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Intrinsische Motivation

Der Forscher James Diefendorff untersuchte die verschiedenen Formen des arbeitsbezogenen Antriebs und führte eine Befragung unter chinesischen Arbeitern durch. Die Stichprobe wurde anschließend fünf Motivationstypen zugeordnet. 1. Die extrinsische Motivation (äußerer Einfluss) 2. Die introjezierte Motivation (äußerer Einfluss, als innerer Einfluss empfunden) 3. Die integrierte Motivation (äußerer und innerer Einfluss wurden verinnerlicht) 4. Die identitätsbestimmte Motivation (innerer Einfluss, selbstbestimmt) 5. Die intrinsische Motivation (innerer Einfluss, wegen der Arbeit selbst). Der folgende Absatz behandelt den Begriff der intrinsischen Motivation.

Der Begriff der intrinsischen Motivation kommt aus der Organisations- und Arbeitspsychologie und meint die aus sich selbst heraus bestimmte Art der Motivation. Ein Mensch, der intrinsisch angeleitet wird, geht der Arbeit sich selbst wegen nach und findet meist Gefallen, Freude und Interesse an den Tätigkeiten, die in seinen Zuständigkeitsbereich fallen. Der Anreiz liegt in der Tätigkeit selbst, sodass es keiner äußeren Einflüsse bedarf. Man geht zur Arbeit, weil es einem Spaß macht und verspürt bei der Verrichtung der Tätigkeit ein schwunghaftes Freude-Gefühl. Dennoch lässt sich eine so angeleitete Motivation durch äußere Anreize und Belohnungen (wie Anerkennung oder Lohn) verstärken. Bisherige Studien zeigen, dass ein Verminderungspotenzial nur dann besteht, wenn die Belohnung nur für die Ausführung der Tätigkeit selbst ohne jeglichen Bezug auf die eigene Person oder Leistung erfolgt.