Fit im Studium: Erst probieren, dann studieren

Wer nach dem Abi alles auf sich zukommen lässt, ohne große Vorüberlegung ein Studium beginnt, liegt bei der Fächerwahl schnell daneben: „Ich bekomm hier fast die Krise! Ich schau seit Wochen Studienführer durch, aber ich finde den passenden Studiengang nicht“, schreibt Nena in einem Internetforum. So wie der 18-jährigen geht es vielen. Und das ist kein Wunder: 9.000 Studiengänge werden in Deutschland angeboten. Sich bei dieser Masse für einen Studiengang zu entscheiden ist nicht einfach. Was die Entscheidung zusätzlich erschwert: Mit der Wahl für ein Studienfach wird nicht nur bestimmt, mit was man sich in den folgende Studienjahren beschäftigt, sondern es wird auch der Grundstein für den darauf folgenden Beruf gelegt. Also keine Entscheidung, die man mal so nebenbei treffen sollte. Doch wie geht man am besten vor, um bei so einer weitreichende Entscheidung die richtige Wahl zu treffen? Wann ist der richtige Zeitpunkt, um sich mit dem Thema zu befass
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Geisteswissenschaftler: Die besseren Manager?

Wie kamen Jan Thomas Otte darauf, sich für Betriebswirtschaftslehre zu interessieren? Das Differenzieren zwischen harten und weichen Faktoren, klassischem Broterwerb und abgestempeltem „Laberfach“ setzt Glaubenssätze voraus. Wir haben dazu mit ihm gesprochen. Wie kamen Sie darauf, sich für Betriebswirtschaftslehre zu interessieren? Hebräisch, Griechisch und Latein. Nach dem Pauken dieser Ursprachen, ihrer Exegese und Dogmatik, suchte ich ein Gegengewicht zum „numinosum et fascinosum“ im weiten Horizont der Theologie. An der BWL faszinierten mich das geradlinigere Curriculum, die Einfachheit mancher Management-Modelle, ob Kostenrechnung oder Strategieplanung: Ich nutze die BWL seitdem als Werkzeugkasten, Know-How für die Selbständigkeit zwischen Gott und der Welt. Nicht nur Jesus und seine Jünger waren ausgebildete Handwerker. Auch Paulus arbeitete neben seinem geistlichen Beruf in einem weltlichen „Brot-und-Butter“-Job. Sie haben sich Ihr betriebs
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Arbeitsethos: Manager und Mönch, Kloster-Konzern?

Schreiben scheint dem vollbärtigen Mönch zwischen Klosterladen, Klausur und Kirche leicht zu fallen. Jeder Mensch sei ein Buch, solange er mit dem Herzen dabei ist. Anselm Grün schrieb 20 Jahre lang in seiner Abtei Münsterschwarzach. Jede Woche motiviert und diszipliniert dienstags und donnerstags von sechs bis acht in den Morgenstunden. Es war nicht das schnelle Feuerwerk. Später wurde er mit seinen Büchern zum Bestseller-Autor, weit über den christlichen Tellerrand hinaus. Ein Kurs für Manager bei Daimler schaffte den Durchbruch als Coach jenseits der Klostermauern. An seinem 65. Geburtstag, Anfang 2010, wird der Benediktiner-Pater auf 431 lieferbare Buchtitel zurückblicken. Seine Hauptbegriffe dabei? „Demut, Weisheit und Lebensmitte“, sagt er schüchtern. Doch das nicht wegen katholischer Dogmatik, sondern „aus einer tiefen Gottesfurcht heraus“, schiebt der Alt-68er nach. Diese Begriffe klingen fremd, verstaubt in unserer säkularisierten Gesells
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Leisten und Leben: Karriere ohne Reue

Johannes Czwalina meint, dass jeder Mensch entwicklungsfähig ist: „Eine unverwechselbare Kombination von Talent und Eigenart“. Dabei zieht der Top-Management-Berater an seiner Zigarre. Oben in der lichtdurchfluteten Penthouse-Wohnung. Seine beiden Handys liegen auf dem Tisch, ausgeschaltet. Ex-Pfarrer Czwalina rüttelt an Tabus wie Partnerschaft, Familie und Freunde. Aber auch Ethik, Moral und Religiosität spricht er an. Mehr Innerlichkeit, das betont er immer wieder. Wer kein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben hinkriegt, verschleißt auf Dauer. Neben selbstgebackenem Marmorkuchen und Coffee-to-go kreist sein Filzstift auf dem Flip-Chart, die Augen stets auf seine Gesprächspartner gerichtet. Die Atmosphäre wirkt warm, herzlich, entkrampft. Aber doch ernst, auf seine Art. Czwalina ist kein klassischer Coach. Rund 10 Jahre arbeitete er als Pfarrer, studierte Theologie in Basel, forschte in den Untiefen der Archäologie in Jerusalem. Dann bo
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Business Schools: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel

Ihr Präsident hält solche Pauschalen für falsch, ein Drittel der Studis bestätigt sie nach eigenen Angaben. Es ist kurz nach acht. Der American-Barbecue-Abend hat gerade angefangen. Rund 1.000 Studenten, davon 500 geladene Gäste von außerhalb, drängen sich ans Buffet. „Bald wird es kein Essen mehr geben“, säuselt einer der Studis ins Headset. Der Mann im schwarzen Anzug gehört zum Orga-Team. Entgegen der Etikette gibt es gebratene, saftige, aber auch spritzende Maiskolben. Gar nicht so einfach beim ersten Smalltalk, niemand will sich blamieren. Wein aus den benachbarten Weinbergen gibt es nicht, erst morgen. Um halb zehn ist das Bier alle. Einige haben sich trotzdem betrunken, ein bisschen Party gemacht, Gefälligkeiten ausgetauscht. Das Geld fehlt den Veranstaltern im Jahr der Krise, spürbar. Auch das Zelt wurde erst kurz vorher finanziert. In Hochzeiten spendierten das die Investment-Banken samt Champagner und Kaviar. Unter dem Slogan „Rethink Capi
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