Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet
Was zeichnet einen richtig guten Chef aus? Welches Handwerkszeug muss er mitbringen? Vor allem Erfahrung im Führen anderer Menschen solle er haben, sagt Benedikt von Nursia. Und meinte mit seiner Mönchsregel noch etwas Anderes. Von „reifem Charakter“ solle der Entscheider dafür sein. Mönche wie Anselm Grün oder Anselm Bilgri übersetzen diese Klosterweisheiten in Managerseminaren. Dabei sprechen sie von auch Machtstreben und Eitelkeiten auf Vorstandsebenen. Selbst dann wenn stets „um die Sache“ gekämpft wird. Die Berater wissen aus der Seelsorge, was eigentlich jeder schon weiß, sich aber nicht jeder eingestehen will. Alle machen mal Fehler. Auch die Top-Manager. Mit dem Führungsstil des Managers ist mehr gemeint als das Herumkommandieren seiner Mitarbeiter. Persönlichkeiten sind gefragt, nicht die Narzissten oder Neurotiker. Mitarbeiter wollen Entscheidungen ihres Chefs mittragen. Auch dann, wenn es um hohe Risiken geht wie an der Wall Street. Sie
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Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!
Die Entlassungswelle bei der Deutschen Bundeswehr stellt Soldaten vor eine große Frage: Was beruflich machen ? Sofern sie nicht versetzt werden, müssen sie jetzt einen neuen Arbeitsplatz finden. Doch sollte kann man nicht aus der Not eine Tugend machen. Mit Hilfe von Berufungsberatern finden Menschen Ihre Talente und Stärken heraus, die weit über die beruflichen Kernkompetenzen hinaus reichen können. Und überdies was ihnen Spass und Freude macht, sie beruflich motiviert. Daraus entsteht die sogenannte „Berufung“, also der Job der mir Spass macht, entweder beim neuen Arbeitgeber oder sogar als Selbstständiger. Auch staatliche Stellen geben Hilfen! 65.000 abgebaute Stellen, davon allein 20.000 gestrichene Dienstposten in Bayern. Sie sprechen von Chancen? Der Verlust eines Arbeitsplatzes ist für jeden Menschen mit einer Krise verbunden. Das was man sich Jahre oder gar Jahrzehnte lang aufgebaut habe, bricht plötzlich weg und stürzt einen in die wirtschaftl
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Authentizität und Karriere: Suche nach dem Ich
Da gehen Menschen so sehr in den Ansprüchen ihres Berufs auf, dass sie sogar für sich selbst unerkannt bleiben. Sie halten sich für großzügig, müssen aber beruflich auf Kosten achten. Irgendwann werden sie zum kleinlichen Pedanten, der sich für ein „Rollenvorbild“ hält. Denn Fehler machen nur andere, denen man es – großzügigerweise- nicht ganz so dick, aber doch klar genug aufs Butterbrot schmiert! Wo bleibt da die Authentizität? – so könnte man fragen. Und da Menschen nach ihren Gewohnheiten handeln, bleiben sie in ihrer Rolle auch dort, wo einschlägige Verhaltensweisen eher kontraproduktiv sind. Nach dem Motto: Ob jemand Lehrer ist, merkt man daran, dass er auch zuhause alles besser weiß. Natürlich gilt das Gesagte weder für alle Lehrer noch für alle Buchhalter und Controller. Das Grundproblem findet sich aber in jedem Beruf: Wie stark fordert die Berufsrolle von mir ein Anpassungsverhalten, das schleichend auf den Persönlichkeitskern
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