Psychopath als Chef: Was nun?

Vermutlich kennen Sie das: In der Wut, wenn man anderer Meinung ist, werden schnell Dinge gesagt, die gar nicht so gemeint sind. Da wird jemand als Psychopath bezeichnet, obwohl wir genau wissen: Das ist eine heillose Übertreibung. Unter einem Psychopathen stellen wir uns eigentlich eher eine Persönlichkeit wie die Figur des Hannibal Lecter vor, also einen Massenmörder, Serienkriminellen. Was aber zeichnet denn so einen Charakter aus? Und was, wenn mein Chef diese Merkmale aufweist – wie gehe ich mit so einer Person um? Welche Wege stehen mir als Arbeitnehmer offen? Es gibt Stimmen, die behaupten, dass wir in Wirklichkeit ständig Psychopathen über den Weg laufen. Klar, wir reden nicht von der Sorte, die meuchelmordend oder anderweitig pathologisch auffällig um die Häuser zieht. Aber vielleicht brauchen wir eine neue Definition davon, was einen Psychopathen ausmacht? Wenn Menschen mit diesen Wesenszügen wesentlich häufiger unter uns sind, als gemeinhin angenommen wird, dann
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Podcast 028: Im Gespräch mit Andreas Zimmermann

Dieses Mal war ich im Gespräch mit Andreas Zimmermann, dem Gründer und Geschäftsführer der Changepoint Advisory in Hamburg und Stuttgart. Die Unterhaltung hatten wir bereits vor einiger Zeit, leider standen einige persönliche Umstände von mir einer früheren Veröffentlichung im Weg. Ich bitte Andreas und die Hörer um Verständnis. Dies waren die Themen unserer Unterhaltung: Hier die Links zum Podcast: Teilen mit: Drucken E-Mail Twitter Facebook Pocket Pinterest Ähnliche Beiträge Schreibe eine Antwort…
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Jobprofil Papst: Unterwegs im Auftrag des Herrn

Mystik, Messen und Menschenmassen. Sie sorgen auch bei Nicht-Katholiken für Gänsehaut. Das bewies eine Exkursion von evangelischen Studis, Theologen.Um sieben Uhr morgens sind die Gassen auf dem Weg zum Petersdom noch gähnend leer. Bevor der alltägliche Touristenandrang losgeht. Auf die Sehenswürdigkeiten. Die Gruppe von 15 deutschen Theologiestudierenden mit Exkursionsleiter Martin Wallraff, Professor für Kirchengeschichte in Basel, bereits auf Tour. „Einfach überwältigend“, murmeln sie, während sie das imposante Eingangsportal betreten, das vom Petersdom. An den Seitenaltären werden Gottesdienste in verschiedensten Sprachen gehalten. Der Klang liturgischer Gesänge vermischt sich mit Schleiern herb duftenden Weihrauchs. So beeindruckend groß der Petersdom den Studis auch erscheinen mag, so winzig ist die Fläche seiner Fundamente. Gerade mal einen halben Quadratkilometer ist die Vatikanstadt groß. Damit der kleinste Staat der Welt. „Wir wollen de
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Kapitalismus der Gefühle: „Tue Gutes, rede drüber“

Vergangenes Frühjahr waren wir zu einer Hochzeit eingeladen. Als sich das Brautpaar anschickte, durch die Rathaustür in den sonnigen Maivormittag zu treten, zückte ich meine Tüte mit Reis. Es blieb bei der Vorfreude, weil meine Frau stumm auf ein Schild deutete: „Wir bitten, bei Trauungen vom Werfen mit Reis oder Konfetti abzusehen. Der Umwelt zuliebe. Die Gemeindeverwaltung.“ Dass die Verwaltung des Kleinstädtchens damit auch nicht unbeträchtliche Reinigungskosten einspart, genau wie die Hotels, die einen stets bitten, das Handtuch mehrmals zu verwenden („der Umwelt zuliebe“), stand da nicht. Überhaupt lässt sich von Hotels lernen, wie man Gutes tut, ohne sich in Unkosten zu stürzen. Als wir auscheckten, stand auf der Rechnung der Zusatz: „Wir erlauben uns, Ihre Rechnung um den Betrag von 2,50 Euro zu erhöhen. Das Geld fließt in unser Brunnenprojekt in Westafrika. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Ihr Beitrag ist sel
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Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1

Auch das hat mit Führung zu tun. In einer beschaulichen Strasse entlang des Isebek-Kanals im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel, etwas versteckt hinter hohen Linden, liegt ein kleiner Kiosk. Zeitungen werden dort verkauft, Gummibärchen und Eis für die Kinder, kühles Bier, belegte Brötchen und natürlich „Latte to go“. Als der Kiosk vor einigen Jahren öffnete, wurde er von einem einzelnen Mann betrieben, ein junger Türke, der gewandt war und mit jedem ein kurzes Schwätzchen hielt. Holte man sich morgens auf dem Weg zum Bus einen Kaffee, war der nette Mann da. Kam man abends von der Arbeit zurück und kaufte rasch noch ein Bier, war er immer noch da. Jeden Tag ging das so, von frühmorgens bis spät in die Nacht, auch am Wochenende. Nach einiger Zeit lief der Laden, mehr Personal wurde eingestellt. Der nette Türke war jetzt, wovon viele Menschen träumen: Chef. Nur: Er war immer noch von früh bis spät in seinem Laden. „Ich wollte immer mein eigener Herr
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