Sechs Lerntypen: Suche nach perfekter Passform

Angefangen hat alles bei einer simplen Beobachtung in der Schule: Dem Nachbarn fällt das Lernen leichter als einem selbst, vorausgesetzt er hat nicht abgeschrieben und kein heimlicher Streber der noch nachts nach der Party für die anstehende Klassenarbeit büffelt. Immer mehr Pädagogen fordern, dass statt Frontalunterricht auf die unterschiedlichen Typen von Schülern eingegangen werden muss. Von “Blended Learning” und anderen Konzepten sprechen Bildungsexperten. Klar ist: Nur begrenzt können wir die wesentlichen Merkmale aus der Informationsflut im Netz filtern und nachhaltig aufnehmen, um diese Ergebnisse zur gegebenen Zeit wieder parat zu haben. Hilfestellungen im Netz versprechen, das Lernen zu lernen. Jedoch lernt faktisch jeder Mensch anders. Weder ist ein Mensch wie der andere vom Typ, noch lernt ein Mensch wie der andere. Zu unterschiedlich sind die persönlichen Interessen, das Tempo und die Lernvoraussetzungen, um für alle Menschen eine maßgeschneiderte Lernmethode
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Studienabbrecher: „Die Uni und ich haben uns getrennt“

Drei Jahre ist es her, da wollte Helen Gast nichts als weg. Weg aus dem südenglischen Ort Brighton, weg von der Universität, weg vom Tourismusstudium. Sie war genervt, enttäuscht und fertig mit der Welt. Das Studium, das sie sich zwei Jahre zuvor ausgesucht hatte, war nichts mehr für sie: „Den Studieninhalt fand ich zwar immer interessant, aber ich war mit der Qualität der Uni oft unzufrieden. Ich habe internationales Tourismusmanagement studiert, weil ich die Branche für vielseitig und zukunftsfähig hielt. Aber das Studium war überhaupt nicht international ausgerichtet, ich konnte nicht einmal eine weitere Fremdsprache lernen.“ Außerdem machte ihr das akademische Arbeiten keinen Spaß. Teilweise, sagt sie, hasste sie es regelrecht. Das britische Dauernass verregnete ihr zusätzlich die Stimmung. Helen Gast packte ihre Koffer. Rein ins Flugzeug, zurück nach Deutschland. Abgebrochen. Ein Viertel aller deutschen Studenten verlässt die Hochschule ohne Abschluss – Tenden
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Mehrgenerationen: Warum wir Ted Mosby liebten

Seit fünfeinhalb Jahren verfolgen wir gebannt die Geschichte des jungen New Yorker Architekten Ted Mosby. In 200 Folgen hat er seinen Kindern und uns erzählt, wie er ihre Mutter kennenlernte. Im Laufe seiner Geschichte verstrickt sich Ted in kleinere Liaisons, verliebt sich heftig, wird vor dem Altar stehen gelassen, richtet sich wieder auf, lernt neue Frauen kennen – bis schließlich die Mutter seiner zukünftigen Kinder vor ihm steht. Begleitet wird er dabei von einem unerschütterlichen Freundeskreis bestehend aus der Kindergärtnerin Lily, dem Juristen Marshall, der Fernsehreporterin Robin und dem Frauenheld Barney. Wir haben Ted Mosby richtig ins Herz geschlossen. Wir haben mit ihm gejubelt und mit ihm gelitten. Wir haben ihm jede Woche gewünscht, dass endlich die Richtige um die Ecke kommt. Und gleichzeitig über unser eigenes Leben nachgedacht und uns gefragt, ob der perfekte Partner vielleicht auch nur einen Steinwurf weit entfernt wartet. Ted Mosby war einer von uns. Er
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Investment Punk: So wird die Mittelschicht (noch) abgezockt

Wenn ich an der Wiener Wirtschaftsuniversität Vorträge halte, fällt mir immer wieder ein merkwürdiger Umstand auf: Die wenigstens Studenten dort wollen lernen, wie man Geld verdient, wie man damit umgeht und wie man auf diese Art wirtschaftlich unabhängig wird. Mein Eindruck ist viel eher, dass sie die ökonomischen Konventionen der Mittelschicht möglichst genau zu verstehen versuchen, damit sie es später im Berufsleben genauso wie alle anderen machen können. Ich sage ihnen dann, dass sie auf diese Art in einem ökonomischen Hamsterrad aus Angestelltenjob, Eigenheim auf Pump, Leasingauto und ein bisschen an der Börse spekulieren landen. Ein Hamsterrad, das ein Leben lang unfrei macht und das ich zum Beispiel nicht ertragen würde. Oft genug habe ich den Eindruck, dass sie das nicht hören wollen. Nicht einmal in Zeiten wie diesen, in denen immer klarer wird, dass es am Ende immer die Mittelschicht ist, die abgezockt wird. Sie vor allem hat während der Finanzkrise geblutet u
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Nachhilfe: Welche Fächer muss der Chef beherrschen?

Es gibt eine alte Mär, die lautet: Der Chef ist dazu da, seine Mitarbeiter zu motivieren. Dabei besteht die Aufgabe eines Vorgesetzten nicht darin, von Büro zu Büro zu laufen und das Team zu Bestleistungen anzufeuern. Nachhilfe für Chefs kann helfen. Denn Motivation ist keine dauerglimmende Glut, die man von außen anheizen kann. Sie ist ein bereits vorhandenes Gefühl, dass Teammitglieder antreibt, wenn ihre Person und ihre Leistungen aufrichtig geschätzt werden. Dann stellt sich bei den Mitarbeitenden von ganz allein eine motivierte Grundstimmung ein. Damit Beschäftigte ihr Arbeitsumfeld als wertschätzend empfinden und ihre Aufgaben mit Freude angehen, brauchen sie einen Chef, der sich mit ihren Vorstellungen und Werten auseinandersetzt. Denn diese Werte wollen sie auch von ihrer Führungskraft erfüllt sehen. Sagt der Vorgesetzte einem Mitarbeiter eine Weiterbildung zunächst zu und dann kurzfristig doch ab, spürt der Beschäftigte: „Ich kann mich nicht auf meinen Chef ve
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