Kinder: Küche und Karriere. Geht, geht nicht?

Häufig stehen diese mitten im Berufsleben. Christine Burghardt engagiert sich ehrenamtlich. Sie drückt auf den Klingelknopf bei Familie Hansen, im Stadtteil Köln-Müngerdsorf. Die 60jährige geht die Treppen des Reihenhauses hoch. Wohin genau, weiß sie nicht – nur, dass ein Baby geboren wurde. Das Besondere am KiWi-Projekt ist, dass die Begrüßungsbesuche von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgeführt werde. Ihre Aufgabe: „Familien beglückwünschen, Informationen bringen, aus denen ersichtlich ist, welche Angebote es für Familien gibt“, sagt Tina Herzberg, Koordinatorin des KiWi-Projekts vom Jugendamt der Stadt Köln. So wünscht es sich die Stadt. Ein Jahr wurde geplant und ausgebildet. Nun will sie den Eltern Mut machen, den Babys „so richtig willkommen sagen“, sagt Burghardt. Angekommen folgt ein nettes Händeschütteln – und die Frage, wie es dem Kleinen geht. Ole ist schon 8 Wochen alt, schmiegt sich an die Schul
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Show-Room: Clouds, Pads und Schiefertafel

Entwicklungen werden schneller, Märkte dynamischer, Strukturen komplexer und die Menschen in dieser Arbeitswelt immer mobiler. Die großen Technologiekonzerne und Computerhersteller verdienem an diesem Trend prächtig mit. Zum Beispiel das Blackberry oder I-Pad des Arbeitgebers rund um die Uhr zu nutzen. Mit Cloud-Computing und Co. Alles nur digitaler Wahnsinn oder Zukunft? Die Art und Weise, wie wir Geschäfte tätigen, wird sich verändern. Sie haben es schon. Wir haben mit dem Deutschland-Chef von Hewlett Packard gesprochen. Manche prophezeien eine Internet-Revolution. Doch das Internet gehört längst zum Alltag… In Europa werden schon jetzt 25 Prozent aller Einkäufe online erledigt und 80 Prozent aller Versicherungen nicht mehr über eine Agentur, sondern über das Internet per Preisvergleich abgeschlossen. Das stellt alte Geschäftsmodelle auf den Kopf und lässt völlig neue entstehen. Deshalb werden sich viele Unternehmen verändern müssen, denn der
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Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land

Was hat ein Mönch wie Dr. Abt Notker Wolf auf einem Symposium für Wirtschaftseliten zu sagen? Einiges, denn Management-Kompetenz wird bisher meist noch systematisch vermittelt. Leadership-Eigenschaften sind das Resultat aus Anlage, Erziehung, Erfahrung und Selbstreflexion. Von Johannes Czwalina und Clemens Brandstetter… Politiker denken oft kurzfristig und haben nicht den Mut, der ökonomisch praktizierten Realität entgegenzutreten, weil sie sich Sympathien nicht verderben möchten. Sie brauchen Widerstand von der Basis und permanente Unterstützung auf dem Weg zu einer gelebten Nachhaltigkeit. Wirtschaftvertreter fühlen sich sehr stark von der ökonomisch praktizierten Realität abhängig. Sie fragen immer als erstes nach der Finanzierbarkeit nachhaltiger Ideen. Großkonzerne handeln nur geldgesteuert und machen sich immer abhängiger von den Gewinnforderungen ihrer Aktionäre. Überzeugungsarbeit bei Aktionären und den Geschäftsführungen ist gefordert
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Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?

Woher nehme ich die Kraft, jeden Morgen brav meinem Wecker zu gehorchen? Arbeit, das ist mehr als nur Geld verdienen oder seine Pflicht erfüllen. Arbeit macht uns zu Persönlichkeiten, stiftet Sinn. Drei Menschen über das , was sie zur Arbeit treibt. Ein Report über ganz persönliche Karriere-Einsichten eines Knast-Azubis, einer Blumen-Verkäuferin und einem Ton-Ingenieur. „Alles“, sagt Michael ohne zu zögern, „Meine Arbeit bedeutet mir alles. Ich fülle mein Leben damit. Sie gibt mir Halt. Danach habe ich lange gesucht.“ Michael ist Tischlerlehrling. Seit zwei Jahren baut er Möbel und entwirft Konstruktionen, oft Unikate und Sonderanfertigungen. Michael ist Häftling in der Justizvollzugsanstalt Hannover. Bevor er in die Kriminalität abrutschte, hatte ihm seine Arbeit auch alles bedeutet. Er verband mit ihr nicht nur Zukunftsperspektiven, sondern auch die Suche nach dem Sinn des Lebens. Der Konkurs seiner Firma brachte ihn auf Abwege. Räuberische Erpressung, Betrug und
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Führung: Persönlichkeit und Werte contra „Skills“

Dass das Bildungswesen eine große Zukunftsaufgabe darstellt, ist mittlerweile akzeptiertes Allgemeingut. So manche Schieflage im Schulwesen ist zumindest erkannt, manche sinnvolle Entwicklung im Hochschulwesen aufgegriffen. Von Dr. Rolf Berth und Martin Liebmann. Während wir dabei sind, wieder ein wenig optimistischer zu werden, überraschen einige Ergebnisse der Akademie Schloss Garath in Düsseldorf. Der Verdacht: Eine weitere Bildungsmisere à la Pisa. Das Überraschende ist auf einer Etage, wo ihn wohl kaum jemand erwartet hätte. Wir sprechen von den Führungskadern, den Managern ganz oben. Zu einer aufgeklärten Menschenführung gehört, dass über den Menschen als Ganzes kommuniziert wird. Das heißt also nicht nur Skills und Fähigkeiten werden diskutiert, moniert und als Ziel gesetzt, vielmehr muss der Charakter einbezogen werden, um menschliches Handel zu verstehen. Darum ist es kein Luxus, die Grundzüge des Charakters der Geführten verstehen zu wollen
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