So gehen geistig Starke mit Fehlern um

Eigene Fehler machen wütend oder traurig, je nachdem. Sie veranlassen uns, das Mobiliar zu zertrümmern, uns unter der Bettdecke zu verkriechen oder zur Flasche Whiskey zu greifen. Sie sorgen für Selbstzweifel, Enttäuschung, Zukunftsängste. Oder aber, wir machen sie uns zunutze. Geistige Stärke hilft dabei, aus Fehlern das Beste zu machen. Karrierebibel sagt Ihnen, wie geistig starke Menschen mit Fehlern umgehen… Schon in der Grundschule schrieb Stephen King Kurzgeschichten. Weil sie keiner lesen und erst recht nicht veröffentlichen wollte, hämmerte er einen Nagel in die Wand, um seine Ablehnungsschreiben aufzuhängen. Als er 14 war, konnte der Nagel all die Papiere nicht mehr halten und fiel ab. King hämmerte erneut – und schrieb einfach weiter. „Wenn du noch zu jung zum Rasieren bist, ist Optimismus eine total legitime Reaktion auf Scheitern“, erinnert er sich scherzhaft in seiner Biographie. 1971, das war er 24, verheiratet und hatte zwei kleine Kinder, arbeitete er in ei
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Christliches Management: Die Frage der Spiritualität

Werte schaffen Werte – gutes Wirtschaften leistet einen Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt. Unsere Werte befähigen den Einzelnen, Verantwortung zu übernehmen. Diese Aussage des Vorstandsvorsitzenden eines großen deutschen Medienunternehmens ist nicht nur zur Zeit der Wirtschaftskrise höchst aktuell. Wichtig sind dabei die tatsächliche Umsetzung von Werten und die persönliche Haltung, die Spiritualität der Führungskräfte. „Wenn ich nur so tue, als ob ich werteorientiert führe, darf ich sicher sein, dass mich Kunden und Mitarbeiter rasch enttarnen.“ Menschen bringen ihre Leistung, wenn man sie lässt und wenn man sie wertschätzt. Den Menschen Orientierung und Sinn bzw. das Vertrauen zu geben, steht im Mittelpunkt. Entscheidend ist also eine Spiritualität, eine Grundüberzeugung der handelnden Akteure, die sich auf der Basis reflektierter Werte manifestiert. Eine individuell – hinsichtlich grundlegender christlicher Werte – reflekt
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Priorisierung: Networks, E-Mail und Handytarife

Ein neues Wort für etwas, das solange existiert wie der Mensch selbst. Etwas Neues ist da nur die E-Mail. Die persönlichen Netzwerke werden durch zusätzlich transportierte Informationen gepflegt und dauerhaft ausgebaut. Die Stimme des Gegenübers bleibt vielleicht mehr im Kopf hängen als mancher Post in den Social Media. Am Telefon wird klar, worum es geht und was der Gesprächspartner will. Das Medium bietet direktes Feedback. „Mitarbeiter sollen wieder mehr telefonieren“, rät Roman Soucek, Kommunikationsforscher an der Universität Erlangen-Nürnberg. Der angenehme Nebeneffekt direkter Kommunikation liegt für ihn auf der Hand. Bei der Bewältigung der digitalen Informationsflut helfen sogenannte Soft Skills, die im Kopf beginnen: „Das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden ist Basis effizienter E-Mail-Kommunikation“, analysiert Julia Knorr, Diplom-Psychologin aus München. Es geht darum, einen Stil zu finden, der klarer regelt, wann E-Mails angebrach
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Türkisch, Tijen und die FDP – mal anders

Langes braunes Haar, leicht gebräunte Haut, dunkle große Augen. Das Vorbild der Studentin mit den großen Ohrringen ist ihre Mutter, ihr größter Erfolg: 8,7 Prozent der Landtagswahlstimmen in Baden-Württemberg 2006. Im Alter von 20 Jahren. Das war sogar mehr als ihr Vorgänger, doch gereicht hat es für den Einzug in den Landtag noch nicht. Tijen ist 24 Jahre alt (geboren am 25. März 1985) und studiert Politikwissenschaft, Geschichte und Öffentliches Recht an der Universität Heidelberg. Vielfalt, Chancengleichheit und Verantwortungsbewusstsein? „Frustriert hat mich das nicht, man kann es nur frustriert gestalten“, sagt Tijen, die auch von Ex-Bundesaußenminister Klaus Kinkel beim Wahlkämpfen unterstützt wurde. Die Medien mögen sie, die Zeitschriften Capital und Politik + Kommunikation haben sie im Ranking unter die Top 50 der Nachwuchspolitiker in Deutschland gekürt. Doch was ist das wichtigste Ziel dieser jungen Frau? Sie will sich einsetzen für me
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Generationen: KnowHow-Transfer mit Oma & Opa

Ihre Tasche kann Oma Hilde noch selbst tragen. Werden solche Begegnungen initiiert, verlaufen sie meist positiv. Anders, wenn Jung und Alt zufällig aufeinander treffen. Statt bissiger Bemerkungen wie „Was will die Alte denn hier?“ kommt in ihrem Umfeld, beim Bäcker zum Beispiel, nur ein „Ach, wie cool, die Hilde ist wieder da“. Ältere Menschen wie Hilde sind heute aktiver und flexibler, junge Menschen selbstbewusster und unabhängiger. Das sorgt für Konflikte, aber auch ein paar Lichtblicke. Die Distanz zwischen Jung und Alt wird nicht von heute auf morgen verschwinden. Aber Hinschauen, echtes Interesse zeigen, sich bereichern lassen vom Anderen und Zivilcourage zeigen wird helfen. Bereits in der Bibel gab es jede Menge Stress zwischen den Generationen. Liest man die ersten Bücher Moses, begegnen einem viele Streitigkeiten um Anerkennung, Land und Liebe. Dieses Thema ist so alt wie die Menschheit selbst. Bereits ein Zitat aus dem alten Ägypten vor rund
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