Halbwissen: Weniger ist manchmal mehr
Nach Vollkommenheit zu streben, ist schon mal vollkommen aussichtslos. Allenfalls derjenige, der sich mit seiner Einsicht für beschränkt erklärt, kommt „der Vollkommenheit am nächsten“, befand einst schon Johann Wolfgang von Goethe – und der wusste eine Menge. Die vollkommene Wahrheit zu kennen, ist für uns Menschen genauso utopisch wie erschöpfendes Wissen zu konservieren. Oder einfach gesagt: Keiner von uns ist vollkommen. Halbwissen ist das eher die Regel, aber weniger ist ohnehin manchmal mehr… Halbwissen ist das, was Sarah Kuttner schon das „oblatendünne Eis des halben Zweidrittelwissens“ nannte. Wir umgeben uns tagtäglich damit, versuchen damit zu glänzen und behaupten zugleich vehement, es sei so etwas wie Fachwissen, Fachkompetenz und Expertentum, während es doch nur eines bleibt: Halbwissen. Erstaunlich ist das deshalb, weil partielle Unkenntnis oft weiter bringt, als absolute Einsicht. Das ist sogar wissenschaftlich belegt: So ließen einmal internationale Fors
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Verhandeln lernen: 5 Phasen jeder Verhandlung
Eine gute Verhandlung zu führen, deren Ausgang von allen Beteiligten als Gewinn empfunden wird, ist eine hohe Kunst. Insbesondere, wenn Positionen festgefahren sind oder es um viel Geld und Prestige geht, hängt der Verlauf enorm vom Verhandlungsgeschick der Anwesenden oder des Verhandlungsführers ab. Die gute Nachricht ist: Verhandeln lernen ist keine Raketenwissenschaft. Denn auch wenn es um so unterschiedliche Inhalte wie eine Gehaltserhöhung, eine Unternehmensfusion oder eine Geiselnahme geht – fast alle Verhandlungen verlaufen in fünf typischen Phasen… Zahlreiche sogenannte Ghostnegotiator haben uns in Gesprächen und Interviews erklärt, wie Verhandlungen typischerweise ablaufen. Ghostnegotiator – das sind Verhandlungsprofis, die im Hintergrund bleiben, aber dennoch die Verhandlung (aus der Ferne) steuern. Viele haben einen polizeilich-geschulten Hintergrund und, wie beispielsweise Matthias Schranner, in der Vergangenheit beim SEK die Verhandlungsführung bei Geiselnahmen
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Tipps und Tricks für Kreativität und Produktivität
Stellen Sie sich vor, Sie müssen eine wichtige Aufgabe für einen großen Kunden Ihres Arbeitgebers erledigen. Sowohl der Kunde selbst als auch Ihr Chef setzen volles Vertrauen in Sie und erwarten eine Top-Leistung. Wie reagieren Sie? Vermutlich empfinden Sie ein wenig Stolz, dass gerade Sie ausgewählt wurden. Kurz danach dämmert Ihnen dann, was von Ihnen verlangt wird und Sie stürzen sich in die Arbeit. Stunde um Stunde, Tag für Tag ackern Sie, jeder Gedanke dreht sich nur noch um das eine Thema und an Freizeit ist auch nicht mehr zu denken. Klar, so lässt sich die Aufgabe erledigen. Aber ist das wirklich der beste Weg? Sicherlich nicht! Wenn Sie mit einigen einfachen Tipps und Tricks Ihre Kreativität und Produktivität steigern, liefern Sie am Ende ein besseres Ergebnis ab und haben darüber hinaus noch deutlich weniger Stress… Bei der Lösung eines unserer Probleme steht uns häufig etwas im Weg: Die direkte und unmittelbare Nähe. Vielleicht kennen Sie die Situation, dass
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Selbstkritik: Die Kunst, sich konstruktiv zu kritisieren
Von unseren Fehlern lernen wir am meisten. Dieser Lernprozess gehört allerdings auch zu den schmerzvolleren Erfahrungen. Und manchmal kann er sogar das genaue Gegenteil bewirken. Dann etwa, wenn wir mit uns zu hart ins Gericht gehen und die Selbstkritik zur Selbstzerfleischung und Selbstsabotage mutiert: nie zufrieden, nie richtig, nie gut genug – diese Haltung führt in einen inneren Wettkampf mit sich selbst, bei dem es nur einen, aber ewigen Verlierer gibt: uns selbst. Effekt: Viele Menschen kommen sich ein Leben lang unvollkommen, unzulänglich und minderwertig vor, fühlen sich überfordert, resignieren oder werden gar depressiv. Soweit muss es aber nicht kommen: Konstruktive Selbstkritik ist zwar eine Kunst – aber auch eine lernbare… Unser schärfster Kritiker – das sind wir meist selbst. Kein anderer kennt uns so gut. Keinem anderen können wir so wenig vormachen. Wir wissen, was passiert ist, warum – und auch, warum es schief ging. Nicht selten hilft uns das dabei, uns zu e
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Freeze-Frame-Methode: Kunstpause gegen Stress
Es gibt Tage, die fangen schwach an und lassen dann stark nach. Beim Frühstück hüpft die Erdbeermarmelade vom Brötchen auf das weiße Hemd; auf der Fahrt ins Büro macht das Radarmessgerät blitzscharfe Aufnahmen; am Schreibtisch ergießt sich die Tasse Kaffee über wichtige Dokumente, die der Chef sehen will – in fünf Minuten… Richtig Coole Typen fühlen ihre Nerven jetzt ein wenig vibrieren. Die anderen gebärden sich wie Rumpelstilzchen auf Ecstasy: Sie lärmen, schäumen, toben. Die anderen, das sind die meisten. Sie haben viel Stress, müssten sie aber nicht… Wer mag, kann aus einschlägigen Studien und Fachbüchern folgende Fakten sammeln: Seelische Belastungen nehmen seit Jahren zu. Zwischen 2004 und 2015 allein um 70 Prozent. Jeder fünfte Deutsche leidet heute unter Stress und den Folgen: Schuld daran ist chronischer, nicht akuter Stress, also wenn auf die Anspannung keine Entspannung oder körperliche Bewegung folgt. In vielen Fällen ist dieser Stress hausgemach
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