Topsharing: Können sich Führungskräfte den Job teilen?

Topsharing – das ist eine Wortneuschöpfung aus Top für Top-Management und Jobsharing für das Teilen einer Stelle. Der Begriff bezeichnet damit ein Arbeitszeitmodell bei dem sich zwei Führungskräfte eine Managementposition teilen. Topsharing ist gedacht als wesentlicher Schritt zur Familienfreundlichkeit von Unternehmen und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Seit Jahren wird der Fachkräftemangel in Deutschland beklagt. Und der trifft eben zunehmend auch die Führungsetagen. Zwar werden inzwischen viele Teilzeitmodelle angeboten, jedoch überwiegend auf unteren Ebenen und die meisten Führungskräfte fürchten nach wie vor einen Karriereknick, wenn sie in Elternzeit gehen. Aber kann das überhaupt funktionieren, wenn sich zwei Chefs den Job teilen und womöglich zwei Führungsstile abwechseln? Prognosen gehen heute davon aus, dass rund 5,5 Millionen qualifizierte Arbeitskräfte bis zum Jahr 2030 fehlen werden. Diese Zahlen stützen sich auf die demographische Entwicklung i
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Fakten, Fakten, Fakten und an Moynihan denken

Vor ca. drei Monaten las ich in dem Magazin Philosophy Now den Aufsatz „Facts & Opinions“ von Christoffer Lammer-Heindel [1]. Lammer-Heindel weist darin auf den weitverbreiteten Irrtum hin, dass Fakten und Meinungen Gegensätze sind, und erklärt warum, dass nicht der Fall ist. Ich vergaß diesen Aufsatz wieder, bis der britische Wörterbuchverlag Oxford Dictionaries letzten Mittwoch auf seiner Website das englische internationale Wort des Jahres bekannt gab. Es handelt sich um den Begriff „post-truth“, auf Deutsch übersetzt mit „postfaktisch. Um etwas über die Hintergründe dieses Begriffs zu erfahren las ich einen Blogartikel von Sascha Lobo über die Post-Truth- Politics im US-Wahlkampf 2012.  In diesem Artikel stieß ich auf folgendes Zitat von Daniel Patrick Moynihan: Wenn ich die Erläuterungen von Lammer-Heindel in seinem Aufsatz richtig verstanden habe,  hat Moynihan damit meistens recht aber nicht immer. Es gibt Fälle da müssen wir gena
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MogIA: Künstliche Intelligenz sagte Trumps Wahlsieg voraus

Für die meisten Wahlforscher war der Ausgang der US-Präsidentschaftswahl eine faustdicke Überraschung. Fast alle klassischen Umfragen hatten einen Sieg der demokratischen Bewerberin Hillary Clinton vorausgesagt. Am Wahlabend aber wurde dann schnell klar: Donald Trump wird neuer US-Präsident. Am wenigsten überrascht von dieser Entwicklung dürften die Mitarbeiter der indischen Firma Genic.ai gewesen sein. Denn diese haben eine künstliche Intelligenz zur Prognose von Wahlausgängen entwickelt – und diese hat Trumps Sieg korrekt vorhergesagt. Ein Zufallstreffer scheint dies nicht gewesen zu sein. Immerhin hatte das MogIA genannte System auch schon die letzten drei US-Präsidentschaftswahlen korrekt prognostiziert. Gut möglich also, dass zukünftig verstärkt Künstliche Intelligenz genutzt wird, um das Stimmungsbild im Vorfeld einer Wahl zu erfassen. Das in Indien entwickelte System MogIA wertete dabei für die Analyse
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Zeiterfassung schadet der Projektperformance

Auch ohne Zeiterfassung kann jederzeit ermittelt werden, ob sich ein Projekt gelohnt hat – mit den IST-Daten aus dem Projektsteuerungssystem. Der Verzicht auf die Bewertung nach Zeitbudgets bewirkt eine erhebliche Performancesteigerung. Deshalb ist der erste Schritt, existierende Zeiterfassungssysteme abzuschalten, um die daraus entstehenden Störwirkungen zu beseitigen. Sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter profitieren von mehr Effizienz, Effektivität und Zufriedenheit. Deshalb sollten Unternehmer und Manager dafür sorgen, dass detaillierte Zeiterfassung der Vergangenheit angehört und Projekte den richtigen Flow entwickeln.   „Heute ist morgen schon gestern.“ Im schnell drehenden Multiprojekt-Umfeld wollen Unternehmen ihre Projekte beschleunigen, um sich nicht selbst auszubremsen. Die Zuverlässigkeit und Kapazität sollen steigen. Nahezu selbstredend  mit den gleichen Ressourcen, also ohne zusätzliche Kosten zu erzeugen. Von einer detaillierten Zeiterfassung v
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7 Content Marketing Trends für 2017

Content Marketing ist gekommen um zu bleiben, und die Ausgaben für Content Marketing sollen sich in Europa bis 2020 verdreifachen. Wir haben uns umgeschaut, welche Trends Content Marketing Verantwortliche 2017 im Auge behalten sollten. Mit dem zunehmenden Engagement im Content Marketing müssen sich Verantwortliche auch immer öfter die Frage nach der Effektivität der Maßnahmen gefallen lassen. Wie eine Studie des Content Marketing Instituts ergab, haben die erfolgreichsten Unternehmen im Content Marketing sehr klare Vorstellungen davon, was Erfolg im Content Marketing bedeutet und wie sie diesen messen. Wichtig also, die relevanten KPIs zu definieren, zu tracken und datenbasiert zu optimieren. Reichweite ist sicher eine der wichtigsten Kennzahlen im Content Marketing. Dass es nicht mehr ausreicht, hochwertige Inhalte zu erstellen und darauf zu warten, dass sie jemand findet, hat sich inzwischen herumgesprochen. Denn immer mehr unternehmenseigenem Content stehen sinkende organisc
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