Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage

Das Thema soziale Verantwortung ist fest im deutschen Mittelstand verankert: 79 Prozent aller Mittelständler sehen die Einführung einer nachhaltigen Unternehmensführung als sehr wichtig bzw. wichtig an. So hat ein Großteil der mittelständischen Unternehmen nachhaltige Steuerungsinstrumente im Unternehmen eingeführt: Sechs von zehn Mittelständlern haben ein Unternehmensleitbild, ebenso viele verfügen über fest definierte Unternehmenswerte. Dies sind Ergebnisse der bereits zum zweiten Mal durchgeführten Studie „Nachhaltige Unternehmensführung – Lage und aktuelle Entwicklungen im Mittelstand“ der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young, für die 500 Gesellschafter, Geschäftsführer, Unternehmenssprecher und Bereichsleiter mittelständischer Unternehmen befragt wurden. „Die große Verbreitung der Leitbilder und Unternehmenswerte im Mittelstand lässt erkennen, dass die soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung eine wichtige
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Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager

DNachhaltigkeitsrat würdige solche Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsleistungen in vorbildlicher Weise sichtbar machen und für die öffentliche Diskussion aufbereiten. „Wir unterstützen diese Bereitschaft zur Transparenz gemeinsam mit der Bundesregierung, weil wir glauben, dass Nachhaltigkeit in den Unternehmen weitere Impulse braucht, um zum Normalfall zu werden.“ In der Wettbewerbskategorie Großunternehmen landete BMW auf dem ersten Platz, gefolgt von Siemens und BASF. Bei den kleinen und mittleren Unternehmen gewann die Öko-Brauerei Neumarkter Lammsbräu, auf den Plätzen zwei und drei folgen der Spezialhändler für umweltfreundlichen Bürobedarf memo sowie die Bremer Straßenbahn AG. „Die ausgezeichneten Unternehmen können den Beweis antreten, dass nachhaltiges Wirtschaften auf die Wettbewerbsfähigkeit einzahlt“, so Thieme. Besonders im Jahr des Weltgipfels von Rio, auf dem über Wege in eine Green Economy verhandelt wird, biete sich die g
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Spurwechsel: Fliesenleger, Ofenbauer, Zugchef

19 Kilometer Normalspur gibt es hier. Die restlichen 384 Kilometer Gleise sind nur einen Meter breit. Das Land wirkt im Vorbeifahren wie eine riesige Modelleisenbahnplatte, der Fahrgast wird zur Miniaturfigur oder fühlt sich wie im Kinofilm. Mit 70 Promille Steigung gehört die Albulalinie zu den steilsten Bahnstrecken weltweit. Nur in Frankreich gibt es noch etwas Steileres. Mit 50 Kilometern pro Stunde fährt die Bahn von Chur in Richtung Tirano, von Gletschern zu Palmen, hinter dem Berninapass nach Italien. Nach 3,5 Stunden und 1500 überwundenen Höhenmetern ist man da. Endlich könnte man denken. Doch weit gefehlt. Als „langsamster Schnellzug der Welt“ beschrieben, ist hier der Weg das Ziel… Guido Cortesi ist 43 Jahre alt. 20 Jahre arbeitete er als Ofenbauer und Fliesenleger, dann entschied er sich für einen neuen, dritten Beruf: Zugchef. Der bietet ihm einige Vorteile: weniger körperlich anstrengende Arbeit, mehr Abwechslung als Dienstleis
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Stellenanzeigen: Mehr Glaubwürdigkeit, Personaler!

Stellenanzeigen sind nach wie vor das wichtigste Medium, über das Bewerber und Arbeitgeber mit konkreten Jobangeboten erstmals zueinander finden. Zugleich haben sich die Mediengewohnheiten und –erwartungen von Bewerbern in den vergangenen Jahren durch die steigende Nutzung von Social Media einschneidend verändert. Was denken Kandidaten und Personaler vor diesem Hintergrund über Online-Stellenanzeigen? Dazu hat die Jobbörse stellenanzeigen.de Ende 2011 eine Online-Umfrage durchgeführt. Teilgenommen haben 614 Bewerber und 357 Personaler. Bewerber finden bei einer Online-Stellenanzeige „Auffindbarkeit“ (85 Prozent Nennungen), „Authentizität“ (73 Prozent) und „Textliche Umsetzung“ (54 Prozent) am wichtigsten. Die „grafische Gestaltung“ fiel mit 18 Prozent der Nennungen ebenso ab wie die „Interaktivität“ (10 Prozent). Bei den befragten Personalern ergab sich die gleiche Hierarchie der wichtigsten drei Faktoren: Auffindbarkeit“ (92 Prozent N
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Ungewöhnliches Geschäft: Bananenreiferei

Die Tatsache dass Buchner gerne Bananen isst überrascht. Könnte man doch annehmen, dass er zumindest dem Geschmack gelben Südfrüchte irgendwann überdrüssig geworden sei – schließlich verlassen jede Woche 1-2 Millionen Bananen das Lager seines Betriebs. Zuvor durchlaufen die Früchte jedoch einen exakt durchgeplanten Reifeprozess – und das nicht etwa bei Sonnenschein und unter Palmen. Wir stehen in der Bananenreiferei der Firma Hausladen. Gleich hinter der Einfahrt der Münchner Großmarkthalle liegt sie eingebettet in einen riesigen Gebäudekomplex. Der Traditionsbetrieb liefert Obst und Gemüse an Discounter in ganz Deutschland – Tomaten, Paprika und Zwiebeln genauso wie Zitrusfrüche und besagte Bananen. Aus seinem Büro kann Andreas Buchner über die gesamte Anlage blicken, auch hinunter zu seiner Reiferei. Seit sein Vater den Betrieb übernommen hat, sind viele Jahre ins Land gegangen. Damals, in den 50er Jahren erlangten die Bananen ihr
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