Kleidung: Konservativ ins Vorstellungsgespräch

Der deutsche Dichter Karl Simrock brachte die Tatsache, dass das erste Urteil über einen Menschen auch nach seiner Kleidung gefällt wird, auf den Punkt: „Man empfängt Menschen nach dem Kleide und entlässt sie nach dem Verstand. Schließlich geht es bei einem solchen Gespräch meist nicht darum, die fachliche Eignung des Bewerbers zu treffen – die kann auch den Bewerbungsunterlagen oder sonstigen Einstellungstests entnommen werden. Es geht ganz konkret um die Frage, ob die Person in das Unternehmen passt. Wer underdressed beim Vorstellungsgespräch erscheint, dem könnte auch in anderen Belangen ein etwas nachlässiger Charakter unterstellt werden. Das soll allerdings im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass jedes Bewerbungsgespräch in einem Anzug stattfinden muss. Vielmehr sollte es der Branchen angemessen sein. Wer sich auf eine handwerkliche Stelle in einem mittelständischen Unternehmen bewirbt, der sollte durchaus auch in gepflegter Alltagskleidung erscheinen. Grun
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Coaching-Muffel: Mein erstes Mal auf der Couch

Zu viele Anbieter – zu viele Ansätze. So ziemlich alles nennt sich heutzutage „Coaching“ und jeder, der etwas auf sich hält, ist mittlerweile ein „Coach“. Nehmen wir den Begriff genauer unter die Lupe, so könnte man vielleicht unter den vielen Betrachtungsweisen zwei hervorstechen sehen: Coaching als Beruf einerseits. Coaching als Methode und Ansatz andererseits. Lassen Sie uns gemeinsam betrachten, wo die Grenzen und Möglichkeiten des heutigen Coachings liegen und was Coaching alles „können kann“. Worum geht es eigentlich im Coaching? Es geht darum, dass der Klient seine eigenen Lösungen für sein Problem findet. Der Coach hält sich mit Tipps, Ratschlägen, Vorschlägen und kreativen Ideen zur Problemlösung zurück. Die Idee dahinter: im Coaching gehen wir davon aus, dass jeder Mensch grundsätzlich über alle Kompetenzen und Ressourcen verfügt, seine Probleme inhaltlich selbstständig zu lösen. Ein mögliches „Expertenwissen“ des Coaches ist deshalb nicht
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Inhouse Consulting: Karriere-Option im Beraterbusiness

Im Namen der Initiative „dichter dran“, einem Zusammenschluss von 16 internen Beratungseinheiten von Unternehmen in Deutschland erzählt Moritz von Franz bei BASF Management Consulting, der internen Managementberatung der BASF Gruppe. Er berichtet von seinem Alltag, den Unterschieden zwischen externem und internem Consulting und gibt einige Tipps und Tricks für Berufs- und Quereinsteiger. Auf den ersten Blick könnte das interne Consulting weniger spannend wirken, da es sich nur mit einem Unternehmen befasst und es nicht die Vielfalt an Kunden wie das externe Consulting bietet. Die Tatsache, dass man in ein und demselben Unternehmen arbeitet, hat jedoch noch lange nichts mit Eintönigkeit zu tun. Schließlich verfügen große Unternehmen über verschiedenste Bereiche, die wiederum unterschiedliche Märkte bearbeiten, anders aufgestellt und unterschiedlich regional vertreten sind. Interne Berater haben somit die Möglichkeit die verschiedensten Facetten innerhalb eines Unternehmen
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Chancen für Studienabbrecher: Ausbildung zum Hörakustiker – Teil 1

Studienabbrecher suchen nach Alternativen. Solchen mit Anspruch und ähnlich guten Perspektiven, von der Realschule bis zur Promotion. Wir starten dazu am „Tag der Arbeit“ eine Reihe mit ungewöhnlichen Jobprofilen nach dem Hörsaal. Paradebeispiel dafür, dass Handwerkerberufe zunehmend höher qualifizierte junge Erwachse anziehen, ist der Beruf des Hörgeräteakustikers. Hier kann man es von der Realschule bis zur Promotion schaffen. Da das Gesundheitshandwerk sehr anspruchsvoll ist, ist es insbesondere bei Abiturienten beliebt. Seit 1999 verfügt es über einen eigenen Studiengang. Die duale dreijährige Ausbildung zum Hörakustiker ist nicht nur abwechslungsreich und anspruchsvoll, sondern bietet auch hervorragende Aussichten. Es herrscht Vollbeschäftigung in der Branche. Anfang September beginnen bundesweit 700 junge Menschen ihre Ausbildung zum Hörakustiker. Das Akustiker-Handwerk bricht mit dieser Zahl erneut einen Rekord und gehört mit einer Ausbildungsquote von
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Führungsfragen: Eigene Prinzipien entwickeln

Werte sind grundlegende Orientierungsmaßstäbe, an denen sich im Fall alternativer Handlungsmöglichkeiten das Handeln innerhalb einer Gemeinschaft orientieren soll. Welcher Art diese Werte sind, ob sie Gesetz und Ordnung beachten, den Prinzipien des Lebens dienen oder von Außenstehenden als gut oder schlecht bewertet werden, ist eine andere Sache. Auch sind Werte einem Wandel unterworfen. Was für unsere Großeltern noch galt – z.B. die Eltern mit Sie anzureden – hat heute in unserem Kulturkreis keine Gültigkeit mehr, wird meist sogar belächelt. Werte sind höchst subjektiv und steuern unbewusst unser Denken, Sprechen und Handeln. Das ist bei Prinzipien etwas anderes. Jenseits der umgangssprachlich verwendeten Bedeutung des Begriffs – hier wird er entweder sehr positiv „Der Mann hat noch Prinzipien“ oder sehr negativ „dieser Prinzipienreiter“ verwendet, aber in beiden Fällen geht es jedoch um die moralische Beurteilung eines Verhaltens, nicht um die Prinzipien an s
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