Jeder Mensch hat in seinem Kopf verschiedene „Turboschalter“, die es ermöglichen, auf Knopfdruck Höchstleistungen zu erbringen. In der Wissenschaft werden diese Schalter „Motivatoren“ genannt, von denen in den letzten Jahrzehnten dreizehn bis fünfzehn näher erforscht wurden. Drei bis vier davon hat jeder Mensch, wenn auch ganz unterschiedliche. Die meisten Menschen kennen oder nutzen diese Turboschalter nicht, obwohl diese Antriebe ständig zur Verfügung stehen.

Spitzensportler nutzen diesen Motivationsturbo beispielsweise um trotz eines Durchhängers im Training noch das Letzte herauszuholen. Es sind bestimmte Denk- und Gefühlsmuster, die aktiviert werden, um uns voll zu motivieren.

Warum Schwierigkeiten gut sind

Wenn wir erkennen, was uns in schwierigen Zeiten weitergebracht hat, woher die Motivation stammte, eine Krise zu bewältigen und uns durchhalten ließ, dann sind wir unseren Turboschaltern schon einen großen Schritt näher gekommen. Wenn Sie zwei Listen erstellen, eine mit den großen Schwierigkeiten Ihres bisherigen Lebens und eine mit den erfolgreich bewältigten Krisen, dann werden diese beiden Listen bei den meisten Menschen identisch sein.

Wir können selbst entscheiden, ob wir uns auf die Probleme oder auf die Lösungen konzentrieren. Wenn Sie sich darauf einlassen, bekommen Sie einen Blick dafür, was Ihnen in schwierigen Zeiten immer wieder geholfen hat. Das sind Ihre Turboknöpfe.

Die größten Erfolge liefern Hinweise

Die größten Erfolge unseres Lebens hängen ebenfalls mit unseren stärksten Antrieben zusammen. Sich mit vergangenen Erfolgen zu befassen ist noch wichtiger, als erfolgreich gemeisterte Schwierigkeiten. Machen Sie eine Liste mit den bisher größten Erfolgen Ihres Lebens. Wo sind Sie über sich selbst hinausgewachsen? In solchen Momenten waren Sie im „Flow“ und fühlten sich weit besser und lebendiger als sonst.

Die eigenen Hauptantriebe erkennen

Bewerten Sie jeden der folgenden fünfzehn Faktoren, wie stark er Sie bei der Lösung ihrer größten Probleme oder bei Ihrem größten Erfolge angespornt hat auf einer Skala von 0 (gar nicht) bis 10 (sehr stark). Sie können die Faktoren auch als Tabelle von meiner Webseite herunterladen. Wenn Ihnen ein wichtiger Motivator fehlt, ergänzen Sie ihn einfach.

  1. Gute Vorbereitung
  2. Äußere Faktoren (Zuschauer, Wetter, …)
  3. Das Vorbild anderer Menschen
  4. Zukunftsperspektive
  5. Die Lust, selbst in Aktion zu sein
  6. Wettbewerb
  7. Vergangenheit (Erfolge oder Misserfolge)
  8. Sinn und Wert
  9. Flow während der Aufgabe („Zeit vergessen“)

10. Alleine arbeiten können

11. Im Team arbeiten (etwas gemeinsam tun)

12. Anerkennung, eigene und fremde (Lob, Bewunderung, Begeisterung)

13. Herausforderung („Das schafft der nie!“, Einmaligkeit, „Jetzt erst recht!“)

14. Große Aufgabe

15. Notsituation

(Die fünfzehn Motivationsturbos sind angelehnt an: Seemann, 2003)

Notieren Sie nun Ihre vier Motivatoren mit der höchsten Punktezahl, das sind Ihre Motivationsturbos. Als ich meine Turboknöpfe erkannt habe, habe ich mich selbst und meine Art Leistungen zu erbringen, besser kennengelernt.

 

Auch in jedem Unternehmen gibt es Turboschalter

Für ein Unternehmen ist es noch wichtiger, die Hauptantriebsquellen zu kennen, als für den Unternehmer oder den einzelnen Mitarbeiter. Besonders in kleineren Unternehmen bietet es sich an,  sich in einem Workshop einmal die größten Erfolge der Vergangenheit in Erinnerung zu rufen, zu denen auch überstandene Krisen gehören. So erkennt man als Firma die wichtigsten Erfolgsfaktoren und damit die Turboknöpfe.

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