Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?

Woher nehme ich die Kraft, jeden Morgen brav meinem Wecker zu gehorchen? Arbeit, das ist mehr als nur Geld verdienen oder seine Pflicht erfüllen. Arbeit macht uns zu Persönlichkeiten, stiftet Sinn. Drei Menschen über das , was sie zur Arbeit treibt. Ein Report über ganz persönliche Karriere-Einsichten eines Knast-Azubis, einer Blumen-Verkäuferin und einem Ton-Ingenieur. „Alles“, sagt Michael ohne zu zögern, „Meine Arbeit bedeutet mir alles. Ich fülle mein Leben damit. Sie gibt mir Halt. Danach habe ich lange gesucht.“ Michael ist Tischlerlehrling. Seit zwei Jahren baut er Möbel und entwirft Konstruktionen, oft Unikate und Sonderanfertigungen. Michael ist Häftling in der Justizvollzugsanstalt Hannover. Bevor er in die Kriminalität abrutschte, hatte ihm seine Arbeit auch alles bedeutet. Er verband mit ihr nicht nur Zukunftsperspektiven, sondern auch die Suche nach dem Sinn des Lebens. Der Konkurs seiner Firma brachte ihn auf Abwege. Räuberische Erpressung, Betrug und
Original Artikel ansehen

Führung: Persönlichkeit und Werte contra „Skills“

Dass das Bildungswesen eine große Zukunftsaufgabe darstellt, ist mittlerweile akzeptiertes Allgemeingut. So manche Schieflage im Schulwesen ist zumindest erkannt, manche sinnvolle Entwicklung im Hochschulwesen aufgegriffen. Von Dr. Rolf Berth und Martin Liebmann. Während wir dabei sind, wieder ein wenig optimistischer zu werden, überraschen einige Ergebnisse der Akademie Schloss Garath in Düsseldorf. Der Verdacht: Eine weitere Bildungsmisere à la Pisa. Das Überraschende ist auf einer Etage, wo ihn wohl kaum jemand erwartet hätte. Wir sprechen von den Führungskadern, den Managern ganz oben. Zu einer aufgeklärten Menschenführung gehört, dass über den Menschen als Ganzes kommuniziert wird. Das heißt also nicht nur Skills und Fähigkeiten werden diskutiert, moniert und als Ziel gesetzt, vielmehr muss der Charakter einbezogen werden, um menschliches Handel zu verstehen. Darum ist es kein Luxus, die Grundzüge des Charakters der Geführten verstehen zu wollen
Original Artikel ansehen

Ethische Investments: Spiegelei oder Engagement?

Noch nicht. Ethische Wertvorstellungen statt reiner Renditen kommen nämlich gut an. Allgemein anerkannte Gütesiegel fürs Social Responsible Investing sind noch Mangelware. Nicht nur Kirchen, auch Banken und Business Schools werben darum. Sie alle verbindet die Krise und der Wunsch, wieder Kapital zu gewinnen: Vertrauen. Goldmann-Sachs-Chef, Llyod Blankefein sagte im November letzten Jahres, seine Bank verrichte Gottes Werk. Momentan ist sie wegen Betrugs von der Finanzaufsicht der Wall Street angeklagt, im großen Stil. Ken Costa, erfolgreicher Investment-Banker und bekennender Christ, hat über dieses Dilemma ein Buch geschrieben: „Der liebe Gott und das böse Geld“. Der Titel provoziert seine Kollegen: Einerseits können nur lukrative, effiziente Firmen Wertzuwächse erzielen, „ihr gutes Recht“ sagt Costa. Andererseits entstehen jede Menge Pflichten gegenüber dem Aktionär, „Ehrlichkeit und Transparenz zum Beispiel“. Social Responsible Investing (S
Original Artikel ansehen

Karriere auf Arabisch: Marketing-Planer im Orient

Musikboxen pumpen Bässe in die Hitze von Sulaimaniyah. Dazu sind Girlanden gespannt. Sulaimaniyah, die Stadt im Nordosten Iraks, hat sich schick gemacht. Von Marc Röhlig… Der Irak, er sieht hier nicht nach Krieg aus – er sieht hier nach Aufschwung aus. Ölfelder werden erschlossen, neue Autobahnen, Flughäfen und Fußballstadien geplant. Seit 2005 liegt das jährliche Wirtschaftswachstum bei sechs Prozent. Jeder Einwohner erwirtschaftet im Jahr rund 4500 US-Dollar. Zum Vergleich: Bezogen auf den ganzen Irak liegt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei nur 3600 US-Dollar. Ausländer, die in die Region reisen, können sicher sein, weder entführt noch erschossen zu werden. Fast so sicher wie das Shopping in Instanbul. Europäische Investoren bleiben lieber draußen. Noch zumindest. Parween Noori Aziz ist Generaldirektorin des Handelsministeriums in Erbil, dem Hauptsitz der kurdischen Regionalregierung. Sie ist ein Teil des rasant wachsenden Unternehmens und lobt
Original Artikel ansehen

Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression

Die Übersetzung „ausgebrannt“ verdeutlicht, worum es geht. Man fühlt sich leer. Bestimmte Berufsgruppen sind besonders häufig betroffen, Lehrer zum Beispiel. Der amerikanische Psychoanalytiker Herbert Freudenberger bezeichnete 1974 den „Energieverschleiß“, der durch innere und äußere Überforderung entsteht, als Burnout. Freudenberger sieht eine Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität als auslösenden Faktor für Burnout. Damit beschrieb er das Phänomen, welches Auftritt, wenn die Betroffenen im Laufe der Zeit nicht mehr in der Lage sind, ihre Probleme zu bewältigen, wenn ihnen die innere Kraft fehlt und sie ausgelaugt sind. Es kommt zu einer Minderung des Wohlbefindens, der sozialen Funktionsfähigkeit sowie der Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Typischerweise verläuft eine Burnout-Entwicklung in fünf Phasen ab. Auf den Enthusiasmus, alles läuft bestens, folgt die Stagnation. Hier kommt die Leistungsfähigkeit an ihre Grenzen, darauf folgt al
Original Artikel ansehen



Liebe Leser, ich hoffe dieser Blogbeitrag hat Ihnen gefallen. Wenn Sie echte innere Begeisterung und persönlichen Erfolg erfahren und erleben wollen, dann klicken Sie hier: