Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?

In Deutschland leben etwa 82 Millionen Menschen, in 50 Jahren wird unser Land noch 65 bis 70 Millionen Einwohner zählen. Heute sind 80 Prozent unter 65 Jahre alt, dann nur noch 60 Prozent. Heute haben wir 545.000 Mitbürgerinnen und Mitbürger jenseits der 90, im Jahre 2060 werden es knapp drei Millionen sein. Zu viele Wohnungen und zu große Abwassersiele, zu viele Rentner und zu wenig Beitragszahler, zu viele Pflegefälle und zu wenig Pfleger – da braut sich ein Bündel von Problemen zusammen, das keinen Lebensbereich unberührt lassen wird. Die Fakten sind das eine, das andere ist, wie wir mit ihnen umgehen. Wir können abwarten und nichts tun, bis unsere Wirtschaftsleistung aus Mangel an qualifizierten Fachkräften schrumpft. Wir können mit den Schultern zucken ob der Aussicht, dass immer mehr Menschen im Alter zu verarmen drohen. Oder wir suchen jetzt nach Lösungen, damit der demografische Wandel nicht ins gesellschaftliche Dilemma führt, sondern in eine
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Mein liebster Arbeitsplatz: Im Kaffeehaus

Am Eingang des Café Central in Wien sitzt der Dichter Peter Altenberg als lebensgroße Pappmachéfigur. Mit Schnurrbart, Halbglatze und Fliege scheint der Kaffeehausliterat die kommenden Gäste zu mustern, die rechte Hand schreibbereit auf einen Marmortisch gelegt. Der berühmte Gast, der sich so oft im Central aufhielt, dass er es als Postadresse ausgab, verweist auf die Tradition des Ortes. Das Central gehört zu den Cafés, wo Peter Altenberg, Leo Trotzki, Sigmund Freud und andere Künstler, Politiker und Wissenschaftler vor hundert Jahren ein und aus gingen. Während das Kaffeehaus heute einer von vielen öffentlichen Treffpunkten ist, war es im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert das gesellschaftliche und kulturelle Zentrum in europäischen Metropolen. Hier wurde gelesen, diskutiert, geschrieben, ein Nickerchen gemacht, Schach oder Billard gespielt und Geschäftliches erledigt. Viele Cafés in Wien, Prag und Berlin leben von ihrer legendären Tradition. So
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Sexshop: Schmieriges Image, sachlicher Service

Um 9:30 Uhr im Beate Uhse Shop am Münchner Stachus. Eine junge Dame ist vertieft in die Suche nach dem richtigen Vibrator. Vorsichtig betastet sie ein Modell nach dem anderen – sie wirkt unentschlossen. Der Filialleiter fragt diskret nach ob er helfen kann. Eine kurze Beratung, Minuten später hat die junge Frau gefunden was sie gesucht hat. Szenen wie diese werden seltener, das Internet tritt immer stärker als Konkurrenz für den Sexshop auf. Mit wenigen Klicks kann man heute Vibratoren, Puppen oder Latexanzüge bestellen. Damit spart sich der Käufer nicht nur den möglicherweise unangenehmen Gang in den Sexshop, meistens sind die Produkte auch billiger. Auf den ersten Blick sprechen viele Faktoren für den Kauf im Internet, dennoch bleibt ein Massensterben der Erotikfachmärkte aus. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Ein erster Ansatz: „Im Internet muss man seine Adresse angeben, vor allem die ältere Generation traut der Sache oft nicht,“ sagt Jako
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Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!

Vertrauen ist schon eine feine Sache. Es macht unsere Welt so viel einfacher. Wir ersparen uns Kontrollen, wenn wir vertrauen. Wir müssen nicht alles festlegen und an jede Eventualität denken. Vertrauen vermindert Reibungsverluste, es ist das gesellschaftliche „Schmiermittel“, das dafür sorgt, dass es in unserer Gesellschaft einigermaßen „rund läuft“. Wenn es fehlt, müssen wir uns mit aufwendigen Prozeduren absichern. Oder wir lassen gleich die Finger davon, weil der Aufwand viel zu hoch wäre. Zugleich beschleunigt Vertrauen die Abläufe und Prozesse im Unternehmen. „Nichts ist schneller als Vertrauen“, bemerkt der Managementberater Stephen M. R. Covey. Vertrauen gilt als wichtiger Wettbewerbsvorteil, manche meinen, es sei der wichtigste überhaupt. Zumal sich Vertrauen nicht so leicht nachmachen lässt wie ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung, die man dann ein bisschen billiger anbietet. Vertrauen gibt es nicht billig und nicht als Rau
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Freunde fürs Leben: Mach’s wie Winnetou!

Nicht jede Freundschaft hält das aus – trotz Facebook & Co. Was eint, was trennt – was hilft? Beginn einer Serie über „Beziehungsweisen“. Im ersten Teil über Fern-Freundschaften, Angela und Hilary, 40 Jahre Freundschaft, zwischen Europa und den USA. „Als ich nach einem Jahr in England mit meinen Eltern in die USA zog, pflanzte Hilarys Vater zwei Silberpappeln. Zehn Jahre später sind wir noch einmal zu dem Haus gefahren, obwohl sie gar nicht mehr dort wohnten. Wir haben unsere Bäume gesucht. Als wir sie nicht fanden, befürchteten wir, jemand hätte sie gefällt. Dann schauten wir in den Himmel: Es waren Riesen geworden.“ Heute, über vierzig Jahre später huscht ein Lächeln über Angelas Gesicht, wenn sie in Erinnerungen schwelgt. Erinnerungen, die sich immer neu beleben, Erinnerungen, die die Freundschaft zweier Frauen bezeugen, deren Leben manchmal unterschiedlicher nicht sein konnte. Die trotzdem alles teilten und das über
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