Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz

Im Falle von Robbie Williams können wir das gar nicht mal so genau sagen, es handelt sich um ein Gefühl, das wir nicht näher beschreiben können. Williams ist eine in sich zerrissene Persönlichkeit: Von Selbstzweifeln gequält, in Entziehungskuren erprobt – aber ein Entertainer vor dem Herrn, charmant und provozierend zugleich. Vielleicht hat Williams seine Popularität vor allem der Tatsache zu verdanken, dass er sein gespaltenes Ich nie versteckt, dass er authentisch und ehrlich bleibt. Weil er uns auf seine Weise sagt, dass es auch nach vorne gehen kann, wenn du nicht perfekt bist. Weil er uns hoffen lässt, dass du es auch schaffen kannst, wenn du trotz großer Talente ständig mit dir haderst. Wie gesagt, ein unbestimmtes Gefühl. So wie im Falle von Sophie Scholl, die mit ihrer Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ gegen den Nationalsozialismus kämpfte. Der Historiker Golo Mann sagte einmal über die Mitglieder der Gruppe: „Sie fochten gegen das Riese
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Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?

Ein Irrenhaus, das etwas auf sich hält, nimmt nicht jeden auf. Nur die besten Bewerber werden in das Arbeitshimmelreich der Firma vorgelassen. Doch wie gelingt es, die Crème de la Crème zuverlässig abzuschöpfen? Wer sich nur auf die Bewerbungsunterlagen, auf Einstellungsgespräche verlässt, kann Bewerbungsschwindlern aufsitzen. Doch gottlob ist die Personalauswahl im 21. Jahrhundert nicht mehr auf die Instrumente des vorindustriellen Zeitalters angewiesen. Mittlerweile gibt ein Ausleseinstrument, das der herkömmlichen Bewerberauswahl so weit überlegen scheint wie das Flugzeug der Postkutsche: das Assessment Center. Bei dieser Methode mit wissenschaftlichem Anspruch ist nicht entscheidend, was der Bewerber von sich behauptet, sondern vielmehr, wie er in realitätsgetreuen Situationen handelt. Die Kandidaten durchlaufen einen Übungsparcours. Derweil schauen ihnen professionelle Beobachter, zum Beispiel Psychologen, auf die Finger – und den Mund. Jedes W
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Lust auf Weihrauch: Was Jugendliche glauben

Über Religion spreche man nicht, sagen die Einen. „Lebe so, dass du nach deinem Glauben gefragt wirst“, sagen andere. Über das, was Jugendliche glauben. Beten könne man ja immer, sagt Carina Feil. Sie weiß ganz sicher, dass Gott bei ihr ist. Der Glaube helfe der 14-Jährigen, „Gott einen großen Schritt näherzukommen“. Till Utner dagegen zögert etwas. Natürlich gingen viele seiner Freunde in den Konfirmanden-Unterricht, „weil es die Eltern so wollen, die Oma es sich wünscht“, sagt er. Christliche Feste mit Geschenken, das erste Mofa, Geld für den Führerschein, das sei aber nicht alles. Dietmar Heydenreich, Pfarrer der evangelischen Landeskirche in Baden, überrascht noch ein anderes Statement: „Das große Glück, ganz viel Spaß haben“, sagen ihm viele Schüler auf die Frage, warum sie Gemeinschaft mit anderen Christen suchen. Der Glaube scheint, Vorurteilen zum Trotz, kein Spaß-Verderber zu sein. Fromme Jug
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Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien

Der Kriminologe Jens Weidner zeigt, wie man Aggressionen im Berufsleben (auch) produktiv nutzt. Es geht darum, seine Durchsetzungsfähigkeit zu verbessern, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen und die eigenen Interessen zu vertreten. Und all das soll auch noch möglichst nachhaltig sein. Acht Grundregeln der Peperoni-Strategie helfen Ihnen, Ihren Alltag würziger, bissiger und »schärfer« zu gestalten! Die Beispiele stammen aus über 500 Interviews mit Führungskräften, die der Verfasser führte. Das Böse der Beispiele soll hier nicht empfohlen werden. Empfohlen wird allerdings, sie zu durchschauen, um nicht darauf hereinzufallen. Die Peperoni-Strategie ist somit ein exzellenter Schutz vorm Übervorteilt-werden. Ich hoffe, sie kommt für Sie nicht zu spät! Wer sich mit Freude durchboxen will, braucht den Glauben an die eigenen guten Ziele. Wenn man den hat, lohnt sich der Kampf für einen selbst und für das Unternehmen. Ziele können Wohlstand, Gesundheit,
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Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere

Nirgends bricht sich der Drang zur Perfektion so drastisch Bahn wie im Beruf. Denn wie in einem Brennglas bündeln sich in unseren Jobs die gesellschaftlichen Trends: Die sprunghaft angestiegenen Optionen und die Idee, das eigene Leben als Projekt zu begreifen, aktiver zu sein, mehr Verantwortung zu übernehmen, selbstbestimmter zu agieren. Und damit im Beruf nicht mehr als „Arbeitnehmer“ aufzutreten, sondern als Unternehmer unserer selbst. Vom Job strahlen diese Entwicklungen wieder auf unser übriges Dasein aus. So wie unsere Schreibtische ins Internet und von dort ins Straßencafé an der Ecke gezogen sind, so ist die Idee mitgezogen, unser Leben selbst wie einen kleinen Betrieb zu organisieren. Wir belegen abends einen Business-Englisch-Kurs, weil das ja nie schaden kann. Wir checken im Urlaub Mails, weil etwas Wichtiges passiert sein könnte. Wir machen am Wochenende noch einen Abschlussbericht fertig. Mit mildem Spott denken wir an unsere Väter mi
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