Jobsuche: Social Media – Hype oder Potenzial?

Und wie steht es um die Social-Media-Aktivitäten der deutschen Unternehmen? Unterm Strich sind sie noch zurückhaltender. Aber immer mehr Firmen entdecken die Möglichkeiten des Web 2.0 für sich. Während im vergangenen Jahr lediglich 155 Unternehmens-Fanpages bei Facebook registriert waren, sind es heute bereits knapp 220 . Die Kommunikationsberatung Kienbaum Communications hat mit ihrer Social-Media-Studie untersucht, ob Facebook & Co. zur Kommunikation von potenziellen Auszubildenden geeignet sind. Dazu hat das Beratungshaus rund 1.200 Schüler befragt. – und das Ergebnis ist ein klares „Ja“. Qualifizierte Mitarbeiter werden von den Unternehmen immer heftiger umworben. Schon heute haben viele Firmen Probleme, right potentials – also die passenden Mitarbeiter – ihrem Bedarf entsprechend zu rekrutieren. Und der War for Talent wird sich noch weiter zuspitzen, denn die demografische Entwicklung ist längst kein abstraktes Szenario mehr, sondern ein sozio-ökonomischer D
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Sprachkurse: Mehr als Schulenglisch via Skype

Wer sich von Mitbewerbern abheben oder Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt haben will, kommt nicht umhin, eine weitere Fremdsprache zu erlernen. Für Berufstätige, die schon im Job bis an ihre Grenzen gefordert werden, stellt sich oft die Frage, wie ein effektives Lernen in den eigenen Alltag eingebaut werden kann. Der erste Gedanke wird bei dieser Überlegung das Selbststudium sein. Jeder hat wohl schon einmal versucht, sich mit Lehrbuch und CD selbstständig eine Sprache anzueignen – häufig mit mäßigem Erfolg. Die Lerninhalte sind trocken und unverständlich aufbereitet und beschränken sich oft auf Alltagsfloskeln, was wenig hilfreich ist, um eine neue Sprache wirklich zu beherrschen. Doch die Möglichkeiten des Selbststudiums gehen über das reine Lehrbuch hinaus. Onlinekurse und Apps überfluten den Markt und machen es für den Spracheninteressierten beinahe unmöglich, ein geeignetes Angebot zu finden. Was all diese Angebote gemeinsam haben, ist die fehlende
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Fernstudium: Weiterbildung im Berufsleben

Mit Fernunterricht können Interessierte sich Fachwissen zu einem bestimmten Thema aneignen, sich für Führungspositionen qualifizieren oder einen beruflichen Neustart machen, ohne auf ihr laufendes Gehalt verzichten zu müssen. Auch Menschen, die Zeiten der Familienbetreuung für ihre Weiterbildung nutzen möchten, können auf Fernunterricht setzen. Zu bedenken sind aber nicht nur die Vorteile wie eine flexible Zeiteinteilung beim Lernen und bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Der Zeitaufwand für das Fernstudium kommt zu den beruflichen und privaten Verpflichtungen noch hinzu. Fernlerner müssen sich gut motivieren und organisieren können, da äußere Strukturen wie feste Kurstermine bei Präsenzkursen fehlen. Das Angebot an Fernunterricht ist groß. Zusammengenommen bieten mehrere hundert Anbieter über zweitausend Kurse an. Das Spektrum reicht dabei von einzelnen Fernkursen für bestimmte Themen bis hin zu vollständigen Fernstudiengängen mit akademischem Abschluss. Weiterbil
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Gehaltserhöhung: Geld-Hebel fürs eigene Konto

Immer schön nach oben? Auf dem Bilderbuch sieht’s so aus, in der Realität manchmal anders… Die Aus- und Weiterbildung ist immer noch der grösste Hebel für mehr Lohn. Sie ist das Fundament für die berufliche Karriere und kann den Lohn vervielfachen. Daher hier der wichtigste Tipp: Lebenslanges Lernen praktizieren, auf die lohnwirksamen Abschlüsse Berufsprüfung, Höhere Fachprüfung, Höhere Fachschule, Fachhochschule oder Uni setzen. Auch die „richtige“ Branche will gewählt sein: Wer in der richtigen Branche arbeitet, kriegt für die gleiche Tätigkeit bis zu 100% mehr Lohn. Hier 2 Beispiele… Tipp: Sich über das Lohnniveau nach Branchen informieren und sich auf Branchen mit hohem Lohnniveau konzentrieren. Nach Adam Riese könnte man je nach Region bis zu 20% mehr verdienen. Auch in der Schweiz. Wie wäre es mit einem Umzug in die Nähe einer Region mit höheren Löhnen? Oder einem längeren Arbeitsweg in eine interessantere Region? Apropos Gender-Themen. Fr
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China-Reise: Aufbruch, Weltmacht, Zukunft?

Von Chinas moderner Metropole Shanghai trägt der naive Tourist ein Bild im Herzen von sich majestätisch in den Himmel reckenden Wolkenkratzern, deren gläserne Fassaden den Sonnenschein spiegeln. Doch was sich arrogant ins Blau erheben soll, bleibt im Grau von Smog und Nebel stecken, wirkt mickrig und gestaucht. Die enttäuschende Skyline am gegenüberliegenden Huangpu-Ufer ist durchzogen von Baukränen und Absperrungen. Neben der Promenade liegenden Gebäude der französischen Konzession langweilen durch ihren immergleichen Stil, ihre braune Farbe geht konturlos über in den Baustellendreck. Shanghai ist eine Baustelle. „The Bund“, wie die Panorama-Uferpromenade heißt, ist derweil eine belebte Touristenmeile. Verkäufer stehen sich gegenseitig auf den Füßen, um Spielzeug, Schifffahrtstickets oder Fotosessions an den Mann zu bringen. In Shanghais großer Einkaufsstraße, der Nanjing Road, wuseln die Händler durch die Massen nebst Geschäften mit bunten, leuchtenden Reklamen
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