WhatsApp: Chatten mit dem Chef
WhatsApp ist als Kurzmitteilungsdienstleister mittlerweile fest etabliert in der Arbeitswelt. Der Gebrauch des Instant-Messaging-Service hat durchaus Vorteile: Die Idee, die einem beim Sonntagsspaziergang kommt, ist via WhatsApp schnell versendet und geht nicht beim anschließenden Grillen im heimischen Garten zwischen Steaks und Bratwürsten wieder verloren. Der kranke Kollege kann sich durch die Fotos von der verpassten Präsentation, die wir über den Dienst verschicken, auf dem Laufenden halten. Aber man kann auch in eine ganze Reihe Fallen tappen. Deshalb hier eine kleine Gebrauchsanweisung, damit die Kommunikation mit den Vorgesetzten und Mitarbeitern fachlich sauber und professionell bleibt: […] Büro funktioniert als Kontaktbörse – schließlich verbringen wir einen Großteil unserer Zeit bei der […] Ich finde WhatsApp mit dem Chef problematisch, weil es sehr schnell alltäglich wird und man sich dadruch „zu verfügbar“ macht. Grenzen zwischen Beruf u
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Karriere über Leichen: Jenseits von Böse
So viel noch vorab: Uta Eisenhardt wirft einen Blick hinter sonst verschlossene Türen, in den Maßregelvollzug, wo psychisch kranke Verbrecher oft für immer weggesperrt werden. Sie spricht mit Tätern, Richtern und Gutachtern über unfassbare Verbrechen, bei denen Vorstellungskraft und Recht an ihre Grenzen stoßen. Christian hegte große Hoffnungen, sich wieder einmal verlieben zu können. In die junge, hübsche Franziska aus dem Internet-Forum, die davon träumte, entführt, gewürgt und vergewaltigt zu werden. Er war fast doppelt so alt wie sie, ein promovierter Wissenschaftler. Franziska genoss seine Aufmerksamkeit. Sie lenkte sie ab von ihren Problemen am Arbeitsplatz, einer kürzlich beendeten Beziehung und von den Eltern, die sie nicht zu verstehen schienen. Vier Monate lang chatteten die beiden intensiv, dann verabredeten sie sich. Sie wollten gemeinsam ihre Fantasien ausleben. Franziska ahnte nicht, dass Christian nicht nur ein Anhänger von mehr oder weniger gewöhnlichen
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Integritiät vs. Compliance: Kontrolle ist gut, Vertrauen besser
Worin geht Integrity Compliance über Compliance hinaus und wie knüpft sie an diese an? In welchen Branchen ist Integrity Compliance etabliert? Welche Tools und Literatur gibt es dazu? Über diese und andere Fragen haben wir uns mit Professor Stephan Grüninger unterhalten. Karriere-Einsichten: Warum reden Manager überhaupt über Compliance, das Thema ist ja nicht besonders sexy… Stephan Grüninger: Das würde ich so nicht sagen. Schließlich geht es nicht selten um Fälle von Wirtschaftskriminalität größeren Ausmaßes. In Deutschland ist das Genre „Krimi“ doch sehr beliebt. Aber im Ernst, hätten wir in der Vergangenheit nicht zahlreiche Fälle von Bilanzmanipulationen, Korruptionsstraftaten, Preiskartelle und so weiter gehabt, wäre das Thema sicherlich nicht so zügig zu einem Managementstandard geworden. Karriere-Einsichten: „Integrity“ und „Compliance“. Was ist der Unterschied? Stephan Grüninger: Bei Compliance geht es um die Einhaltung von Regeln, vor allem d
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Weicheier: Warum Ja-Sager Karriere machen
Es stimmt. Immer öfter machen Weicheier statt Leistungsträgern Karriere, und das hat einen Grund. Das leistungs- und erfolgsorientierte Klima, das noch in den Achtziger- und Neunzigerjahren in der Wirtschaft herrschte, von der Politik durch Liberalisierungen genährt, ist gekippt. Seit 9/11 dominiert die Angst. Ausgehend vom Amerika unter George W. Bush entstand ein Klima der Verunsicherung, und daraus folgend der Regulierungen und der Kontrollen. Die westlichen Staaten verwandelten sich mit ihren wuchernden Gesetzen in Kontrollstaaten, und aus den großen Konzernen wurden Kontrollkonzerne mit Wälzern voller Compliance-Regeln. Es entstand ein System, in dem nicht Mitarbeiter gut sind, die Leistung und Erfolge bringen, sondern jene, die brav all diese Regeln einhalten. Die Weicheier steigen auf, die Leistungsträger werden, wenn sie Pech haben, sogar gemobbt. Ich kennen einen hervorragenden Verkäufer, der seinen Job verlor, weil er Kunden auf seinen Landsitz zum Squadfahren einlud.
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Detektivarbeit: (K)eine Konjunktur für Hochstapler
Vor allem, wenn es um die Besetzung gut dotierter und damit verantwortungsvoller Posten geht – ein Risiko, mit dem viele Personalchefs täglich umgehen müssen, weiß Marcus Lentz, Geschäftsführer der bundesweit agierenden Wirtschaftsdetektei Lentz. Manche Bewerber gehen noch einen Schritt weiter: Sie geben dem Drang zur überzeugenden Selbstdarstellung mit gefälschten Zeugnissen und erfundenen Titeln nach. Solche riskanten Schwindeleien kommen heute weitaus häufiger vor, als viele Firmen vermuten. Vor allem, wenn es um die Besetzung gut dotierter und damit verantwortungsvoller Posten geht – ein Risiko, mit dem viele Personalchefs täglich umgehen müssen. „Aber Fehlbesetzungen sind für Arbeitgeber nicht nur mit hohen Kosten und Risiken verbunden. Wer in seiner Bewerbung lügt, trickst in der Regel auch in anderen Situationen“, warnt Marcus Lentz, Geschäftsführer der bundesweit agierenden Detektei Lentz. Und er erklärt, wie sich folgenschwere Irrtümer ausschließen la
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