Trends im Grafikdesign sind kein Selbstzweck! Eine kritische Betrachtung

Ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass ich für Trends bin. Nur wenn sich Dinge weiterentwickeln, entsteht wirklich Neues. Der immer selbe Stiefel würde ja jeden Fortschritt zunichte machen. Doch nach meiner Erfahrung gilt für die Sache mit Gestaltungstrends auch im Grafikdesign der schöne Satz der Mediziner: Die Dosis macht das Gift! In diesem Beitrag werde ich erörtern, inwiefern das „blinde Befolgen“ eines jeden Trends eine Gratwanderung ist, die in der Kommunikationsarbeit im schlimmsten Fall auch mal zum Absturz führen kann. Daher liste ich abschließend noch sechs Ausgangspunkte für den besonnenen Umgang mit Gestaltungstrends auf. Hieran sollten sich Grafikdesigner bzw. Agenturen und ihre Kunden stets orientieren. Einsteigen möchte ich aber mit einem kleinen Praxisbeispiel. Die Situation: Meeting – alle sitzen am Tisch. Der Kunde (Mittelständler, 600 Beschäftigte, international eine große Nummer im Bereich Steuerungstechnik) in voller Breite: Ges
Original Artikel ansehen

Schluss mit dem Hype: Warum es nicht hilft, in Generationen-Schubladen zu denken

Mein Smartphone surrt. Oma hat bestimmt wieder Grüße über WhatsApp geschickt. Nichts Ungewöhnliches an einem Sonntagnachmittag. Abgesehen davon, dass Oma vor Kurzem erst die 80 erreicht hat und dieselbe Technologie wie die sogenannten Digital Natives nutzt. Sie sendet mir Texte mit Emojis, Schnappschüsse von blühenden Dahlien im Garten und witzige Clips, die locker bei YouTube laufen könnten. Laut Meinung vieler Marketer fällt Oma aber aus der Zielgruppe. Schließlich ist ihre Generation nicht Web-affin. Wie ist das möglich? Falsche Frage. Besser: Was bringt es uns heute noch, „in Generationen“ zu denken? Soziale Netzwerke sind das beste Beispiel dafür, dass es nicht sinnvoll ist, im Marketing ausschließlich in Altersklassen zu denken. Seit 2011 ist die Zahl der jugendlichen Facebook-Nutzer zwischen 13 und 17 Jahren in den USA um drei Millionen rapide gesunken.Dem gegenüber steht ein regelrechter Boom der User im höheren Alter. Im gleichen Zeitraum meldeten s
Original Artikel ansehen

Das Elend der Texter in Deutschland – Rant über ein ramponiertes Berufsbild

Eigentlich müssten gute Texter mit Gold aufgewogen werden – schließlich gibt es nur sehr wenige davon. Sehr, sehr wenige. Zumal nicht jeder, der in der Lage ist, ein paar halbwegs unfallfreie Sätze hintereinander aufzuschreiben, gleich ein begnadeter Wortschmied ist. Bei Weitem nicht. Auch wenn er selbst das vielleicht anders sieht. Aber viele halten sich ja auch für gute Autofahrer und gute Gesprächspartner … Oder bessere Bundestrainer. Äh, hallo? Genau diese Art von Hybris hat mit dazu geführt, dass die Berufsbezeichnung „Texter“ heutzutage weitgehend korrumpiert ist. Mit zum Teil gravierenden wirtschaftlichen Folgen für die Betroffenen. Inklusive ihrer Kunden. Ein Problem, für das ich zugegebenermaßen keine befriedigende Lösung habe. Allerdings werde ich weiter unten einen Vorschlag machen, wie sich diese Klippe für freiberufliche Anbieter redaktioneller Leistungen einigermaßen umschiffen lässt. Wenn auch mit gewissen Nebenwirkungen. In der profes
Original Artikel ansehen

Zielbar legt weiter nach: Jetzt kommen E-Mail-Newsletter und Videokolumne

Vor einigen Monaten war es schließlich so weit: Wir hatten mit Zielbar einen Punkt erreicht, an dem es deutlich weniger Zeit kosten würde, regelmäßig einen Newsletter zu produzieren, als immer wieder die Frage beantworten zu müssen, warum wir eigentlich keinen Newsletter haben. So in etwa jedenfalls. Also haben wir uns an die Arbeit gemacht und uns überlegt, wie solch ein neuer Service für unsere Leser überhaupt aussehen könnte. Klar war dabei von Anfang an, dass Newsletter nur dann eine ziemlich feine Sache sind, wenn sie nicht nur „alte“ Inhalte aufbereiten, sondern auch tatsächlich etwas Neues liefern. Und eben darum bieten wir unserer Community per sofort alle zwei Monate einen E-Mail-Newsletter, der neben den drei Magazin-Highlights der jeweiligen beiden Vormonate und Leseempfehlungen aus unserem Netzwerk immer auch exklusive Inhalte sowie Insider-Tipps unserer Redaktion enthält. Plus das eine oder andere mehr. So verpassen (unregelmäßige) Leser einerse
Original Artikel ansehen

Der Kern des agilen Unternehmens – Eine Einführung ins Thema

Das agile Unternehmen ist in aller Munde. Gut so. Unternehmen müssen agiler werden, resilienter werden. Sich schneller weiterentwickeln und verbessern können. Es dämmert so manchem Vorstand dieser Tage, dass die klassischen Top-down-Organisationen zwar gut waren im Verwalten von bestehendem Geschäft, aber auf schnelle Veränderungen meist nicht reagieren können. Genau darum geht es aber in Zukunft für Unternehmen. Warum das so ist, habe ich schon oft beschrieben: Der technologische Fortschritt verläuft exponentiell. Das heißt, dass die Innovations- und Produktzyklen viel kürzer werden. Zudem werden durch die Veränderungen auf dem Kapitalmarkt und bedingt dadurch, dass Technologie laufend günstiger wird, die Eintrittsbarrieren für neue Anbieter bedeutend einfacher. Das ist, warum wir regelrechte Umbrüche in verschiedenen Branchen sehen. Es trifft sozusagen das „Wild-Angreifende“ auf das „Behäbige“. Ich bin überzeugt, und alle verfügbaren Daten s
Original Artikel ansehen



Liebe Leser, ich hoffe dieser Blogbeitrag hat Ihnen gefallen. Wenn Sie echte innere Begeisterung und persönlichen Erfolg erfahren und erleben wollen, dann klicken Sie hier: