Zukunft der Arbeit: Was verändert sich?

In der Literatur wurde bereits ausgiebig über die Zukunft sinniert. Bereits 1870, in einer Zeit als Pferdekutschen die Straßen bevölkerten und Schiffe und Eisenbahnen noch von Dampfmaschinen betrieben wurden, beschrieb Jules Verne in 20.000 Meilen unter dem Meer Boote, die sich unter Wasser fortbewegten. Seine Geschichten inspirierten Forscher. Heute gilt er als Visionär. Er erkannte, dass Elektrizität die Dampfkraft ablösen würde. Für seine Erfindungen stellte er Bezüge zu physikalischen Phänomen und bestehenden Geräten her. Fast 150 Jahre sind seither vergangen, an der großen Frage hat sich aber dennoch nicht viel verändert: Was verändert sich in der Zukunft? Da wünscht man sich die Kristallkugel, um einen kurzen Blick zu riskieren. Da diese Technik aber – zumindest nicht seriös – zur Verfügung steht, bleibt nur, sich die Entwicklungen anzusehen und daraus mögliche Rückschlüsse für die kommenden Jahre zu ziehen. Was sich in der Zukunft der Arbeit verändern kön
Original Artikel ansehen

New York City: Sprachen, Pauken und Pokern

An der Fifth Avenue drücken Schaulustige ihre Nase am Fenster platt. Solche „windows-shopper“ sind bei den Verkäufern weniger beliebt. Doch jeder dritte US-Amerikaner will nach einer Gallup-Umfrage nun weniger für die Weihnachtsgeschenke ausgeben. Einige wenige zeigen sich unbeeindruckt von der Finanzkrise, haben die Übersetzungsarbeit der Politiker und Manager wohl nicht ganz verstanden.metr Knapp zehn Prozent der US-Bürger haben vor, in den umsatzstärkstenWochen des Jahres noch einmal mehr Geld in den Geschäften zu lassen als vergangenes Jahr. Noch sei es ja nicht soweit mit der Krise, sagt Melissa Rusert, eine Mittvierzigerin im Pelzmantel in einem Laden an der Fifth Avenue. Sie arbeitet sonst als Übersetzerin in einem der zahlreichen Büros, oben in den Wolkenkratzern. Über was man dort nachdenkt, wenn es nicht ums Übersetzen von Englisch ins Deutsche und andersrum geht? Die jetzige Wirtschaftsund Finanzkrise sei fast so schlimm wie 1929, sagen Ale
Original Artikel ansehen

Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug

Die Märkte werden immer dynamischer und komplexer. Benötigen wir ein Gesetz zur Entschleunigung? Gerhard Scheucher: Wir brauchen kein Gesetz zur Entschleunigung, sondern vielmehr Disziplin und Möglichkeiten, um sich an eine andere Lebensgeschwindigkeit zu gewöhnen. Das Hauptproblem ist, dass die Bilder, die Menschen in den Köpfen haben, durch ihre Eltern oder Großeltern geprägt sind. Diese Bilder stimmen mit der heutigen Welt aber nicht mehr überein. Früher hat eine Ausbildung gereicht, um im späteren Berufsleben zu bestehen. In der heutigen Zeit braucht man viele verschiedene Qualifikationen, um beruflich erfolgreich zu sein. Wenn Menschen aus Laufbahnen geschmissen werden oder Biografien abrupt enden, liegt das meist daran, dass die Geschwindigkeit eine so hohe geworden ist, dass die Menschen einfach nicht mehr mitkommen. Mit einem neuen Gesetz werden wir in der Hinsicht aber nicht herbeikommen. Es gilt ja heute mehr denn je die Maxime „schneller, höh
Original Artikel ansehen

Nobelpreis-Träger: Erbgut und Entdeckungen

Gewisser Idealismus liegt in der Luft. Ein: „Wir wollen die Welt verändern“. Viele Abende diskutieren sie über Ethik, Frauenrechte, Gesundheitssysteme in Entwicklungsländern oder ganz konkret, eine HIV-Impfung. „Eine rundum bereichernde Erfahrung“, resümiert Anna-Sophia Wahl, Mitte 20. Eines Morgens habe sie eine Nachricht auf ihrer Mailbox gehabt, das war 2008. Vom Dekanat der Medizinischen Fakultät an der Universität Heidelberg, sie solle bitte zurückrufen. Man würde sie gerne für das jährliche Treffen der Nobelpreisträger am Bodensee nominieren. Lebenslauf und Motivationsschreiben schickte sie per E-Mail. Alle anderen Formalitäten übernahm die Uni. Die Boehringer-Ingelheim-Stiftung unterstützte die Teilnahme finanziell. Lindau, das sei für sie eines dieser „Once in a lifetime“-Erlebnisse, die auch Jahre später noch prägen. Auch jetzt noch. Die unkomplizierte Art der Nobelpreisträger unter 500 angehenden Forschern. Das habe sie mehr a
Original Artikel ansehen

Oscar-Perspektive: Wer denn wagt, gewinnt

Wenn man einen Oscar gewinnt, wird man plötzlich vom Nobody zum Somebody. Wie hat Volker Engel diese Auszeichnung empfunden? Der Oscar ist die höchste Auszeichnung, die man in meiner Branche bekommen kann. Ab diesem Zeitpunkt wurde ich nicht mehr Volker Engel, sondern Oscar-Preisträger Volker Engel genannt. Das hatte große Vorteile, weil nun Dinge möglich waren, die vorher unerreichbar schienen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich mit Reichtum überschüttet wurde. Unterm Strich hat der Oscar mir viele Türen geöffnet. Man darf allerdings auch nicht vergessen, dass so ein Job in der Filmbranche auch harte Knochenarbeit bedeutet. 3D-Animationen entstehen zuerst in den Köpfen von Kreativen. Wie animieren Sie Ihre Fantasie? Ich umgebe mich mit visionären Denkern. So einer ist für mich Roland Emmerich. Er hat eine Vision, die er für uns skizziert. Wir beginnen dann dieses Bild in 3D am Computer grob zu realisieren, um es anschließend Stück für Stü
Original Artikel ansehen



Liebe Leser, ich hoffe dieser Blogbeitrag hat Ihnen gefallen. Wenn Sie echte innere Begeisterung und persönlichen Erfolg erfahren und erleben wollen, dann klicken Sie hier: