Management-Forum: Agenten des Wandels?

Champagner gefällig? Die Band spielt Blues auf der Bühne, am Eingang werden erste Häppchen verteilt. Die Meetings des Tages sind gelaufen. Formulierte Meilensteine ruhen ein paar Stunden, im Posteingang des Blackberry. Morgen werden die Mitarbeiter wieder „gebrieft“. Nun, beim abendlichen Dinner werden Ergebnisse besprochen. Marktanalysen und so manche Zukunftsprognose, für die Zeit nach der Krise. Probleme mit Kunden oder Mitarbeitern werden, die eher beiläufig diskutiert. Draußen. Beim Rauchen einer Villiger-Zigarre in der linken Hand. Mit der rechten klopfen sich die Manager auf die Schulter: „Wird schon werden“, sagen sie. Einen Schluck teuren Whiskey hinterher. Ganz woanders, auf einer Rucksack-Tour durch Südafrika kam Jacobus im Herbst auf die Idee, sich zu bewerben. Ein Freund sagte ihm: „Mensch, mach doch mal“. Die Chance, an dem renommierten Wettbewerb teilzunehmen, wollte er sich nicht entgehen lassen. Er bewarb sich für das jä
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Blick über den Tellerrand: Buddhismus und Management

Dass dies Skepsis hervorruft, ist verständlich. Wie bitte, sollte sich ein System, das sich per se durch stetiges Wachstum, durch knallharten Wettbewerb und kurzfristiges Denken definiert zu solchem Verhalten durchdringen? Bedroht dieser Wunsch doch bisherige Maximen. Wir brauchen dieses Wirtschaftssystem. Wir wollen unseren Lebensstandard, unsere Lebensqualität, unseren Drang uns selbst zu verwirklichen nicht reduzieren. Was also bewegt Manager dazu, sich der Meditation als einem „Königsweg“ zuzuwenden. Achtsamkeit zu trainiern, die Wahrnehmung zu schulen, um Verantwortung zu übernehmen für das eigen Handeln und die Selbststeuerung, die emotionale Intelligenz zu fördern und somit anders zu führen? Nach meiner Erfahrung ist es schlicht die Sehnsucht nach Sinn: Trotz der Globalisierung hat sich dieser archaische Wunsch, seinem Leben einen Sinn zu geben, nicht erübrigt. Auch Manager wollen sich in ein größeres Ganzes einbinden. Und manch einer ma
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Christliches Management: Die Frage der Spiritualität

Werte schaffen Werte – gutes Wirtschaften leistet einen Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt. Unsere Werte befähigen den Einzelnen, Verantwortung zu übernehmen. Diese Aussage des Vorstandsvorsitzenden eines großen deutschen Medienunternehmens ist nicht nur zur Zeit der Wirtschaftskrise höchst aktuell. Wichtig sind dabei die tatsächliche Umsetzung von Werten und die persönliche Haltung, die Spiritualität der Führungskräfte. „Wenn ich nur so tue, als ob ich werteorientiert führe, darf ich sicher sein, dass mich Kunden und Mitarbeiter rasch enttarnen.“ Menschen bringen ihre Leistung, wenn man sie lässt und wenn man sie wertschätzt. Den Menschen Orientierung und Sinn bzw. das Vertrauen zu geben, steht im Mittelpunkt. Entscheidend ist also eine Spiritualität, eine Grundüberzeugung der handelnden Akteure, die sich auf der Basis reflektierter Werte manifestiert. Eine individuell – hinsichtlich grundlegender christlicher Werte – reflekt
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Priorisierung: Networks, E-Mail und Handytarife

Ein neues Wort für etwas, das solange existiert wie der Mensch selbst. Etwas Neues ist da nur die E-Mail. Die persönlichen Netzwerke werden durch zusätzlich transportierte Informationen gepflegt und dauerhaft ausgebaut. Die Stimme des Gegenübers bleibt vielleicht mehr im Kopf hängen als mancher Post in den Social Media. Am Telefon wird klar, worum es geht und was der Gesprächspartner will. Das Medium bietet direktes Feedback. „Mitarbeiter sollen wieder mehr telefonieren“, rät Roman Soucek, Kommunikationsforscher an der Universität Erlangen-Nürnberg. Der angenehme Nebeneffekt direkter Kommunikation liegt für ihn auf der Hand. Bei der Bewältigung der digitalen Informationsflut helfen sogenannte Soft Skills, die im Kopf beginnen: „Das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden ist Basis effizienter E-Mail-Kommunikation“, analysiert Julia Knorr, Diplom-Psychologin aus München. Es geht darum, einen Stil zu finden, der klarer regelt, wann E-Mails angebrach
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Türkisch, Tijen und die FDP – mal anders

Langes braunes Haar, leicht gebräunte Haut, dunkle große Augen. Das Vorbild der Studentin mit den großen Ohrringen ist ihre Mutter, ihr größter Erfolg: 8,7 Prozent der Landtagswahlstimmen in Baden-Württemberg 2006. Im Alter von 20 Jahren. Das war sogar mehr als ihr Vorgänger, doch gereicht hat es für den Einzug in den Landtag noch nicht. Tijen ist 24 Jahre alt (geboren am 25. März 1985) und studiert Politikwissenschaft, Geschichte und Öffentliches Recht an der Universität Heidelberg. Vielfalt, Chancengleichheit und Verantwortungsbewusstsein? „Frustriert hat mich das nicht, man kann es nur frustriert gestalten“, sagt Tijen, die auch von Ex-Bundesaußenminister Klaus Kinkel beim Wahlkämpfen unterstützt wurde. Die Medien mögen sie, die Zeitschriften Capital und Politik + Kommunikation haben sie im Ranking unter die Top 50 der Nachwuchspolitiker in Deutschland gekürt. Doch was ist das wichtigste Ziel dieser jungen Frau? Sie will sich einsetzen für me
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