Über die Unfähigkeit, mit hoher Komplexität umzugehen – die Handlungsmöglichkeiten (5/5)

Haben Sie die Teile 1 bis 4 schon gelesen? Beginnen Sie hier (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4). Im fünften und letzten Teil betrachte ich das Thema Verwöhnung praxisnah. Was sind die Handlungsmöglichkeiten? Wer das Leben außerhalb der Komfortzone kennt, der empfindet die Wärmestube der Verwöhnung oft nur mehr wenig attraktiv. Verwöhnung ist immer einseitig und daher kein adäquates Lebenskonzept. Als Gesellschaft mag uns das Verlassen der Komfortzone noch Angst einjagen, aber für Unternehmen eröffnet es neue Chancen.  Was können Menschen, was können Unternehmen tun, um der Verwöhnungstendenz zu entkommen? Vielleicht haben Sie sich zwischendurch gedacht, es handelt sich bei Thema Verwöhnung um einen Nebenschauplatz abseits der eigentlichen Probleme in unserer Gesellschaft? Das wird so sein. Ähnliche Mechanismen erleben wir seit Jahren bei ganz anderen Fragen, die unser Raumschiff noch viel mehr erschüttern
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Über die Unfähigkeit, mit hoher Komplexität umzugehen – die Lebendigkeit wieder finden (4/5)

Haben Sie die Teile 1 bis 3 schon gelesen? Beginnen Sie hier (Teil 1, Teil 2, Teil 3). Im vierten Teil betrachte ich das Thema Verwöhnung im Zusammenhang mit Veränderung und Lebendigkeit. Wenn wir schon den Menschen ihre Verwöhntheit nicht zum Vorwurf machen dürfen, könnten dann nicht die Organisationen herhalten? Gehen wir dem nach. Was ist dabei mit Verwöhnung überhaupt gemeint? Für mich gibt es nur einen interessanten Punkt in dieser Diskussion der Verwöhnung und das ist folgender: Die Organisation ist lange vom Ungemach des Wandels verschont geblieben und konnte somit Komplexität reduzieren und Beharrungsenergien aufbauen. Eine Organisation, die so verfahren ist, kann aus meiner Sicht als verwöhnt bezeichnet werden. Das aber ist auch keinen Vorwurf wert. Wer hält sich schon in der Nähe eines Defibrillators auf, wenn er keine Herzbeschwerden hat? Eben. So ein Verhalten wurde nur bei den Mäusen in Spencer Johnson
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Über die Unfähigkeit, mit hoher Komplexität umzugehen – die Organisations-Perspektive (3/5)

Haben Sie die Teile 1 und 2 schon gelesen? Beginnen Sie hier (Teil 1, Teil 2). Im dritten Teil betrachte ich das Thema Verwöhnung aus Sicht der Unternehmen. Unternehmen sind jene Orte, die noch den größten Bezug zur ebenen Erde haben. Sie konnten sich aus der globalen Verbundenheit nicht vollständig lösen. Lange noch bevor die Gesellschaft die Rechnung für die Nebenwirkungen präsentiert bekam, haben Unternehmen die Zeche bezahlen müssen. Sie sind lange schon in eine neue Maschinerie eingetaucht. Statt „Verwöhnung“ aber heißt diese jetzt „Transformation“. Was Fredmund Malik die Transformation21 nennt, erfasst immer mehr Unternehmen und Organisationen an ihren Wurzeln. Sie müssen den Wandel mit allen Fasern ausagieren und sich der Komplexität der Welt aussetzen. Sie müssen aufhören, Komplexität zu reduzieren und sich der Vereinfachung hinzugeben. Wer es nicht tut, der überlebt nicht. Das Unternehm
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Über die Unfähigkeit, mit hoher Komplexität umzugehen – die gesellschaftliche Perspektive (2/5)

Willkommen! Haben Sie Teil 1 schon gelesen? Beginnen Sie hier (Teil 1). Im zweiten Teil des Artikels betrachte ich das Thema Verwöhnung aus gesellschaftlicher Sicht. Aus meiner Sicht arbeitet die Verwöhnungsmaschinerie mit dem Nebel der Illusionen. Als Gesellschaft haben wir verloren, was Peter Sloterdijk die Savannenerrungenschaft genannt hat. Wir haben es ursprünglich gelernt, unser Leben so gestalten, dass wir gemütlich am Baum sitzen und alle Feinde aus der Ferne kommen sehen. Das ist intelligent und erhöht die Überlebenschancen. Wenn wir uns aber den Illusionen hingeben, dann zieht der Nebel auf, der uns den Weitblick nimmt. Dann kann sich das Ungemach nähern, und wir feiern weiter eine Baumparty. Nur deshalb, weil wir die Gefahr nicht sehen können, dürfen wir nicht glauben, sie sei nicht da. Genauso aber leben wir. Das führt uns zur Annahme, dass wir „in unserer Raumstation Europa“ die fatalen Nebenwirkungen unseres Handeln
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Die 10 Gebote der Motivation

Demotivierte Mitarbeiter werden zu Recht „die schwarzen Löcher des Geschäftsuniversums“ genannt. Glücklicherweise ist Motivation nichts, womit man entweder geboren oder nicht geboren wird. Es ist eine Energie, die weitergegeben werden kann. Nicht umsonst sagt man: „Das Feuer in uns Menschen gleicht einem Streichholz. Die Flamme wird zunächst durch Reibung entzündet, und dann entzünden sich die anderen Streichhölzer durch das Feuer.“ Einfacher gesagt: „Wer andere entflammen will, muss zuerst selber brennen.“ Wenn du deinen Mitarbeitern und Kollegen dabei helfen willst, ihre Motivation zu finden, sie also zum „Brennen“ zu bringen, ist durch die Anwendung dieser Zehn Gebote schon ein großer Schritt getan: Bevor du von deinen Mitarbeitern verlangst, sich reinzuhängen, musst du dich selbst als Vorbild voll deiner Arbeit hingeben. Sei mit ganzem Herzen dabei und andere werden folgen. Dieses Verhalten beinhaltet Leute, die etwas sagen
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