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Extrinsische Motivation 2016-12-25T20:26:02+00:00
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Extrinsische Motivation

Bei einer Forschungsarbeit des Organisationspsychologen James Diefendorff konnten fünf Typen arbeitsbezogener Motivation herausgestellt werden. Diese wurden mittels eines Fragebogens ermittelt. Bei der befragten Stichprobe handelt es sich um chinesische Arbeiter. Es konnten folgende Motivationstypen herausgearbeitet werden: 1. Die intrinsische Motivation (innerer Einfluss, wegen der Arbeit selbst) 2. Die introjezierte Motivation (äußerer Einfluss, als innerer Einfluss empfunden) 3. Die integrierte Motivation (äußerer und innerer Einfluss wurden verinnerlicht) 4. Die identitätsbestimmte Motivation (innerer Einfluss, selbstbestimmt) 5. Die extrinsische Motivation (äußerer Einfluss). Im Folgenden wird der Begriff der extrinsischen Motivation genauer erläutert.

Der Begriff der extrinsischen Motivation ist so zusagen der Gegenpart zur intrinsischen, aus sich selbst angeleiteten Motivation. Während man bei der intrinsischen Motivation die Arbeit wegen des Spaßes und Interesses verrichtet, lässt sich ein extrinsisch angeleiteter Mensch in seiner Arbeit von äußeren Gründen bestimmen und geht seiner Tätigkeit aufgrund ihrer möglichen positiven Konsequenzen nach. Oft kann er durch Belohnungen motiviert werden. Diese Belohnungen können materieller als auch sozialer Art sein. Beispiele für materielle Anreize wären Gehaltserhöhungen, Mitarbeiterboni, Urlaubsgelder oder andere monetäre Belohnungen. Ein sozialer Anreiz kann beispielsweise in Beförderungen, Lob, Personalbeurteilungen und Anerkennung liegen.

In der Forschungsarbeit Diefendorffs wurde die extrinsische Motivation als kaum selbstbestimmt gekennzeichnet. Die Befragten wiesen eine hohe Arbeitsunzufriedenheit auf.