Mitarbeitermotivation: „Chef, motivier mich, aber lass mich in Ruhe!“
Als ich heute einen Blick auf meinen News-Stream zu Führung und Karriere warf, stand mir ein großes Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Ich sah etliche Artikel zur gerade erschienenen, jährlichen Gallup-Studie, in denen wie jedes Jahr den Chefs vorgeworfen wird, sie motivieren ihre Mitarbeiter zu wenig. Dazwischen Artikel zu einer aktuellen Studie von Stepstone und Kienbaum, die zu dem Ergebnis kommen, dass sich Mitarbeiter mehr Selbstverantwortung und flachere Hierarchien wünschen, also in der Konsequenz weniger Führung. Ja, was denn nun ..? Jedes Jahr führt uns die Gallup-Studie vor Augen, wie wenig engagiert Mitarbeiter bei der Arbeit sind und wie viele Menschen nur noch Dienst nach Vorschrift machen. Und wie gewohnt wird die Schuld daran den Chefs zugeschoben. In diesen Tagen werden sie als „Produktivitätskiller“ bezeichnet, die die deutsche Wirtschaft jährlich bis zu 105 Mrd. Euro kosten. Unfähige Chefs, arme Wirtschaft! Würden Führungskräfte ihre Mitarbe
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Depression: Angst vor Arbeitslosigkeit und sozialem Abseits
Der sogenannte Fackräftemangel betrifft viele Branchen, vor allem die Industrie. Doch die setzt ihre Mitarbeiter auch gerne mal vor die Tür. So aktuell bei VW. Der Konzern hat im Zuge des Abgasskandals hochrangige Ingenieure beurlaubt. Die Deutsche Bank baut im Rahmen des Umstrukturierungsprogramms zahlreiche Führungsstellen ab. Und auch für einige RWE-Manager wird der eingeschlagene Sparkurs Konsequenzen haben. Für das „Seelenheil“ der Betroffenen kann der plötzliche Verlust des Arbeitsplatzes  schweren Folgen bedeuten. Ob bei Arbeitslosigkeit durch eine unerwartete Kündigung oder Arbeitsunfähigkeit wegen einer Erkrankung: Erfolgsgetriebene Menschen, die länger auf ihren Job verzichten müssen, verlieren schnell ihren zentralen Lebensinhalt. Wie es dazu kommt und welche Folgen das haben kann, erklärt Christoph Middendorf, medizinischer Geschäftsführer der Oberbergkliniken. Karriere-Einsichten: Manche arbeiten so, dass es sie süchtig macht – Workaholics
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Typsache Vertrieb: Der große Deal, hier und jetzt!
Kunden mit herkömmlichen Mitteln an sich zu binden, das reicht heute nicht mehr. Dazu ist der Wettbewerb zu groß. Kunden sind der üblichen Ansprache überdrüssig. Dabei ist es der Vertriebler gefragt, als an den Problemen des Kunden interessiertes Gegenüber, indem er mitdenkt und Arbeit abnimmt oder Lösungen bereithält. Dies alles zu leisten, ist die Aufgabe des Vertriebs von heute – eine strukturelle Herausforderung an die Vertriebsabteilung und ihre Vertriebsmitarbeiter. In ihrem Besteller „The Challenger Sale“ zeigen die CEB-Vertriebsexperten Matthew Dixon und Brent Adamson – im englischen Sprachraum ein Bestseller mit > 300.000 verkauften Exemplaren, dass vor allem Vertriebler mit einem „Challenger“ Profil die besten Abschlüsse erzielen. Das Buch ist nach den Angaben der Verfasser „eine Quelle der Inspiration“ und hilft dem Leser, sein Profil als Vertriebler zu analysieren und gezielt zu verändern, um am Ende kreativer und besser zu sein. Wi
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Coaching – ABC (3/3): Hauptsache sozial! Konkurrenz-Check vs. Resonanz
Stabile soziale Beziehungen sind die Grundlage für seelische und körperliche Gesundheit, das bestätigen Forschungsergebnisse aus Psychologie und Neurobiologie. Menschen brauchen Klarheit, Zielorientierung und ein Gefühl des Aufgehobenseins – sowohl im Beruf als auch im Privatleben. Die Realität aber sabotiert heutzutage genau diese Grund- bedürfnisse. Sich in Arbeitswelten zu bewegen heißt: Dafür gefordert wird: ständige Erreichbarkeit, überlange Arbeitszeiten, Flexibilität und höchste soziale wie personale Kompetenz, damit gesetzte Ziele unter hohem Zeitdruck und bei hoher Arbeitslast dennoch erreicht werden. Paul Goodman, einer der Begründer der Gestaltpsychotherapie, prognostizierte schon in den 1970er-Jahren eine »Welt ohne Asyl«. Da die Sicherheit und Stabilität im Außen durch die zunehmende Komplexität abnimmt, wird das Geborgensein im Inneren, mit sich selbst wesentlich. Dies ist der Hintergrund, vor dem Coaching im Sinne der eigenen Orientierung und eigene
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