Stimme trainieren: Die Macht der Stimme

Ob wir sprechen, singen, schreien, seufzen oder stöhnen – das menschliche Gehirn verarbeitet jedes artikulierte Wort bereits nach 140 Millisekunden. Viel zu oft konzentrieren wir uns dabei allerdings auf die Wirkung der Worte, auf den Einfluss der Inhalte – und vergessen dabei die Kraft des Klangs unserer Stimme. Selbst ein mittelmäßiger Inhalt „unter der Gewalt eines vollendeten Vortrags macht mehr Eindruck als der vollendetste Gedanke, bei dem der Vortrag mangelt“, erkannte schon der römische Sprechlehrer Quintilian. Tatsächlich klingt gar nicht so sehr was wir sagen im Ohr, sondern vielmehr wie wir es sagen. Die gute Nachricht: Stimmkraft lässt sich trainieren… „Mehr als die Schönheit selbst bezaubert die liebliche Stimme“, schrieb einst Johann Gottfried von Herder. So leicht einem solche Worte von der Zunge gehen – das Reden selbst bleibt für den Sprechapparat Schwerstarbeit. Bei jedem Laut, den wir artikulieren, öffnen und schließen sich unsere Stimmlippen (sie
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Wie achtsam bist du – das Joshua Bell Experiment

Wenn du dein Leben so intensiv und vollständig leben möchtest, wie es geht, dann sei dort, wo es stattfindet: Im Hier und Jetzt! Nach 3 Minuten: Genau 63 Menschen laufen an dem Musiker vorbei. Ein Mann verlangsamt seine Schritte, hört einen Moment zu und geht wieder zügig weiter. Nach 6 Minuten: Ein Passant hält inne, lehnt sich gegen die Wand und hört kurz dem Musiker zu, nach einem Blick auf die Uhr geht er wieder weiter. Nach 10 Minuten: Ein kleiner Junge bleibt stehen, doch seine Mutter will weitergehen. Obwohl der Junge noch zuhören will, drängt die Mutter weiter. Dieses Phänomen wiederholt sich auch bei anderen Kindern, aber ausnahmslos verhalten sich alle Eltern gleich und wollen schnell weiter. Die Bilanz: fast 1.100 Menschen sind an dem Straßenmusiker vorüber gelaufen. Insgesamt blieben sechs Menschen stehen und hörten ihm kurz zu, eine Frau erkannte ihn. Etwa 20 gaben ihm beim Vorbeigehen Geld. Verdient hat er rund 32 Dollar. Was Keiner ahnte, der Violinist war
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Tanz dich frei!

Tanz ist Teil meines Lebens. Hier mein persönlicher Hintergrund, Beobachtungen, Dimensionen des Tanzes und Erfahrungen auf der Suche nach Tanz-Biotopen. Und natürlich Videos zu einigen ausgewählten Lieblingstanzliedern 😉 Keine Ahnung, wie es als Kind war. Richtig los ging es bewusst mit 15/16 Jahren. Irgendwelche Jungs in meiner Klasse redeten von einem Tanzkurs und irgendwas zog mich dorthin. Abgesehen davon, dass ich dort meinen bis heute besten Freund kennen lernte, war die Hauptattraktion klar: Mädels! Da ich sehr schüchtern war – bin ich ja heute noch 😉 – und nie wusste, was ich zu diesen unbekannten Wesen sagen sollte, war Paartanz angenehm unkompliziert. Auf den Grundkurs folgten Fortgeschrittenenkurse, Aushilfe in Anfängerkursen aufgrund „Herrenmangels“. Da ich schnell ein ganz ordentlicher Tänzer war – als Musiker habe ich einfach ein gutes Rhythmusgefühl -, forderten mich bei der Damenwahl wunderschöne Mädels auf, die ich nie gew
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Angriff auf unsere Wasserrechte

Vor fast genau einem Jahr, am 11. Januar 2012 habe ich in meinem Newsletter Nr. 54 im Artikel Nr. 11 „Yes we do!“ unter anderem über die Privatisierung von Wasser geschrieben (nachzulesen auf Seite 23 dieser PDF: http://www.michael-gienger.de/file_download/100). „Privatisierung“ bedeutet hier, daß die Rechte an der Gewinnung, Aufbereitung und der Versorgung mit Trinkwasser von den Städten und Kommunen (also von UNS, den Bürgern) an Konzerne übergehen, die fortan mit Wasser spekulieren und Gewinne erwirtschaften dürfen. Das hat beträchtliche Auswirkungen. Zum einen finanzielle, denn so lange die Wasserwerke in öffentlicher Hand sind, muß nach dem „Kostendeckungsprinzip“ gewirtschaftet werden: Das Wasser wird zu dem Preis verkauft, mit dem die Kosten für Leitungen, Aufbereitung und Speicherung gedeckt werden. Das wird anders, wenn Konzerne die Wasserrechte bekommen, denn dann geht es um „Gewinnmaximierung“, d.h. um Spekulation, u
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Jahresrückblick 2012 und Ausblick auf 2013

2013 hat bereits begonnen. Dass ist erst jetzt dazu komme, den obligatorischen Jahresrückblick auf 2012 zu schreiben sagt bereits viel über dieses vergangene Jahr aus. In einem dieser schönen Jahreshoroskope las ich vor etwa einem Jahr, dass 2012 noch arbeitsreicher werden würde als 2011, was mir ein „oh no“ entlockt hatte – die Sterne sollten Recht behalten. Doch der Reihe nach. 2012 begann nach einer kurzen heftigen Schaffensphase bombastisch: Mit einer Traumreise gemeinsam mit meiner Gefährtin Manu. Ich liebe es, nach Neujahr in die Sonne zu fliegen und gönne mir dies alle drei Jahre für jeweils mindestens drei Wochen. Mein bevorzugtes Reisegebiet ist Südostasien. Nach Bali und Goa in Indien waren diesmal die Philippinen dran. Relaxen unter Palmen, schorcheln und tauchen, mobiles Büro, Massagen und Dinner am Meer. Wer sich dafür interessiert, kann beispielsweise meinen Reisebericht über das Coco Grove Beach Ressort auf Siquijor lesen. Leider habe ich no
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