Jobsharing: Vergiss‘ deine Work-Life-Balance, lebe!
Arbeitest du noch oder lebst du schon? Noch stimmt diese Frage nach der Work-Life-Balance, bald ist sie Quatsch – hoffentlich. Denn wir sollten das, was wir arbeiten gerne tun und nicht bis in alle Ewigkeit, also bis zur Rente mit 67 oder 76 in unserem Job bleiben – mangels Zukunftsperspektiven. Der Vollzeitjob fürs Leben? Ein Auslaufmodell, denn dank mobilem Internet sind wir jederzeit überall und in wechselnden Teams einsatzfähig. Flexibel, vernetzt, vielfältig – so sieht das eine Expertenkommission der Bertelsmann Stiftung die Arbeitswelt der Zukunft. Ob die sich abzeichnenden Trends eine Chance für innovative, inspirierende Arbeits- und Lebensformen in Deutschland bieten oder das Risiko sozialer Spaltung und einer überforderten Gesellschaft in sich bergen, hängt von den Weichenstellungen ab, die heute gesetzt werden. Der kürzlich veröffentlichte Ergebnisbericht der „Bertelsmänner“ zeigt, wie wir 2025 arbeiten und Leben, die Chancen aber auch Ris
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Depression: Angst vor Arbeitslosigkeit und sozialem Abseits
Der sogenannte Fackräftemangel betrifft viele Branchen, vor allem die Industrie. Doch die setzt ihre Mitarbeiter auch gerne mal vor die Tür. So aktuell bei VW. Der Konzern hat im Zuge des Abgasskandals hochrangige Ingenieure beurlaubt. Die Deutsche Bank baut im Rahmen des Umstrukturierungsprogramms zahlreiche Führungsstellen ab. Und auch für einige RWE-Manager wird der eingeschlagene Sparkurs Konsequenzen haben. Für das „Seelenheil“ der Betroffenen kann der plötzliche Verlust des Arbeitsplatzes  schweren Folgen bedeuten. Ob bei Arbeitslosigkeit durch eine unerwartete Kündigung oder Arbeitsunfähigkeit wegen einer Erkrankung: Erfolgsgetriebene Menschen, die länger auf ihren Job verzichten müssen, verlieren schnell ihren zentralen Lebensinhalt. Wie es dazu kommt und welche Folgen das haben kann, erklärt Christoph Middendorf, medizinischer Geschäftsführer der Oberbergkliniken. Karriere-Einsichten: Manche arbeiten so, dass es sie süchtig macht – Workaholics
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Typsache Vertrieb: Der große Deal, hier und jetzt!
Kunden mit herkömmlichen Mitteln an sich zu binden, das reicht heute nicht mehr. Dazu ist der Wettbewerb zu groß. Kunden sind der üblichen Ansprache überdrüssig. Dabei ist es der Vertriebler gefragt, als an den Problemen des Kunden interessiertes Gegenüber, indem er mitdenkt und Arbeit abnimmt oder Lösungen bereithält. Dies alles zu leisten, ist die Aufgabe des Vertriebs von heute – eine strukturelle Herausforderung an die Vertriebsabteilung und ihre Vertriebsmitarbeiter. In ihrem Besteller „The Challenger Sale“ zeigen die CEB-Vertriebsexperten Matthew Dixon und Brent Adamson – im englischen Sprachraum ein Bestseller mit > 300.000 verkauften Exemplaren, dass vor allem Vertriebler mit einem „Challenger“ Profil die besten Abschlüsse erzielen. Das Buch ist nach den Angaben der Verfasser „eine Quelle der Inspiration“ und hilft dem Leser, sein Profil als Vertriebler zu analysieren und gezielt zu verändern, um am Ende kreativer und besser zu sein. Wi
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Coaching – ABC (3/3): Hauptsache sozial! Konkurrenz-Check vs. Resonanz
Stabile soziale Beziehungen sind die Grundlage für seelische und körperliche Gesundheit, das bestätigen Forschungsergebnisse aus Psychologie und Neurobiologie. Menschen brauchen Klarheit, Zielorientierung und ein Gefühl des Aufgehobenseins – sowohl im Beruf als auch im Privatleben. Die Realität aber sabotiert heutzutage genau diese Grund- bedürfnisse. Sich in Arbeitswelten zu bewegen heißt: Dafür gefordert wird: ständige Erreichbarkeit, überlange Arbeitszeiten, Flexibilität und höchste soziale wie personale Kompetenz, damit gesetzte Ziele unter hohem Zeitdruck und bei hoher Arbeitslast dennoch erreicht werden. Paul Goodman, einer der Begründer der Gestaltpsychotherapie, prognostizierte schon in den 1970er-Jahren eine »Welt ohne Asyl«. Da die Sicherheit und Stabilität im Außen durch die zunehmende Komplexität abnimmt, wird das Geborgensein im Inneren, mit sich selbst wesentlich. Dies ist der Hintergrund, vor dem Coaching im Sinne der eigenen Orientierung und eigene
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Coaching – ABC (2/3): Es ist kompliziert? Beschleunigung vs. Erschöpfung
Coaching in beruflichen Zusammenhängen findet immer in einem Kontext statt. Der Klient bewegt sich in einem komplexen, sozialen und offenen System. Komplexe Systeme unterliegen anderen Regeln als komplizierte Systeme. Komplizierte Sachverhalte sind durch einen mechanistischen Denkstil beherrschbar und beruhen auf Ursache-Wirkungs-Konstellationen. Dieser Denkstil ist hilfreich, wenn es um die Konstruktion hochkomplizierter Produkte, wie beispielsweise Autos mit gut 3 000 Bauteilen, um Kaffeevollautomaten oder Computertomografen geht. Er ist nicht mehr adäquat, wenn es darum geht, komplexe Zusammenhänge zu erfassen und sich darin angemessen zu verhalten. Komplexität wird in einem sozialen System wie einem Unternehmen durch Akteure erzeugt, die in vielfältigen Beziehungen und Konstellationen miteinander kommunizieren. Die Art der Kommunikation innerhalb der Systemregeln erzeugt Verhalten. Es sind also die Regeln des Systems, die ein bestimmtes Verhalten zur Folge haben. Sie wirken
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