Meetingkultur: Besprechung! Mal ohne Gruppenzwang…

8:56 Uhr Während ich auf den Aufzug warte, schaue ich durch den Glasschacht hinunter in die Eingangshalle. Im Haus gibt es auch noch ganz klassische Fahrerkabinen, die mehr Personen fassen und um einiges schneller fahren, deshalb nutzen Mitarbeiter die Glasvariante eigentlich nur sehr selten. Ich entscheide mich heute aber ganz bewusst dafür, weil ich etwas Zeit zum Durchatmen gebrauchen kann. Ich betrete den Aufzug, während ich gedanklich den nächsten Termin durchgehe. Zu keinem Meeting in der Woche habe ich ein ambivalenteres Gefühl als zur gleich anstehenden Teamleitersitzung. Auf der einen Seite bin ich neugierig und gespannt auf die aktuellen Neuigkeiten, die unser Personaldirektor Boris verkünden wird. Auf der anderen Seite erscheint mir dieses Meeting immer mehr wie ein absurdes Possentheater. In unserem Personalbereich leiten zehn Führungskräfte die unterschiedlichsten Funktionen: vom Training, welches ich verantworte, über das Controlling und die Personalbeschaffung
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Die neue Hauptaufgabe von Führungskräften: Der Sehnsucht Raum geben

Mit Sehnsucht lässt sich, außer aus der Perspektive des Marketings wohl kein Geld verdienen. Geld gibt es für handfeste Produkte, für begeisternde Services und für denkwürdige Ansätze (zumindest bei Beratern). Nein – Sehnsucht ist für die meisten Unternehmen und Top-Manager wohl das Letzte, worauf sie setzen würden. Das ist ganz oft schon an den Unternehmensvisionen klar ablesbar. Die handfestesten Sehnsüchte um die es hier geht, sind Marktführerschaft, Umsatzerhöhungen und Gewinnsteigerungen. Das ist es, was Unternehmen antreibt.   Und doch gibt es da eine andere Sehnsucht. Ein, die sich heute immer lauter Gehör verschafft. Eine, die in immer mehr Köpfen und Herzen kreist. Eine, die ganz real für immer mehr innere Kündigungen und Fluktuation sorgt und eine, der keine Renditesteigerung etwas entgegenzusetzen hat. Es ist die Sehnsucht von immer mehr Beschäftigten endlich (auch) MitWirkende zu werden. Die Sehnsucht, nach Sinn im täglichen Tun. Die Sehnsucht
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Unternehmerische Kultur der Gemeinschaft

Gepostet von Gudrun Happich am 10. Nov 2016 in Top-Management, Veränderungsprozesse | Keine Kommentare In den letzten Blog-Beiträgen ging es um Unternehmen, die sich im Führen ohne Hierarchien versuchen. Ob damit in allen Fällen eine wirkliche Kulturrevolution verbunden ist, das sei dahingestellt. Voraussetzung ist sicher, dass sich nicht nur die Organisationsstruktur, sondern auch das Denken der Mitarbeiter und Führungskräfte ändert. Hierzu habe ich ein sehr interessantes Interview mit dem Soziologen Matthias Grundmann gefunden, hier zum Nachlesen. Er schreibt hier unter anderem: Die Frage ist nun: Wie kann so eine Gemeinschaft entstehen? Zum Beispiel über ein gemeinsames höheres Ziel oder sogar einen Sinn. Im Rahmen der bioSystemik® verweise ich hier oft auf das Wolfsrudel. Jedes Tier verfolgt wenige, aber zentrale Regeln, die dem großen Ziel dienen: dem Überleben. In der Wirtschaft braucht es dazu Führungskräfte, die „sinnstiftend führen“ können, wie es der gro?
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Trumpeterei, Schlüssel zur Macht

„Finally someone with balls“, tönte Trump im Wahlkampf. Dass er sich mit offen sexistischer Rhetorik wie dieser für das Präsidentenamt qualifizieren würde, hat wohl nicht nur Feministinnen schockiert. Durch Obamas Präsidentschaft wuchs der Rassismus. Wird Clintons Machtbegehren nun den Sexismus nachhaltig stärken? Durch sexistische Trumpeterei* ins Oval Office. In „Fear of a Female President“ hat Peter Beinhart, Professor für Journalistik und Politikwissenschaft an der City University of New York im Magazin „The Atlantic“ ausgeführt und belegt, wie und warum das möglich war.  Darin zitiert er eine ganze Reihe von Studien, die dokumentieren, Hillary Clintons Griff nach dem Präsidentschaftsamt habe eine Welle der Frauenverachtung verursacht, die noch Jahre nachwirken werde. Dass mehr als die Hälfte aller Männer sich durch machtvolle Frauen in ihrer Poten
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Crossmediale Werbekampagnen

Die Ergebnisse einer aktuellen Studie belegen, dass Werbung im Fernsehen im Vergleich mit anderen Medien die größte Wirksamkeit besitzt und in crossmedialen Kampagnen auch die Werbung in anderen Medien unterstützt. Dabei unterstützt deren mediumspezifische Aufmachung die Werbewirksamkeit. Die Effektivität einer Werbebotschaft hängt nicht nur davon ab, wie sie inhaltlich gestaltet ist, es kommt auch darauf an, in welchem Medium sie präsentiert wird. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie belegen, dass Werbung im Fernsehen im Vergleich mit anderen Medien die größte Wirksamkeit besitzt und in crossmedialen Kampagnen auch die Werbung in anderen Medien unterstützt. TV-Werbung erzielte in der Studie den größten Return on Investment (ROI), gefolgt von Radio und den Printmedien. Auch in einer weiteren Untersuchung zeigte sich, dass Fernsehen und Radio  besonders wirksam ersten Kontakt zum Konsumenten herstellen, da sie hohe Au
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