Geldwerter Vorteil: Versteuern oder nicht?

Mehr Brutto vom Netto – so könnte man salopp den geldwerten Vorteil bezeichnen. Das ist dann der Fall, wenn ein Arbeitgeber seinem Angestellten nicht nur ein monatliches Gehalt zahlt, sondern die Arbeit darüber hinaus vergütet. Solche Vergütungen können völlig unterschiedlich aussehen; von Sachleistungen über Rabatten bis hin zu Naturalien sind der Kreativität des Arbeitgebers keine Grenzen gesetzt. Die Frage ist nur: Wann lohnt sich so ein geldwerter Vorteil? Wann er muss versteuert werden, wann nicht? Ein geldwerter Vorteil wird nicht bar ausgezahlt, kommt aber dem Arbeitnehmer privat zugute und wird vom Arbeitgeber übernommen. Es geht also um eine zusätzliche Leistung, die einem Arbeitnehmer faktisch an anderer Stelle Geld einspart. Ein geldwerter Vorteil ist immer auch ein Zeichen der Wertschätzung und kann ein Instrument zur Mitarbeitermotivation sein: Denn Gehaltserhöhungen sind an sich in ihrer Wirkung zwar nicht zu unterschätzen, jedoch wird die eine oder andere
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China-Reise: Aufbruch, Weltmacht, Zukunft?

Von Chinas moderner Metropole Shanghai trägt der naive Tourist ein Bild im Herzen von sich majestätisch in den Himmel reckenden Wolkenkratzern, deren gläserne Fassaden den Sonnenschein spiegeln. Doch was sich arrogant ins Blau erheben soll, bleibt im Grau von Smog und Nebel stecken, wirkt mickrig und gestaucht. Die enttäuschende Skyline am gegenüberliegenden Huangpu-Ufer ist durchzogen von Baukränen und Absperrungen. Neben der Promenade liegenden Gebäude der französischen Konzession langweilen durch ihren immergleichen Stil, ihre braune Farbe geht konturlos über in den Baustellendreck. Shanghai ist eine Baustelle. „The Bund“, wie die Panorama-Uferpromenade heißt, ist derweil eine belebte Touristenmeile. Verkäufer stehen sich gegenseitig auf den Füßen, um Spielzeug, Schifffahrtstickets oder Fotosessions an den Mann zu bringen. In Shanghais großer Einkaufsstraße, der Nanjing Road, wuseln die Händler durch die Massen nebst Geschäften mit bunten, le
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Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues

Mit dem Werbespruch spricht StepStone Bewerber an, den sich viele Unternehmen wünschen. Einen Mitarbeiter, der nicht einfach nur seine Arbeit macht, sondern seinen Job liebt. „Tschüss langweilige Kollegen, grauer Bürokomplex und egomanischer Chef! Wir wollen nicht jeden, wir wollen Kollegen mit Leidenschaft und der Bereitschaft, Dinge anzupacken“ – heißt es in einer anderen Stellenausschreibung. Bei einem standardisierten Bewerbungsschreiben ist es für das Unternehmen sehr schwer, den Mensch hinter den Worten zu entdecken. Das Anschreiben ist immer wichtig, sollte aber nicht einzig eine Aufzählung der beruflichen Erfahrungen beinhalten. Da geht es um erkennbare Leidenschaft für die mobile Welt und ausgeprägten Unternehmergeist zum Beispiel. Herausragend ist jemand, der mit Wissen punkten kann, das dem ganzen Team nützlich ist. Die in der Ausschreibung angegebenen Anforderungen zu berücksichtigen, ist zugegebenermaßen wichtig, es müssen aber nicht z
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Skandale: Lärm um Guttenberg, Wulff & Co.KG

Anfang der Fünfzigerjahre gab es in der alten Bundesrepublik pro Jahr etwa zwei bis drei politische Skandale mit bundesweiter Beachtung. Dies blieb so bis Mitte der Siebzigerjahre, als die Zahl dieser Skandale zunächst langsam und dann schneller zunahm und bis 1993 auf etwa zehn pro Jahr stieg. Bis 2005 hat die Zahl der politischen Skandale auf schätzungsweise 20 bis 25 pro Jahr erheblich zugenommen und dürfte seitdem weiter gestiegen sein. Diese Entwicklung hat zahlreiche Gründe, vor allem die Veränderung des journalistischen Selbstverständnisses seit den Siebzigerjahren, die wachsende Konkurrenz zwischen der Presse und dem Fernsehen sowie einzelnen Presseorganen seit den Achtzigerjahren. Verstärkt wird der Prozess in jüngerer Zeit von der zunehmenden Bedeutung des Internets als Quelle der Anprangerung von Missständen durch Hobby-Journalisten sowie als Ort der Koorientierung der Journalisten der traditionellen Medien. Möglicherweise hat die
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Handwerk eines Food-Stylisten: Auge isst mit!

Die flinken Bewegungen des Mannes hinter dem Herd lassen vielmehr vermuten es handle sich um einen Koch – was keineswegs falsch ist. Doch von vorne: Der Bezug zu Lebensmitteln entwickelte sich bei Andreas Miessmer früh. In südbadischen Top-Adressen wie dem „Colombi“ in Freiburg oder den „Schweizer Stuben“ in Wertheim, lernte er das Kochhandwerk, kam mit Gastronomie-Profis und edelsten Zutaten in Berührung. Es hätte der Beginn einer Kochkarrriere im Rampenlichtsein können, denn 1992 zeichnet ihn der Verband der Köche Deutschlands e.V sogar als „Koch des Jahres“ aus. Doch der junge Mann entscheidet sich anders. Miessmer beginnt in der Foodstyling-Branche Fuß zu fassen und nähert sich so den Lebensmitteln aus einer anderen Perspektive. Seine Wurzeln als Koch und sein Wissen über die Eigenschaften seines Arbeitsmaterials helfen ihm in vielen Situationen, doch in der neuen Branche kommt es weniger auf Geschmack, als auf Opti
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