Warum es gut ist, mal nicht nett zu sein

Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu. Das Sprichwort ist die Umkehrung des sogenannten reziproken Altruismus‘ (kurz: Wie du mir, so ich dir) und praktisch der Ursprung von Höflichkeit und Netiquette. Keine Frage, gute Umgangsformen sind nicht erst seit Knigge gesellschaftlich relevant. Sie erleichtern Vieles. Und wer für sich Respekt reklamiert, sollte selbst mit gutem Beispiel voran gehen. Aber – und das muss auch mal gesagt werden – Nettsein zahlt sich nicht immer aus. Manchmal ist es sogar besser, so gar nicht nett zu sein… Zugegeben, einigen behagt die Vorstellung, gerade kein netter Mensch zu sein, so gar nicht. Es widerstrebt allen ihren Instinkten und dem Ur-Wunsch, gemocht zu werden. Überdies haben sie von Kindesbeinen an den Imperativ gerlent: Sei immer nett zu anderen! Oder eben: Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu. Übersehen wird dabei aber oft, dass die Agitation und der Affront zuerst von unserem Geg
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