Macht des Geldes: „Man kann alles kaufen!“

Dollar oder Euro? Geld ist ganz schön mächtig, korrumpiert unseren Charakter – kann es zumindest… Die Forderung kommt so prompt wie die Notbremse, welche die von Klunker behangene Claire zieht: »Ich gebe euch eine Milliarde und kaufe mir dafür die Gerechtigkeit. Eine Milliarde für Güllen, wenn jemand Alfred Ill tötet.« Friedrich Dürrenmatt gelang mit »Der Besuch der alten Dame« 1956 der große literarische Durchbruch. Er selbst schrieb: »[Es ist] eine Geschichte, die sich irgendwo in Mitteleuropa in einer kleinen Stadt ereignet, geschrieben von einem, der sich von diesen Leuten durchaus nicht distanziert und der nicht so sicher ist, ob er anders handeln würde«. Sein zum Klassiker gewordenes Stück über die Macht des Geldes ist heute noch immer erschreckend, entlarvend und – in Zeiten wirtschaftlicher und kultureller Krisen – höchst aktuell: »Anständig ist nur, wer zahlt, und ich zahle«, sagt Claire Zachanassian. Heinz Ludwig Arnold sieht darin ein „Stüc
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Privatschulen: „Ist mein Kind schlau genug?“

Typische Elternfrage: Welche Schule ist die richtige für mein Kind? Privatschulen im Test… Lockige Haare, ein Lächeln in den Augen, das Hemd sitzt perfekt in der Hose. Jonas Rosenbrück, 20 Jahre alt, ist weit gekommen, studiert im ersten Jahr an der Elite-Uni Yale im Nordosten der USA. „Ich bin unglaublich zufrieden, könnte mir nichts besseres wünschen“, sagt er. Zuvor besuchte er in Deutschland zwei Privatschulen. Sein Abitur machte er am Internat Schloss Salem am Bodensee, bis zur 10. Klasse besuchte er eine kirchliche Schule. Die Matthias-Claudius-Schule in Bochum, eine evangelische Gesamtschule, habe sich vor allem durch die Integration behinderter Schülern einen Namen gemacht. „Hier habe ich gelernt, was Toleranz wirklich bedeutet und wie man sie im Alltag umsetzen kann“, sagt Jonas. Was ihm von seiner Schulzeit in Bochum am meisten hängengeblieben ist? „Ein Ort, an dem ich mich wohlfühlen, in angenehmer Atmosphäre lernen konnte“, sagt der junge Student
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Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch

Die aktuelle Studie der Ashridge Business School „Generation Y and their managers around the world“ untersucht sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede im Verhalten von jungen Nachwuchskräften. Worauf müssen international agierende Unternehmen in Bezug auf Arbeitserwartungen, Arbeitserfahrungen, Verhalten und kulturelle Einflüsse bei der Entwicklung Ihrer Unternehmensstrategie achten? Global betrachtet wechseln junge Nachwuchskräfte in der Regel nach 2 Jahren ihren Job. Der Hauptgrund, warum junge Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, sind unerfüllte Erwartungen an den Job. Der größte Antrieb doch zu bleiben besteht in einer abwechslungsreichen und interessanten Arbeit – Selbstverwirklichung wird groß geschrieben. Die Sozialkompetenz der Ypsiloner wird mangelhaft eingeschätzt.Häufig wird von erfahrenen Managern die Sozialkompetenz der jungen Mitarbeiter bemängelt, vor allem im Umgang miteinander. Mit der direkten Art können Manager häufig schwer umgehen. Durch
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Kein Kaffeklatsch: Immer mehr Trauercafés

Ob Kirchen, Kommunen oder freie Träger. In der Republik gibt es zunehmend Angebote, die unverbindlich sein wollen. Dennoch finden sie ein gemischtes Publikum, ganz ohne Kuschelklub. Teelichter flackern, einige Kürbisse zieren die Fensterbank. Es ist still in den Räumen der Villa mitten in Konstanz. Jeden Donnerstag um 19.30 Uhr treffen sich hier Hinterbliebene zum Trauercafé. Auch an Feiertagen wie Weihnachten oder Silvester steht die Tür Trauernden offen. Trauercafés wie in Konstanz gibt es nicht nur in Südbaden sondern in ganz Deutschland. Organisiert von Kirchen, Kommunen oder Vereinen. In der Villa beginnt der Abend z.B. mit einer Geschichte von Dietrich Bonhoeffer. Manchmal ergibt sich gleich ein längeres Gespräch: „Aber nur wer will, man muss nicht reden“, sagt Elke Hutzenlaub. Sie organisiert im zehnten Jahr mit einigen Ehrenamtlichen vom Hospizverein das „Offene Haus für Trauernde“. Zwei Drittel der Trauernden an den Donnerstagabenden sind M?
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Frauenquote: Konfliktpotential vorprogrammiert

Mittlerweile gibt es unzählige Unternehmen, die vor einiger Zeit ihre eigenen Quoten eingeführt und geregelt haben. So sind beispielsweise die Chemiekonzerne Henkel und Bayer besonders „frauenfreundlich“. Auch BMW und die Deutsche Bank stehen im Ranking ganz weit oben. Familienministerin Schröder spricht sich derzeit noch gegen eine festgelegte Quote aus und entwickelte zusammen mit Wissenschaftlern erst vor kurzem den so genannten „Frauen-Karriere-Index“. Dieser soll aufzeigen, in welchen Unternehmen Frauen faire Chancen haben und dient dazu, das Engagement der Konzerne besser nachzuvollziehen. Die Teilnahme am Index ist für die Unternehmen jedoch freiwillig und basiert auf Zahlen, die die Konzerne selbst liefern. Auch haben sie die Möglichkeit, ihre Angaben jederzeit zu korrigieren. Dadurch soll die Motivation der Unternehmen steigen, detailliertere Zahlen offen zu legen. Doch wie heißt es so schön? „Des einen Freud ist des anderen Leid“ – durch die vielen D
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