Klartext-Karriere: Texten Sie bloß keinen zu!

Sie wirken dadurch als jemand, der sich für das Gegenüber nicht interessiert. Sie stellen sich selber in den Mittelpunkt, Ihre eigenen Probleme und das, was Sie gerade beschäftigt, bestimmen Ihre Kommunikationssituationen. Im privaten Bereich bestimmen Redezeit und Themenfixierung sehr stark über den Eindruck, den wir aus einer Kommunikation mit anderen Menschen mitnehmen. Natürlich ist der Inhalt des Ausgetauschten zentral für unser Urteil. Aber ob unsere Gesprächspartner uns auch gelegentlich zuhören oder ob sie uns im Dialog lediglich dominieren wollen, das bestimmt nachhaltig unseren Eindruck von einem Kontakt zu einem Mitmenschen. Wenn uns jemand zutextet, also einfach pausenlos spricht, kommen wir uns nach kurzer Zeit vor wie eine Klagemauer, der man zwar seine Geheimnisse anvertraut, die aber selber kein Interesse weckt. Eine schöne Weisheit aus der chinesischen Philosophie zeigt ebenfalls sehr prägnant, was gemeint ist: Tsi Qin fragte seinen Lehrer
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Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet

Was zeichnet einen richtig guten Chef aus? Welches Handwerkszeug muss er mitbringen? Vor allem Erfahrung im Führen anderer Menschen solle er haben, sagt Benedikt von Nursia. Und meinte mit seiner Mönchsregel noch etwas Anderes. Von „reifem Charakter“ solle der Entscheider dafür sein. Mönche wie Anselm Grün oder Anselm Bilgri übersetzen diese Klosterweisheiten in Managerseminaren. Dabei sprechen sie von auch Machtstreben und Eitelkeiten auf Vorstandsebenen. Selbst dann wenn stets „um die Sache“ gekämpft wird. Die Berater wissen aus der Seelsorge, was eigentlich jeder schon weiß, sich aber nicht jeder eingestehen will. Alle machen mal Fehler. Auch die Top-Manager. Mit dem Führungsstil des Managers ist mehr gemeint als das Herumkommandieren seiner Mitarbeiter. Persönlichkeiten sind gefragt, nicht die Narzissten oder Neurotiker. Mitarbeiter wollen Entscheidungen ihres Chefs mittragen. Auch dann, wenn es um hohe Risiken geht wie an der Wall Street. Sie
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Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!

Die Entlassungswelle bei der Deutschen Bundeswehr stellt Soldaten vor eine große Frage: Was beruflich machen ? Sofern sie nicht versetzt werden, müssen sie jetzt einen neuen Arbeitsplatz finden. Doch sollte kann man nicht aus der Not eine Tugend machen. Mit Hilfe von Berufungsberatern finden Menschen Ihre Talente und Stärken heraus, die weit über die beruflichen Kernkompetenzen hinaus reichen können. Und überdies was ihnen Spass und Freude macht, sie beruflich motiviert. Daraus entsteht die sogenannte „Berufung“, also der Job der mir Spass macht, entweder beim neuen Arbeitgeber oder sogar als Selbstständiger. Auch staatliche Stellen geben Hilfen! 65.000 abgebaute Stellen, davon allein 20.000 gestrichene Dienstposten in Bayern. Sie sprechen von Chancen? Der Verlust eines Arbeitsplatzes ist für jeden Menschen mit einer Krise verbunden. Das was man sich Jahre oder gar Jahrzehnte lang aufgebaut habe, bricht plötzlich weg und stürzt einen in die wirtschaftl
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Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen

Frei von Konzernkorsetten sein eigenes Ding machen, so der Traum. Möchten Sie, dass Ihr Unternehmen ganz groß wird? Haben Sie Lust, ungleich mehr als jeder Angestellte zu schuften? Ist es wirklich Ihr Antrieb, ganz auf Innovation und Risiko zu setzen? Nein? Dann denken Sie so wie fast alle meine Kunden. Und es geht Ihnen auch wie den allermeisten Kunden meiner Beraterkollegen. Könnte es sein, dass Sie schlicht so denken wie die Mehrzahl der Menschen, die in Deutschland selbstständig sind oder sein möchten? Dass Sie so sind, wie Sie sind, ist volkswirtschaftlich betrachtet weniger gut, denn so werden Sie es nie schaffen, ein Unternehmen wie Apple oder Amazon zu gründen. Sie entsprechen damit dem Feindbild von Gründungsexperten, etwa den Lehrenden an Universitäten, die selbst auch nie ein Apple oder Amazon gründen würden, sondern lieber ein Professorengehalt beziehen. Diese Gründungsexperten orientieren sich bei ihrer Definition des Unternehmers am Ökonom
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Authentizität und Karriere: Suche nach dem Ich

Da gehen Menschen so sehr in den Ansprüchen ihres Berufs auf, dass sie sogar für sich selbst unerkannt bleiben. Sie halten sich für großzügig, müssen aber beruflich auf Kosten achten. Irgendwann werden sie zum kleinlichen Pedanten, der sich für ein „Rollenvorbild“ hält. Denn Fehler machen nur andere, denen man es – großzügigerweise- nicht ganz so dick, aber doch klar genug aufs Butterbrot schmiert! Wo bleibt da die Authentizität? – so könnte man fragen. Und da Menschen nach ihren Gewohnheiten handeln, bleiben sie in ihrer Rolle auch dort, wo einschlägige Verhaltensweisen eher kontraproduktiv sind. Nach dem Motto: Ob jemand Lehrer ist, merkt man daran, dass er auch zuhause alles besser weiß. Natürlich gilt das Gesagte weder für alle Lehrer noch für alle Buchhalter und Controller. Das Grundproblem findet sich aber in jedem Beruf: Wie stark fordert die Berufsrolle von mir ein Anpassungsverhalten, das schleichend auf den Persönlichkeitskern
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