Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler

Statt ihre gesamte Energie daran zu setzen, einen bestimmten Erfolg zu erreichen, dafür auch Risiken einzugehen, Rückschläge in Kauf zu nehmen, verhalten sich Misserfolgsvermeider vorsichtiger bis defensiv. Vielleicht schaffen sie es sogar, nichts Falsches zu tun, aber zu einem hohen Preis: Wer der Vermeidungsstrategie folgt, vermeidet es dabei auch, jene wichtigen Entscheidungen zu treffen, die für das persönliche Vorankommen, aber auch für die gesamte Wirtschaft so wichtig sind. Wie groß die Angst, mal etwas Neues zu riskieren, vor allem in Deutschland ist, zeigt sich besonders gut am Beispiel berufliche Selbständigkeit: Der Global Entrepreneurship Monitor bewertet jährlich die Existenz-Gründungen in 42 Ländern. Den Deutschen stellt er ein echtes Armutszeugnis aus. Was die Haltung zur Selbständigkeit, zum Unternehmertum angeht, liegen wir aktuell auf Platz 34. Nur in Ländern wie Urquay, Slowenien oder Ungarn ist die Skepsis, sich selbständig zu mache
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New Economy: Freude am eigenen Unternehmen

Wer Ängste überwindet, Verantwortung übernimmt – schlicht „sein Ding“ macht – nutzt seine Chancen. Spaß und Effizienz kommen von alleine. Manchmal auch in Krisen. Tüftlergeist und Hightech-Spezialisierung. Deutschland ist im Ausland bekannt für tolle Produkte. Kurzum werden die „Soft Skills“ immer wichtiger. Und die kann nur der Mitarbeiter einbringen, der Freude in seine Arbeit integrieren kann, Verantwortung übernimmt und sich mental auch mal vom System des „Das haben wir schon immer so gemacht“ trennen kann. Umfragen belegen, dass nur wenige Deutsche wirklich Spaß bei der Arbeit haben. Das ergab auch ein Gespräch mit Professor Peter Guggemos, Arbeitsmarkt-Experte an der Uni Augsburg: Weg von frustrierendem Zeitmanagement und Sicherheitsdenken um das Bestehen der Zukunft hin zu mehr Initiative, Service und Freude bei der Arbeit. Das könnte Deutschland gut gebrauchen. Dazu gehören eine Menge Mut und auch etwas Querdenken. Es muss heute ni
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Handwerk eines Gärtners: Integration mit Obstbaumscheere und Kürbissen

Doch so spiessig wie sein Ruf ist er nicht. Reportage zum kalendarischen Frühlingsanfang. Die Hobbygärtner haben ihre Parzellen längst geöffnet. Jeder Dritte dort ist mittlerweile Ausländer. Behutsam schiebt Max Damaschke seine Schubkarre. Ein paar verfaulte Kartoffeln müssen auf den Komposthaufen. Zwischen Tomaten-Stauden, Kartoffel-Beeten und Gänseblümchen geht einer der ältesten Kleingärtner Heidelbergs, über 80 Jahre alt, seinem liebsten Hobby nach: „Ich leb ja von meinem Garten, ich atme hier im Garten. Und der Umgang mit Leuten ist mir sehr wichtig“, sagt er. Man werde nicht einsam, habe immer jemand um sich rum, sagt der ehemalige Schwimmlehrer. Er zeigt dabei auf die Gesellschaft zwischen Zaun und Zapfhahn in der Gastwirtschaft schräg gegenüber. „Für uns ist jeder Mensch wertvoll – vom Arbeitslosem bis zum Akademiker“, sagt der Vorsitzende der Kleingartenkolonie, Eugen Dammert über die Integration im Kleingarten. Wohin man auch schau
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Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?

Sie haben die öffentliche Aufmerksamkeit verstärkt auf die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen weltweit gelenkt. Nur jedes sechste Unternehmen genügt aktuell den von oekom research festgelegten ökologischen und sozialen Anforderungen für den oekom Prime Status – so die Quintessenz des oekom Corporate Responsibility (CR) Review 2011. Ihren dritten Jahresbericht zur globalen Unternehmensverantwortung stellte die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research AG heute in Frankfurt am Main vor. Die Geschehnisse im Golf von Mexiko oder in Taiwan, aber auch Diskussionen über Datenschutz im Zusammenhang mit durch Google Street View veröffentlichten Bildern zeigen nach Ansicht von Matthias Bönning, COO und Head of Research von oekom research, zweierlei: „Zum einen stehen die Unternehmen auf der ganzen Welt unter verstärkter Beobachtung der Zivilgesellschaft und der Investoren. Zum anderen kann kein Konzern mehr vorgeben, beispielsweise von menschenunw
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Fastenzeit: Gemüsebrühe statt Gummibärchen?

Das Lebenstempo wird schneller, Karriere beansprucht. Zeit zum Leben? Experten sind sich einig: Schlafstörungen, Lustlosigkeit und Übergewicht sind dafür typische Reaktionen des Körpers. Eine Fokussierung auf das Wesentliche ist eine wichtige Quelle um zur Ruhe kommen. Die Macht der Gewohnheit ist für Gudrun zum Problem geworden. Die täglichen Strecken zwischen Bett, Computer und Sofa reichen für eine gesunde Bewegung nicht aus. Kaffee, Kuchen und Klamotten steigern nur begrenzt ihr Wolhlbefinden. Aber der Verzicht auf die Fernbedienung schafft Gudrun neue Freiräume. „Mein innerer Schweinehund drängt mich dazu, die ganze Quälerei abzubrechen“, beschreibt die 45-jährige aus Frankfurt ihren Fastenbeginn. „Nicht nur meine Pfunde schmelzen dahin, auch mein Körper ist beweglicher geworden“. Anstatt sich einmal pro Woche träge durch den Wald zu zwängen, läuft die Versicherungskauffrau nun fast so schnell wie die flinke Zeichentrick-Maus Speedy Gonza
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