Warum positiv handeln besser ist als positiv denken. – Rezension des Buches „Die Psychologie des Gelingens“

D enk positiv! Ursprünglich aus den USA kam diese Bewegung, die vielleicht auch die Grundlage des American Dream ist, also des unerschütterlichen Glaubens, es werde immer bergauf gehen. Diese Einstellung gibt es in zwei Formen: Doch wenn das so gut klappt, warum übernehmen nicht alle Menschen das positive Denken? Wir stellen uns etwas vor, träumen davon, schicken vielleicht sogar unsere Wünsche ans Universum – und warten ab. Die simple Antwort: weil es nicht funktioniert. Träumen reicht nicht. Denn wie die Psychologin Gabriele Oettingen in Ihrem klugen Buch „Die Psychologie des Gelingens“ überzeugend darlegt, bleiben unsere Tagträume fast immer unerfüllt, da sie uns bereits eine Erfüllung vorspiegeln und so unsere Ziel­er­rei­chung eher behindern. Doch dagegen hat sie eine Methode entwickelt, wie wir trotz Tagträumen unsere Ziele erreichen. Dabei geht es darum, die Hindernisse in die Tagträume gleich mit aufnehmen, die auftauchen können. Auf diese
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Wie kann man Ängste überwinden? – Was ich von einem Zen-Lehrer über Ängste lernte.

Was ich von einem Zen-Lehrer über Ängste lernte. Die zehn häufigsten Ängste von Menschen sind nach diversen Studien: Flugangst Redeangst Höhenangst Angst vor Dunkelheit Angst vor Nähe Angst vor dem […] 1. Kein 08/15-Methodenseminar mit Powerpoint, Tipps und Rollenspielen in einer großen Gruppe. Stattdessen nur 6 Teilnehmer, 20% Information und 80% individuelle Arbeit an der Lösung Ihres Anliegens. 2. Keine Zeitverschwendung durch Psychogeschwafel oder altbekannte Infos zum Thema. Stattdessen ein völlig anderer Zugang zu Ihrem Problem. 3. Kein Schmuseseminar, das Sie bequem konsumieren können. Stattdessen intensive Übungen und anstrengende psychische Arbeit, die Sie aufwühlt und länger beschäftigt. 4. Kein Raum für Theoriedebatten, Profilierungskämpfe oder Talkshow-Blabla. Stattdessen eine sehr persönliche Atmosphäre von Akzeptanz, Offenheit und Humor. 5. Kein üppiges Pausenbüffet mit fünfzehn Teesorten und belegten Brötchen. Stattdessen Kaffee, Tee, Wasser
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Wider die Diktatur des Postfaktischen

Donald Trump wird der fünfundvierzigste Präsident Amerikas. Diese Nachricht hat in weiten Teilen der Welt eine Schockwelle ausgelöst, aber bei vielen Menschen eben auch Jubel. Ich musste mich darüber erst einmal sammeln. Und nun schreibe ich doch etwas dazu. Wie ist das Phänomen Trump zu erklären und einzuordnen? Der 9. November ist für uns Deutsche ein Schicksalsdatum. Im Jahr 1918 wurde nach dem Ende des desaströsen ersten Weltkriegs an diesem Tag die Weimarer Republik ausgerufen, die aber nur fünfzehn Jahre Bestand haben sollte. Zwanzig Jahre später zerstörte der nationalsozialistische Mob landesweit die Synagogen. Und am 9. November 1989 öffnete sich die Mauer zwischen den beiden deutschen Staaten. Als ich am Morgen des 9. Novembers 2016 die Nachricht vom Wahlsieg Trumps hörte, war ich fassungslos. Ist der 9. November ein Datum alternierender Glücksmomente und Katastrophen? Wie kann es sein, dass ein Hypernarzisst und in politischen Dingen derart unerfahrener Mann zu
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Von Busyness zum Business

Arbeit ist für Menschen ein sinnstiftendes Element in ihrem Leben. Jedenfalls könnte sie das sein. Für viele Menschen ist sie aber eher Beschäftigungstherapie. Die ist weder sinnstiftend noch wertschöpfend und vielfach ein Symptom von Prokrastination.  Die längste Zeit während der Entwicklung der menschlichen Zivilisation verbrachte der Homo sapiens hauptsächlich mit Tätigkeiten, die unmittelbar dem Überleben dienten: Jagen, Früchte sammeln, Feinde vertreiben, Äcker bestellen, ernten. Und das ist noch gar nicht so lange her. Auch im Industriezeitalter diente den meisten Menschen die Arbeit lediglich als Tauschwert gegen Lohn, den man zum Ernähren der Familie brauchte. Sinnfragen hat sich bis dahin kaum jemand gestellt. Man arbeitete, um zu leben. Oder man lebte um zu arbeiten. Als die Dienstleistungsgesellschaft die Produktionsgesellschaft ablöste, die Taylorisierung und Bürokratisierung der Arbeit zunahm, änderte sich das dramatisch. Festgezurrte Strukturen und Proze
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Ist humane Arbeit Bullshit?

Die humanistische Psychologie prägt seit langem den Tenor fortschrittlicher Personalarbeit. Es geht dabei um Sinnstiftung, offene Kommunikation, gegenseitige Wertschätzung, kooperative Führung, intrinsische Motivation. Unter anderem. Aber ist das wirklich der richtige Dreh? „Nein, in der Wirtschaft dreht sich alles um den Kunden!“ sagt Lars Vollmer in einem Beitrag für die Zeitschrift Capital.   Vollmer kritisiert, dass die sogenannte New Work Bewegung der Wirtschaft ihre Moralvorstellungen von humaner Arbeit aufdrücken wolle. Für sie stehe nicht mehr die Wertschöpfung für den Kunden im Fokus, sondern die Wertschätzung für den Mitarbeiter, wenn ich das mal etwas verkürzt zusammenfassen darf. Damit könne aber kein Unternehmen überleben, denn das Geld werde schließlich auf dem Markt verdient. Und da zählen nun mal Größen wie Innovation, Qualität, Agilität und Service. Die humanistischen Ideen der New Work Bewegung seien damit ebenso Business-Theater wie die Resso
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