Als Kind spielen viele Menschen Musikinstrumente doch entscheiden sie sich später zu einer professionellen Karriere als Musiker, verlieren viele den Spaß an der Musik. Sie wird auf einmal zur alltäglichen Pflicht und ist Mittel zur Existenzsicherung. Dieses Phänomen ist bei vielen Künstlern zu beobachten. Die Leichtigkeit geht verloren und die Motivation schwindet. Woran liegt das und warum passiert es?

Grundsätzlich gib es zwei Motivationsarten, die auf diese Fragen Antwort geben – die intrinsische und die extrinsische Motivation.
Die intrinsische Motivationsart zeichnet sich durch die eigene, innerliche Lust und Neugierde einem Thema gegenüber aus. Das Interesse und die Begeisterungsfähigkeit dem Thema selbst gegenüber basiert auf den individuellen Werten und Maßstäben der handelnden Person. Die Antriebsquelle liegt also in der Sache selbst. Beispielsweise spielt das Kind gerne Klavier, weil es von dessen Klang fasziniert ist. Ob andere das Klavierspiel honorieren, ist dabei vollkommen nebensächlich. Im Berufsumfeld ist ein intrinsisch motivierter Mitarbeiter, der den Beruf aus ureigenstem und themenbezogenem Interesse verfolgt die beste Basis für Erfolg.
Die extrinsische Motivation hingegen ist eine fremdbestimmte Motivationsart sich für etwas zu interessieren. Ein äußerer Einfluss wie eine versprochene Belohnung, eine angedrohte Strafe oder das Bedürfnis nach Anerkennung Liebe oder Sicherheit bestimmen das Handeln. Mit extrinsischer Motivation handelt man, wenn man etwas unternimmt, um ein anderes Ziel zu erreichen. Das Kind entscheidet sich beispielsweise Pianist zu werden, um viel Geld damit zu verdienen und ein umjubelter Musiker zu werden.

Bei der Unterscheidung der beiden Motivationsarten muss erwähnt werden, dass die extrinsische Motivation in der Regel lediglich kurzfristig zum Erfolg führt, da die Antriebsquelle beim Erreichen der Ziele wie beispielsweise einem höheren Verdienst langsam versiegt und zur Gewohnheit wird. Dahingegen wirkt die intrinsische Motivation langfristig. Sie basiert auf tiefverwurzelten, persönlichen, sich selten ändernden Werten.

Die Kombination aus intrinsischer und extrinsischer Motivation lässt sich häufig beobachten. Beispielsweise bietet Sport und Bewegung an sich ein erstrebenswertes Wohlgefühl. Zudem fördert Sport ein gutes Aussehen und beugt Krankheiten vor. Für unternehmerischen Erfolg ist ein Mitarbeiter, der sich für seinen Beruf aufgrund von Eigeninteresse am Aufgabenthema selbst entschieden hat, erstrebenswert. Durch extrinsische Anreize wie ein gutes Gehalt kann die Mitarbeiterzufriedenheit und dessen Einsatz zudem erhöht werden.



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