Gilt der gesetzliche Mindestlohn auch für Bereitschaftszeiten?

Mediziner, Feuerwehrleute oder auch IT-Administratoren – in vielen Berufsgruppen gibt es Bereitschaftszeiten. Muss dafür auch der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn gezahlt werden, obwohl die Beschäftigten während dieser Zeiten in der Regel doch gar nicht arbeiten? Ein Rettungsassistent war im Rahmen seiner Vier-Tage-Woche regelmäßig für Zwölfstundenschichten eingeteilt. So kam er durchschnittlich auf 48 Wochenstunden, in denen allerdings auch Bereitschaftsdienste enthalten waren. In diesen Zeiten musste er zwar keine Arbeit im eigentlichen Sinne leisten, aber sich dennoch an einem bestimmten Ort aufhalten, um im Einsatzfall umgehend einsatzbereit zu sein. Solche Bereitschaftszeiten wurden tarifvertraglich geringer bewertet und dementsprechend geringer entlohnt. Der Beschäftigte meinte, dass mit Einführung des gesetzlichen Mindestlohns diese Regelung unwirksam geworden sei. Folglich verlangte er auch für seine Bereitschaftszeiten die übliche Vergütung von 15,81 Euro
Original Artikel ansehen



Liebe Leser, ich hoffe dieser Blogbeitrag hat Ihnen gefallen. Wenn Sie echte innere Begeisterung und persönlichen Erfolg erfahren und erleben wollen, dann klicken Sie hier: