hat eben gerade heute und bei der „Generation Y“ nicht nur eine formale, sondern auch eine inhaltliche Dimension. Sie umfasst etwa Wissens- und Horizonterweiterung. Leider fangen die Unter
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Leistungssport: Schwitzen für den Pokal – in Büro und Sporthalle

Die Arme langgestreckt, krault Christian Schneble mit Startnummer 566 im Walchsee um die Führung. Zwei Kilometer sind es, bevor es für den 27jährigen aufs Rennrad geht, mit dem er im Durchschnittstempo von 36 Stundenkilometern strampelt, darunter Steigungen um die 12 Prozent. Sommersprossen im Gesicht, Mecki-Frisur unter der Kappe. 1,82 Meter gross, mit 70 Kilo Körpergewicht und Schuhgröße 43 rennt Christian ins Ziel der „Challenge“, einem internationalen Triathlon im Kaisergebirge Tirols. Der Wirtschaftsinformatik-Student aus Gailingen am Hochrhein belegt diesmal den 255. Platz von insgesamt 1.000 gelisteten Triathleten, darunter Schüler bis zum Vollzeit-Profi. In seiner Altersklasse belegt Christian diesmal nur den 45. Platz. „Da wär noch mehr drin gewesen“, beurteilt er seine Leistung. Rund fünf Stunden brauchte er für Schwimmen, Radeln und Laufen, inklusive Aus- und Anziehen seiner Klamotten; eine Banane, zwei Energieriegel und drei Powerdrinks schob er sich unte
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Karriere-ABC: Angebote im Netz unter die Lupe genommen (Teil 2)

Obwohl man sich während des Studiums bereits etliche Semester in einem bestimmten Themengebiet vertieft hat, fällt es vielen schwer, sich nachher für ein konkretes Berufsfeld zu entscheiden. Insgesamt haben 86 % aller Absolventen kein klares Karriereziel. Aus diesem Grund stürzen sich Studenten gerne in Praktika, um sich erst einmal ein Bild von den Berufsaussichten zu machen. Natürlich zählt auch die Meinung der Freunde und Angehörigen, wenn es um den Traumberuf geht. Die finanzielle Ausgangslage ist für junge Absolventen selten die beste, weshalb manchmal der erstbeste Job angenommen wird, um laufende Kosten decken zu können.“ Aus diesen Gründen bleibt das Potenzial junger Akademiker unausgeschöpft, da sie teils in Jobs hängen bleiben, die ihnen eigentlich nicht zusagen oder nicht ihren Qualifikationen entsprechen. Eines ist jedoch sicher: Absolventen streben prinzipiell einen beständigen und sicheren Arbeitsplatz an, bei dem sie ihre eigenen Fähigkeiten einbring
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