Personalentwicklung: Werte und Konzepte

Unter „Plan B“ oder gar „C“ werden Konzepte für die Schublade, und nicht selten für den Abfalleimer produziert, da Abweichungen vom Plan selten so eintreten, wie im Vorfeld angenommen. Dieser – oft zum Scheitern verurteilte – Versuch der permanenten Absicherung belegt allerdings – und das ist das eigentlich Abträgliche – einen zunehmenden Verlust von Vertrauen in die Führungsstärke der Führungskräfte. Und dieser Prozess ist leider oft selbstbefruchtend, denn starre und unflexible Prozesse geben einen einengenden Weg vor, der Kreativität, Kooperation oder Teambildung einschränkt und nicht nur zur Demotivierung der (potenziellen) Leistungsträger führt, sondern auch die Entwicklung aller Mitarbeiter behindert. Infolgedessen nimmt die Identifikation der Beschäftigten mit dem Arbeitgeber ab, was im schlimmsten Fall eine hohe Fluktuation nach sich zieht. In Zeiten des zunehmenden Wettbewerbs um die besten Mitarbeiter ist dies ein unhaltbarer bi
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Couch-Surfing: Mein rechter, rechter Platz ist frei…

Sicherlich, Holland oder Belgien sind auch schön. Aber wer in die Ferne möchte, läuft schnell Gefahr finanziell über die Stränge zu schlagen. Eine kostengünstige Art des Reisen ermöglicht „Couchsurfing“. Sabrina Kurth über ihren ersten, aber keineswegs letzten Sofagast… Das war er also, Alex Shishler! Auf den Bildern sah er anders aus, amerikanischer irgendwie. Auch wenn ich nicht genau sagen kann, wie für mich ein typischer Amerikaner aussehen soll. Vermutlich waren es die große Sonnenbrille und das etwas rundliche Gesicht auf den Fotos, die mich zu diesem im Nachhinein sehr voreiligen Schluss gebracht haben. Nun gut. Auf jeden Fall sieht er völlig anders aus, zwar mit überdimensionaler Sonnenbrille als käme er gerade vom Snowboard fahren, aber auf keinen Fall rundlich, im Gegenteil. Kaum aus der Straßenbahn ausgestiegen, kommt er mir strahlend und leicht verlegen entgegen. „Hi, ich bin Alex. Sorry für die Verspätung.“ Sorry-se
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Handwerk einer Putzfrau: Ohne Unterschiede

Alltag für Reinigungsdame Elena Semenov (Name geändert). Ob bei Mac Donald’s, Kaufhof oder Karstadt. Will man sich seiner Notdurft entledigen, heißt es erstmal vorbei an dem Tisch mit dem kleinen weißen Tellerchen, wo sich drei zwanzig Cent Münzen verlieren. Der Hinweg ist meist noch einfach. Schließlich hat man ja einen Grund sich zu beeilen. Der Rückweg allerdings stellt jeden vor die gleiche Wahl: Die letzten Münzen aus dem Portemonnaie kramen, sie dann entweder mit aufgesetztem Lächeln oder mit verschämt gesenkten Blick schnell auf das besagte Tellerchen fallen lassen. Oder mit aufgesetztem Lächeln oder verschämt gesenktem Blick vorbeihuschen ohne der Dame auf dem Stuhl einen Obolus dazulassen. Szenen, die Elena Semenov nur zu gut kennt. Die gebürtige Russin arbeitet seit sechs Jahren als Klodame. Sie hat schon viele Erfahrungen mit ihren Kunden gemacht und eines fällt ihr da besonders auf: „Die Leute sind meistens sehr nett. Trotzdem habe
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Priestermangel: Tiefer Glaube, leichte Zweifel

Johannes Kutter aber wagt den Schritt und lässt sich zum Priester ausbilden. „Oh Gott, komm mir zu Hilfe!“ Die hohe Tenorstimme erfüllt den kleinen Gebetsraum im Collegium Albertinum in Bonn. „Herr, eile mir zu helfen,“ ertönt die Antwort. Die Stimmen beten zusammen die Vesper, das Abendgebet. Eine davon gehört Johannes Kutter, 19 Jahre alt, Theologiestudent und Priesterkandidat. Mit konzentrierter Miene schaut er in sein Gebetbuch, die Augen hat er leicht zusammengekniffen, seine Wangen haben sich rot gefärbt. Johannes darf heute einen Hymnus vorsingen. Noch ist das für ihn etwas Aufregendes. Bald wird es zur Gewohnheit werden. Johannes möchte Priester werden. Seit einem Jahr lebt er im Bonner Collegium Albertinum, dem Studienhaus für Priesterkandidaten. Er hat kurze dunkle Haare, trägt einen blaukarierten Pullover und schwarze Jeans. Sein Ziel ist es, später die frohe Botschaft zu verbreiten. „Christentum ist Freude, Katholischsein macht Spaß
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Glücklichsein: Mein Haus, mein Auto, mein Boot?

Sie behauptet dass nur wer Geld hat wirklich glücklich werden kann. Aber: Woher kommt denn nun Glück? Aus dem Menschen selbst, wie Hans es sieht, oder durch die Ansammlung von Reichtümern? Kaum eine Antwort könnte vielschichtiger sein. Kein Wunder also, dass sich seit der Antike Philosophen, Religionsführer, Politiker und Psychologen mit der Suche nach dem wahren Glücksgefühl befassen. Der vermutlich erste Philosoph, der eine komplette Glücksphilosophie entworfen hat, war Aristippos von Kyrene (circa 435-355 v. Chr.). Für ihn ist Glück gleichbedeutend mit Lustgewinn, dass heißt alles was dem Körper und der Seele gut tut, bringt Glück. Dabei unterscheidet er jedoch nicht zwischen den verschiedenen Formen von Lust. Ob wir uns über einen warmen Sommerregen freuen, ein schönes Geburtstagsgeschenk oder die Geburt der kleinen Schwester, für Aristippos hätte alles die selbe Qualität. Sein Ziel war es die Lust zu maximieren und keinen Schmerz zu haben. Ob
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