Jeff Sutherland: „Diese Kinder befreien die Kinder der Welt“ @eduScrum
Zum Abschluss des Scrum Days 2016 in Stuttgart gab es bewegende Szenen. Der Erfinder von eduScrum Willy Wijnands trifft mit seinen Schülern den Co-Erfinder von Scrum Jeff Sutherland.Der Scrum Day in Stuttgart ist eigentlich eine Konferenz, auf der sich überwiegend Menschen aus der IT treffen. Man tauscht sich über agile Trends aus und teilt Erfahrungen aus Projekten.In diesem Jahr haben die Veranstalter einen Lehrer eingeladen, der Scrum für selbstorganisierte Teams in der Schule nutzt. Willy Wijnands bestand aber darauf, eduScrum nicht allein vorzustellen. Nicht nur Mark Reijn und Arno Delhij kamen mit, sondern auch 5 seiner Schüler vom Ashram College aus Alphen an den Rijn.Amber, Noah, Bart, Paulien und Sophia stellen eduScrum vorWilly macht einen guten Projektunterricht, für den eduScrum einen Rahmen gibt /1/. Er stellte in seinem Vortrag vor, wie eduScrum funktioniert. Dabei waren ihm das WARUM und Vertrauen wichtig.Warum ist es wichtig, dass sich die Art des Unterrichts in d
Original Artikel ansehen

Der Begriff des Vorgangs scheint unscharf. Wie Teams ihn scharfmachen können
Für unsere Projekte zum Informationsmanagement ist der Begriff des „Vorgangs“ ähnlich zentral wie bei Scrum die „Userstory“. Er spielt auch eine ähnliche Rolle als eine „zu erledigende Aufgabe mittlerer Größe“. Aber die Teams, die wir bei der Einführung von Informationsmanagement unterstützen oder auch Teilnehmer in unseren Seminaren tun sich nicht leicht damit. Sie finden den Begriff zu unscharf. Sie hätten ihn lieber fest und klar umrissen. Was kann man diesen Teams bieten?In meinen Seminaren zum Informationsmanagement fand ich diese Teilnehmer sehr nervig. Ich hatte gerade den Begriff des Vorgangs erklärt und wollte nun seine tollen Anwendungsmöglichkeiten preisen.Abb. 1: Ein Vorgang ist eine „Aufgabe mittlerer Größe“ mit einem nützlichen ErgebnisUnd dann merke ich, wie zwei, drei Teilnehmer vor sich hin blicken (statt nach vorne auf die wunderbare Präsentation). Sie runzeln nachdenkend die Stirn und haben sich offenbar aus dem Fluss des Seminars ausgeklinkt. Und dann
Original Artikel ansehen

Das agile Klassenzimmer – Mit eduScrum gestalten die Schüler ihren Unterricht selbst
Agilität bedeutet, Menschen ernst zu nehmen. Es wichtig, dass sie für die Ziele des Auftraggebers den Weg selbst festlegen und gestalten. Das funktioniert in der Softwareentwicklung sehr gut. Aber geht das auch in der Schule? Ja! Der Chemielehrer Willy Wijnands macht das seit Jahren. Wir haben seine Klassen und ihn Anfang Mai in den Niederlanden besucht. Das war wirklich beeindruckend. Am 08. und 09. Juni 2016 kann man Willy Wijnands und seine Schüler übrigens in Stuttgart treffen.Von Scrum zu eduScrumWilly hat durch seinen Schwiegersohn Scrum kennen gelernt. Dieser hatte ihm von einer Scrum-Schulung erzählt. Anschließend hat er sich überlegt, wie er Scrum nutzen kann, damit seine Schüler besser lernen.In agilen Projekten gibt der Auftraggeber vor, welche Ziele das Umsetzungsteam erreichen soll. Das Team überlegt sich dann selbst den besten Weg dafür.In der Schule geht das auch. Hier ist der Lehrer derjenige, der die Ziele vorgibt. Die Schüler werden in kleine Teams von 4 Pe
Original Artikel ansehen

Unternehmertum statt Führung (Leadership)
Es gehört ja schon zum guten Ton, wenn man sich heute über die mangelnden Führungsqualitäten in Unternehmen und Organisationen aufregt. Aus Mitarbeitersicht ist das leicht gesagt. Blöd nur, wenn man selbst Führungskraft ist. Was bedeutet denn nun Führung? Vielleicht vergessen wir diesen Begriff vorübergehend und suchen einen anderen. Ich finde den Begriff Unternehmertum besser.Der Begriff „Führung“ sagt gar nichts (mehr) Die meisten Organisationen sind „überverwaltet“ (engl. over-managed) und „untergeleitet“ (engl. under-led). Wenn ich das richtig gesucht habe, haben Tom Peters und Nancy Austin dies zuerst 1985 in ihrem Buch „A Passion for Excellence“ geschrieben /1, 2/. Cornelia Hegele-Raih listet in /1/ ein wenig die Hintergründe auf, wie es zur Unterscheidung zwischen Führung und Management gekommen ist.Es ist auch einfach zu sagen, diese Organisation oder Abteilung sei nicht gut geführt. Ich glaube, der Begriff der Führung ist nicht klar:Viele setzen Führung mit Füh
Original Artikel ansehen

Scrum@Scale: Die Landkarte für Veränderungen
Wenn große Organisationen agiler arbeiten wollen, suchen sie schnell nach komplexen Modellen und Methoden. Ihre Annahme ist, dass solche Veränderungen sehr schwierig sind und dass man deshalb auch aufwändige Methoden braucht. In solchen Situationen ist es aber einfacher, sich zunächst einen Überblick über das Gelände zu verschaffen. Eine solche Karte bietet Scrum@Scale von der Scrum Inc., der Firma des Scrum-Co-Erfinders Jeff Sutherland.Erst runterskalieren, bevor man hochskaliertScrum ist ein Teamprozess und bietet einen Arbeitsrahmen für Teams. Wer den Scrum-Motor richtig in Gang setzt, wird schon nach kurzer Zeit eine hohe Leistung bekommen. Doppelte Leistung in der Hälfte der Zeit ist nicht unüblich. Statt sich zu überlegen, wie man die ganze Firma nun in einen anderen starren Rahmen presst (auch wenn man es nun agil nennt), könnte man sich überlegen, mit ein paar Teams zu starten, die schnell Ergebnisse liefern.Warum optimieren, wenn es keine gemeinsamen Ziele gibt?Wa
Original Artikel ansehen



Liebe Leser, ich hoffe dieser Blogbeitrag hat Ihnen gefallen. Wenn Sie echte innere Begeisterung und persönlichen Erfolg erfahren und erleben wollen, dann klicken Sie hier: